Basel

02. Januar 2020 12:58; Akt: 02.01.2020 12:58 Print

Opfer nach gefährlicher Messerattacke stabil

Bei einem Streit in Basel wurde ein Mann (31) niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Für den mutmasslichen Täter (28) wird Untersuchungshaft beantragt.

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Am Neujahrsmorgen um 6.30 Uhr wurde in Basel ein 31-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt. Wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, ist der Zustand des Opfers mittlerweile stabil.

Noch vor Ort konnte die Polizei den Tatverdächtigen festnehmen. Der Mann soll vorläufig im Gefängnis bleiben. «Wir werden beim Zwangsmassnahmengericht einen Antrag auf Untersuchungshaft stellen», sagt René Gsell, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Männer, sowie eine 26-Jährige Frau, die in Begleitung des späteren Opfers war, in einen Streit verwickelt. Dabei verletzte der mutmassliche Täter, ein 28-jähriger Schweizer, seinen Kontrahenten mit einer Stichwaffe lebensgefährlich. Die Begleiterin des Opfers wurde mit Faustschlägen leicht verletzt. Der 31-Jährige musste daraufhin in eine Notfallstation eingewiesen werden.

Die Auseinandersetzung hatte am Morgartenring gegenüber vom Tramdepot stattgefunden. Der Hergang der Auseinandersetzung und deren Grund sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen, die Polizei sucht Zeugen.

(jes)