21'000 Hektaren Wald kartiert

09. Juli 2019 16:31; Akt: 09.07.2019 17:31 Print

1800 Ameisenhügel haben jetzt eine Adresse

Erstmals wurden die Behausungen der Waldameisen beider Basel kartiert. Über 50 Freiwillige haben mit Förstern während drei Jahren den Wald abgesucht.

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Das Amt für Wald beider Basel hat zusammen mit der Baselbieter Naturschutzstelle das schweizweit erste flächendeckende Waldameisen-Inventar erarbeitet. Viele Forstleute und über 50 Freiwillige des Projekts «Ameisenzeit» haben 2015 bis 2018 21'000 Hektaren Wald der beiden Kantone nach Ameisennestern abgesucht. Die knapp 1800 kartierte Nester erlauben nun Rückschlüsse auf Lebensraumansprüche und ermöglichen gezielten Schutz dieser nützlichen Insekten.

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Seit über 50 Jahren stehen Waldameisen in der Schweiz unter Naturschutz, erforscht sind die hiesigen Arten erst rudimentär. Nützlich sind sie als Schädlingsregulatoren, Samenverbreiterinnen, Nahrungsquelle und Bodenbelüfter. Zudem halten Waldameisen bestimmte Läuse, die für Bienen wichtigen Honigtau produzieren.

Dank der Kartierung der Waldameisennester konnten nun allfällige Wissenslücken geschlossen werden. Die erfassten Ameisenhaufen dürften rund zwei Dritteln der Gesamtzahl entsprechen, wie das Amt am Dienstag, dem 9. Juli mitteilte.

Verteilung und Diversität der Ameisen erkennbar

Diese enge Erfassung bildet die Verteilung und Diversität der Ameisen gut ab. Bisher beispiellos, könnten sie als Referenz dienen und das potenzielle Verbreitungsgebiet der verschiedenen Arten abschätzbar machen. Die geplante Wiederholung der Inventarisierung soll Veränderungen aufzeigen und Ursachen erkennbar machen. Finanziert wurde das Inventar durch die Kantone.

(jes/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wald Ameise am 09.07.2019 16:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenige

    Gäbe es mehr Waldameisen, hätten wir auch weniger Zecken. Doch wenn man schaut wie sich die Menschen im Wald bewegen und benehmen ist es kein Wunder dass es nur noch wenige Ameisenhügel gibt.

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  • ;.. am 09.07.2019 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Amt weiss, wo sie wohnt

    Wann kommt die Steuerrechnung;

  • Biene am 09.07.2019 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    Im Kt. St. Gallen gibt es einen Berufsimker welcher von überall her geschützte Waldameisenstaaten ausgräbt und sie in den Wald verlegt wo er seinen Waldhonig erntet. Sie sind ein Indikator für das süsse Gold. Er sagt dabei, der Förster in dieser Region hätte ihm die Erlaubnis dazu gegeben. Sauhäfeli und Saudeckeli, jeder deckt den Anderen um zu profitieren. Sauerei!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gero F am 10.07.2019 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    Zusätzliche Studie erstellen

    Wo, wann wurde die Bewilligung zur Errichtung der Hügel erstellt? Sind dei Baupläne korrekt und die Abfallentsorgung sowie Öko Bilanz Ausgewiesen? Falls dem nicht so ist sollte darüber noch eine Studie erstellt werden so dass alles rechtens wäre.

  • Biene am 09.07.2019 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    Im Kt. St. Gallen gibt es einen Berufsimker welcher von überall her geschützte Waldameisenstaaten ausgräbt und sie in den Wald verlegt wo er seinen Waldhonig erntet. Sie sind ein Indikator für das süsse Gold. Er sagt dabei, der Förster in dieser Region hätte ihm die Erlaubnis dazu gegeben. Sauhäfeli und Saudeckeli, jeder deckt den Anderen um zu profitieren. Sauerei!!

    • Willy am 09.07.2019 19:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Biene

      Wald-Ameisen die sich zB. auf Schulgeländen oder in Wohngebieten fehl angesiedelt haben werden so professinell gezügelt und vor Zerstörung gechützt. Und warum soll dieser Berufsimker diese dann nicht in den Wald zügeln wo seine Bienen Honig produzieren? Wenn die Förster ihm das erlaubt haben ist doch nichts dagegen einzuwenden. Oder wäre es ihnen lieber wenn die Ameisen ihr Fundament vom Haus untergraben oder die Ameisenstrasse durch ihr Schlafzimmer läuft? Sicher nicht! Also erst richtig informieren, dann nachdenken statt irgendwelchelche Machenschaften zu vermuten und Fakenews verbreiten

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  • ;.. am 09.07.2019 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Amt weiss, wo sie wohnt

    Wann kommt die Steuerrechnung;

  • Felix am 09.07.2019 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aufwand

    Völlige Zeitverschwendung. Die Zeit hätte man sinnvoller nutzen können.

  • Wald Ameise am 09.07.2019 16:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenige

    Gäbe es mehr Waldameisen, hätten wir auch weniger Zecken. Doch wenn man schaut wie sich die Menschen im Wald bewegen und benehmen ist es kein Wunder dass es nur noch wenige Ameisenhügel gibt.

    • mh am 09.07.2019 17:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wald Ameise

      @Wald Ameise Ehm wie benehmen sich die Leute denn im Wald... ?

    • Bob65 am 09.07.2019 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @mh

      musste leider auch schon Eltern zurechtweisen, deren Kinder einen Ameisenhaufen "zerstören" wollten.

    • tjt am 09.07.2019 17:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wald Ameise

      Stimmt, früher legten wir gekochte Eier zu den Ameisenhügel und bekamen sie gesprenkelt zurück. Heute sieht man kaum noch Hügel.

    • nico am 09.07.2019 17:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @mh

      zerstörerisch, unachtsam, verschmutzend... wie er halt so ist, der mensch.

    • Bmeise am 09.07.2019 19:08 Report Diesen Beitrag melden

      Ha Ha Ha

      @ Wald Ameise Wie jetzt? Wie benehmen sich denn die Menschen im Wald?;-)

    • Awake am 09.07.2019 21:10 Report Diesen Beitrag melden

      @Wald Ameise

      Nach und nach zeigt sich unser Verhalten und seine Auswirkungen. Durch diese Erkenntnis haben wir nun die Moeglichkeit das zu aendern und dann werden sich auch in der Natur die Extreme wieder beruhigen

    • Andrew am 10.07.2019 00:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wald Ameise

      Das Nest der Ameisen ist nicht im Hügel. Es liegt tief in der Erde. Die Königin sitzt in ihrer Kammer und legt Eier. Solange die Königin im Boden lebt gint es immer neue Arbeiterinnen. Der Hügel ist das Nebenprodukt vom Nedtbau und gür die Ameisen nicht überlebenswichtig.

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