Basel

16. Februar 2011 21:57; Akt: 16.02.2011 22:59 Print

Theater bittet um Solidarität

Das Theater Basel hat auf seiner Website einen offenen Brief aufgeschaltet. Darin appelliert es an die Bürger beider Basel, dem Theater die notwendige Unterstützung zu geben, damit es seine Arbeit bei gleichbleibender Qualität fortsetzen kann.

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Zudem gelte es, Arbeitsplätze zu erhalten. «Mit diesem Schreiben wollen wir auf die Brisanz der derzeitigen Situation aufmerksam machen», erklärt der Pressesprecher Michael Bellgardt auf Anfrage.

Im Brief wird ein Finanzierungskonzept vorgeschlagen, das sowohl Baselbieter Gemeinden, das Theater wie auch Sponsoren einbezieht. Mit dem Schreiben, das als Empfänger die Basler Regierung und den Grossen Rat vorsieht, können alle Bürger ihre Solidarität bekunden. Man hege aber keinen Groll gegen das Baselbiet und habe auch keine Depressionen. Bellgardt: «Es ist aber an der Zeit, bald eine konstruktive Finanzierungsmöglichkeit auszuloten.»

www.theater-basel.ch

(dd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fritz Seidler, B. am 17.02.2011 14:06 Report Diesen Beitrag melden

    Kultur auf dem Rücken der anderen

    Die Billettpreise sind so zu gestallten, dass sie Kostendeckend sind und wenn ein Eintritt auch Fr. 300.- kostet. Was man sich natürlich auch überlegen könnte, dass die auswärtigen Besucher, den effektiven Preis bezahlen und die Basler erhalten subventionierte Eintritte. Dies wäre überhaupt die einzige faire Lösung. Die Verursacher bezahlen ihren wahren Beitrag, wenn sie schon keine Subvention leisten wollen. Man könnte natürlich auch die etwa 100 Angestellten aus dem Baselland entlassen und durch Personen die im Kanton Basel-Stadt leben ersetzen. Was dem Kanton und der Stadt mehr Steuereinn

    einklappen einklappen
  • Christine am 18.02.2011 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind ...

    In welche Säcke fliessen eigentlich die Fr. 50 Mio., die das Theater jährlich erhält! Davon liest man nie! Ein immenser Betrag für sog. moderne Darbietungen mit Nackten und Blutenden ...

  • Susanne Reich am 18.02.2011 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    anderes Programm

    Ist das Programm einfach zu wenig interessant? Wie wäre es mit Produktionen, welche das Publikum wirklich ansprechen? Zumindest verschiedene Produktionen/Stile, dann wäre der Erfolg wahrscheinlich grösser. Ich kaufe nur, was mir (voraussichtlich) gefällt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • db3 am 19.02.2011 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    zuerst das Fressen, dann die Moral

    Wer kämpfen muss, dass er jeden Tag etwas zu essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf hat, dem geht Kultur am A... vorbei. Sollen sie bei der Elite betteln, die die "Vorstellungen" besucht.

  • Susanne Reich am 18.02.2011 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    anderes Programm

    Ist das Programm einfach zu wenig interessant? Wie wäre es mit Produktionen, welche das Publikum wirklich ansprechen? Zumindest verschiedene Produktionen/Stile, dann wäre der Erfolg wahrscheinlich grösser. Ich kaufe nur, was mir (voraussichtlich) gefällt.

  • Christine am 18.02.2011 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind ...

    In welche Säcke fliessen eigentlich die Fr. 50 Mio., die das Theater jährlich erhält! Davon liest man nie! Ein immenser Betrag für sog. moderne Darbietungen mit Nackten und Blutenden ...

  • Fritz Seidler, B. am 17.02.2011 14:06 Report Diesen Beitrag melden

    Kultur auf dem Rücken der anderen

    Die Billettpreise sind so zu gestallten, dass sie Kostendeckend sind und wenn ein Eintritt auch Fr. 300.- kostet. Was man sich natürlich auch überlegen könnte, dass die auswärtigen Besucher, den effektiven Preis bezahlen und die Basler erhalten subventionierte Eintritte. Dies wäre überhaupt die einzige faire Lösung. Die Verursacher bezahlen ihren wahren Beitrag, wenn sie schon keine Subvention leisten wollen. Man könnte natürlich auch die etwa 100 Angestellten aus dem Baselland entlassen und durch Personen die im Kanton Basel-Stadt leben ersetzen. Was dem Kanton und der Stadt mehr Steuereinn

    • M.Meier am 17.02.2011 17:34 Report Diesen Beitrag melden

      Theater für alle

      Das Theater soll für alle sein. Das "Theater ist was für besser verdienende"- Denken, das heute leider noch immer von vielen, vor allem konservativen Gruppen, gefördert wird, ist ein starker Irrsinn. Das Theater als Massen Unterhaltung wurde vom Film verdrängt, richtig. Wieso es nicht wieder zur Massenunterhaltung werden soll, fragt man am Bessten mal bei der SVP. Und man denke doch mal daran, wie teuer Fleisch und Brot wäre, ohne Unterstützung vom Staat.

    • Susanne am 18.02.2011 10:26 Report Diesen Beitrag melden

      Was ist Kultur?

      Ok, und die Schüler dürfen ALLE freifillig entscheiden, ob sie sich diesen erzwungenen Schwachsinn ansehen wollen auf Kosten der Eltern oder ob sie statdessen als Kultur ins Kino oder an einen FCB-Match gehen wollen.

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  • Susanne am 17.02.2011 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Affentheater

    Am Wochenende war mir und allen Abstimmenden beim Wahlzettel offen gestanden, ob ich/wir JA oder NEIN abstimmen wollen für einen Zusatzkredit ans Theater Basel. Wieso sind nicht vorgedruckte JA Zettel versendet worden, wenn man gar nicht NEIN stimmen durfte? Wenn man zum Voraus mit Geld budgetiert, welches man gar nicht hat, liegt das Problem an der Arroganz der Städter und Unterbaselbieter. Eine Wahl ist eine Wahl! Mal gehts so aus - mal anders!