Basel

29. März 2011 13:24; Akt: 29.03.2011 19:45 Print

Vergütungen für Solarstrom wird angepasst

Die Baselbieter Regierung passt die kantonale Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien an die niedrigeren Investitionskosten für Stromanlagen an. Basel-Stadt senkt aus gleichem Grund den Förderbeitrag für Solarstrom.

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In Baselland will die Regierung mittels Verordnung die kantonale Einspeisevergütung künftig an jene des Bundes binden, wie sie am Dienstag mitteilte. Demgegenüber sei der bisherige Vergütungssatz noch festgesetzt worden, als die Gestehungskosten höher gewesen seien als heute, hiess es beim Amt für Umweltschutz und Energie.

Inzwischen seien die Investitionskosten für Photovoltaikanlagen aber gesunken. Die vom Bund eingeführte kostendeckende Einspeisevergütung folge jeweils der Entwicklung, was neu auch die kantonale Vergütung tun soll. Gemäss der Regierung trägt der Schritt weiter zur Vereinheitlichung der Vergütungssätze bei.

Die Anpassung an heutige Rahmenbedingungen entspreche zudem einem Wunsch der Stromversorger Elektra Birseck Münchenstein (EBM) und Elektra Baselland (EBL), heisst es in der Mitteilung weiter. Die Anpassung sei mit den massgeblichen Elektrizitätsversorgern abgestimmt und werde von diesen mitgetragen.

In Basel-Stadt hat die Regierung die Verordnung über Solarstromm geändert und den Förderbeitrag an die gesunkenen Investitionskosten für Photovoltaikanlagen angepasst. Neu werden für eine Anlage mit einer Leistung von unter 10 kWp (Kilowatt Peak = Spitzenleistung) 2500 Franken pro kWp gewährt, wie die Regierung mitteilte.

(sda)