Basel

15. Februar 2011 23:24; Akt: 15.02.2011 21:34 Print

Vergewaltiger schiebt Schuld auf Opfer

von Anna Luethi - Mit einem Kollegen soll ein 19-Jähriger letzten Sommer eine junge Frau in einem Hinterhof brutalst vergewaltigt haben. Nun droht ihm eine lange Haft.

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Der Tatort der Vergewaltigung. (jd)

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«Ich bin ein lieber Mensch, der nie Gewalt anwendet»: So beschrieb der Angeklagte sich selbst gestern vor Gericht. Am 6. Juni 2010 war er mit einem 17-jährigen Kollegen unterwegs. Die jungen Männer mit Migrationshintergrund sprachen um ein Uhr morgens eine 22-Jährige beim Messeplatz an. Danach folgten sie der Frau bis zur Schützenmattstrasse, zogen sie dort unweit ihres Wohnortes in einen Hinterhof und vergewaltigten sie gemeinsam mehrfach. «Sie war heiss drauf und zwang uns quasi, dass es dazu kam», kehrte er gestern den Vorwurf der Staatsanwaltschaft um.

Das Opfer wohnte damals in einer betreuten WG. Der Leiter alarmierte sofort die Polizei: «Sie wirkte zerbrochen, weinte nur noch», sagte er. Das Opfer, ein fragile, mädchenhafte Frau, machte gestern eine gefasste Aussage: «Ich war schon vorher in psychologischer Behandlung. Die Gefühle um die Tat habe ich wie abgestossen», sagte sie. Aus Angst und weil es aussichtslos schien, habe sie sich nicht heftiger gewehrt. Die Täter konnten erst Wochen später unter anderem dank Phantombildern gefasst werden. Der jüngere wird nach Jugendstrafrecht beurteilt, dem älteren drohen nun mehrere Jahre Haft. Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Grenzwächter N. am 16.02.2011 22:10 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht allmählich!

    Dann machen sie sich noch über zivilisierte Völker lustig. Kein Wunder, werden immer mehr Zivilisierte fremdenfeindlich. Aber eben: sagen darf man ja nichts, sonst ist man gleich ein Rassist und wird bestraft. Jedenfalls wähle auch ich von nun an SVP. Habe die Schnauze gestrichen voll!

  • B. Kerzenmacher am 16.02.2011 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst das Opfer

    Ausschaffen wenn es möglich ist lautet bei solchen Verbrechen die Devise jetzt, Da gibt es nichts mehr zu diskutieren. Vor Ausschaffung sämtliche Vermögenswerte der Täter einziehen um das Opfer ordentlich zu entschädigen. Opferschutz vor Täterschutz.

  • Biologe am 16.02.2011 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    sehr hart bestrafen

    Wenn jemand auf der Strasse in ein Hintergrund gedrägt und vergewaltigt wird, kann ein Täter sicherlich nicht davon sprechen" sie wolle es." da gibts nur eines, sitzen und sitzen, einfach hart aber sehr hart bestrafen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Claudia am 17.02.2011 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    Harte Strafen bitte.

    Wenn eine Frau "Nein" sagt... dann heisst dies "Nein" und nicht "Vielleicht" oder "ja". Und wenn ein Mann das Wort "nein" nicht versteht gehört er massiv bestraft. Auch den jüngeren Täter sollte man nicht mit Samthandschuhen anfassen. Er wusste was er tat... also bitte richtig bestrafen und nicht nach dem Jugendstrafrecht. Er ist genug alt zu wissen, dass man niemanden vergewaltigt.

  • Wenzin am 17.02.2011 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Das Gesetz ist eindeutig

    Wenn sie NEIN sagt, dann heisst es auch NEIN. Dabei ist es egal, wie weit die Sache schon fortgeschritten ist.

  • Grenzwächter N. am 16.02.2011 22:10 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht allmählich!

    Dann machen sie sich noch über zivilisierte Völker lustig. Kein Wunder, werden immer mehr Zivilisierte fremdenfeindlich. Aber eben: sagen darf man ja nichts, sonst ist man gleich ein Rassist und wird bestraft. Jedenfalls wähle auch ich von nun an SVP. Habe die Schnauze gestrichen voll!

  • B. Kerzenmacher am 16.02.2011 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst das Opfer

    Ausschaffen wenn es möglich ist lautet bei solchen Verbrechen die Devise jetzt, Da gibt es nichts mehr zu diskutieren. Vor Ausschaffung sämtliche Vermögenswerte der Täter einziehen um das Opfer ordentlich zu entschädigen. Opferschutz vor Täterschutz.

  • Heinrich Zimmermann am 16.02.2011 20:28 Report Diesen Beitrag melden

    Das Opfer wir noch durch den Kakau gezogen

    Unglaublich wie sich solche Typen dann noch einer Unverschamtheit bedienen. "Sie habe es wollen".... Ja das hat ihnen vermutliche die "rechtsanwaltliche" Beihilfe eingeflösst. Ja ja man darf auch lügen wenns einem nützt, Herr Rechtsanwalt, gell. Nach meiner Vorstellung müssten solche Aussagen und Lügen zu einer drastischen Straferhöhung führen. Aber dagegen werden die Herren Strafrechtsprofessoren ja Sturm laufen.