Basel

06. März 2012 21:19; Akt: 06.03.2012 20:32 Print

Vegi-Tag soll die Klima-Bilanz aufpolieren

Ein fleischloser Tag pro Woche in Schulen und Kantinen – so will Grossrätin Annemarie Pfeifer den CO2-Ausstoss drastisch senken.

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Einen offiziellen Vegi-Tag gibt es nun vielleicht auch schon bald in Basel. (Bild: Keystone)

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San Francisco hat ihn, Zagreb und São Paulo auch: den offiziellen Vegi-Tag. Jeweils an einem Wochentag gibt es in Schulen und staatlichen Kantinen fleischlose Kost, in vielen Städten haben auch andere Betriebe und Restaurants mitgezogen. «Diese positive Bewegung geht um den Globus, da sollte Basel auch mitmachen», so EVP-Grossrätin Annemarie Pfeifer. Sie lancierte nun einen entsprechenden Vorstoss, der in vom Kanton subventionierten Betrieben und Schulen einen Vegi-Tag fordert. Später solle das flächendeckend ausgeweitet werden.

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Laut Pfeifer sorgt der hohe Fleischkonsum für Hungersnöte und Klimawandel: «In Bremen essen 550 000 Einwohner 52 Tage pro Jahr vegetarisch und verhindern eine CO2-Belastung, die dem Ausstoss von 40 000 Autos pro Jahr entspricht», sagt sie. In Basel könnten mit dem Vegi-Tag die Emissionen von rund 15 000 Autos eingespart werden.

Der Metzgermeisterverband ist nicht begeistert

«Übertrieben», sagt Hans Schulthess vom hiesigen Metzgermeisterverband nur zu Pfeifers Vorschlag. Poulet habe eine deutlich bessere Ökobilanz und schon heute würden in fast allen Betrieben vegetarische Alternativen angeboten. Kommenden Monat wird im Parlament diskutiert.

Was halten Sie von der Idee? Diskutieren Sie mit.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Christoffel am 07.03.2012 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinn

    Wieder mal eine Politikerin, welche sich mit einer unsinnigen Idee profilieren will. Hat sie Aktien in einer Reformhauskette? Wieviel Wasser braucht es, um all das Grünzeug zu säen, pflanzen und bewässern bis es geerntet werden kann? Der Mensch ist als Allesfresser geboren mit all den dazu nötigen Organen, Gebiss etc. Jeder soll selbst entscheiden was er isst. Ausserdem behaupte ich, dass ein Veganer/Vegetarier wegen seiner Ernährung mehr schädliche, körpereigene Abgase erzeugt als ein Normalesser. Schlussendlich wird uns noch vorgeschrieben, was, wann und wieviel wir essen dürfen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans Christoffel am 07.03.2012 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinn

    Wieder mal eine Politikerin, welche sich mit einer unsinnigen Idee profilieren will. Hat sie Aktien in einer Reformhauskette? Wieviel Wasser braucht es, um all das Grünzeug zu säen, pflanzen und bewässern bis es geerntet werden kann? Der Mensch ist als Allesfresser geboren mit all den dazu nötigen Organen, Gebiss etc. Jeder soll selbst entscheiden was er isst. Ausserdem behaupte ich, dass ein Veganer/Vegetarier wegen seiner Ernährung mehr schädliche, körpereigene Abgase erzeugt als ein Normalesser. Schlussendlich wird uns noch vorgeschrieben, was, wann und wieviel wir essen dürfen.