Joggeli-Gelände

21. Juni 2011 21:59; Akt: 21.06.2011 22:11 Print

Verwandlung zum Metal-Mekka

von Anna Luethi - Ab Donnerstag geht in Basel erstmals das Sonisphere-Festival über die Bühne. Auf die Metaller warten vier Bühnen, 550 Zeltplätze – und viel Bier.

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Stefan Weber überwacht den Aufbau der Hauptbühne im Leichtathletikstadion im Joggeli. (lua)

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Kreischende Gitarrenrocker statt schnaufende Athleten:
Das Leichtathletikstadion St. Jakob wird dieser Tage zum Festivalgelände umgemodelt. «Gegen 50 Leute sind seit Montag am Aufbauen, jetzt fehlt nur noch die Abdeckung des Rasens», sagt Stefan Weber, Infrastrukturmanager des Sonisphere. So soll es keinen Schlamm geben – dieser verwandelte die verregnete letztjährige Ausgabe des Metal-Fests im St. Gallischen Jonschwil in ein Desaster. «In Basel sind die Bedingungen top, wir haben ein sehr offenes Gelände und ein Abfall-Team sorgt für Sauberkeit», so Weber. Auch neben dem Platz ist vorgesorgt: Metal-Fans ­trinken laut Weber rund 30 Prozent mehr Bier als «normale» Konzertgänger – entsprechend mehr WCs wurden organisiert.

Am Donnerstag und Freitag treten in drei Hallen auf dem Joggeli-Areal sowie im Leichtathletikstadion über 30 Bands auf: «Highlights sind für die ­älteren Besucher sicher Iron Maiden, für die jüngeren ­Slipknot», sagt Weber. Diese Bands spielen jeweils auf der 40 mal 20 Meter grossen ­Hauptbühne. Sonisphere rechnet mit 20 000 Besuchern, an die 2000 übernachten wohl vor Ort. 600 Schlafplätze in der Turnhalle und 550 Plätze für Zweierzelte sind schon ausgebucht.

sz.sonispherefestivals.com