12. April 2005 04:41; Akt: 11.04.2005 22:21 Print

Sellingpoint: Spezialisten verkaufen überflüssigen Kram

Am Freitag eröffnen Sandra Seckelmann und Michael Feigenwinter an der Hammerstrasse 115 den Internetauktionsservice Sellingpoint.

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Die beiden Jungunternehmer helfen ihren Kunden, altes Gerümpel und unerwünschte Geschenke wie verstaubte Modelleisenbahnen oder den hässlichen Kronleuchter von Tante Berta zu versilbern. «Wir haben viel Erfahrung mit Internetauktionen und können oft bessere Verkaufsresultate erzielen», so Feigenwinter.

Die Idee haben die beiden von den so genannten Drop-Shops in Deutschland übernommen. Seckelmann: «Wer etwas verkaufen will, bringt seine Ware zu uns. Wir fotografieren und beschreiben sie und versteigern sie dann bei Ebay oder Ricardo.»

Bis zum Verkauf werden die Gegenstände bei Sellingpoint gelagert. Grosse Objekte wie Autos oder Möbel würden auch extern registriert.

Als Schutz vor Gaunern, die Diebesgut verkaufen wollen, müssen Kunden eine Eigentumsbestätigung unterschreiben und einen Personalausweis vorlegen. Seckelmann: «Der Verkaufserlös wird direkt aufs Konto überwiesen.» Die Jungunternehmer verdienen prozentual am erzielten Ertrag.

(cde)