Video-Rundgang

12. Juni 2019 15:36; Akt: 12.06.2019 16:07 Print

Den Besuch der Art Basel können Sie sich sparen

Vom Turnschuh bis Trump: An der Art Basel gibt es allerhand skurrile Kunst zu sehen. Ein Video nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch die Art Unlimited.

Die Art Unlimited wartet mit allerhand grossen und vor allem skurrilen Kunstwerken auf. (Video: Keystone/SDA)
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Bei Olaf Nicolais «Big Sneaker» wird der Mensch zum Zwerg. Der aufgeblasene Nike-Turnschuh ist sogar begehbar. Ein Werk wie geschaffen für die Art Basel Unlimited, wo das Ausstellungskriterium vor allem die Grösse ist. Die Werke an der kuratierten Unlimited sind allerdings eher schwer verkäuflich. Dafür rollt der Rubel in den Nebenhallen, wo die Galerien an der Art Basel ihre Stände haben.

40 Millionenverkäufe am ersten Tag

Alleine am ersten Tag wurden gegen 40 Verkäufe für mindestens je eine Million getätigt, teilte die Messe am Dienstagabend mit. Auf der Liste der Top-Seller befinden sich auch zwei Schweizer Galerien.

Der höchste kommunizierte Preis erzielte die New Yorker David Zwirner Gallery mit einem Frühwerk von Gerhard Richter: Das schwarzweisse, fotorealistische Gemälde «Versammlung» von 1966 wurde für 20 Millionen Dollar verkauft. Die Galerie vermeldete noch sechs weitere Millionenverkäufe, unter anderem mit Gemälden von Sigmar Polke, Neo Rauch und Kerry James Marshall.

Schweizer Galerien sahnen ab

Auch Schweizer Galerien konnten Millionenverkäufe verbuchen. Die Basler Galerie von Bartha verkaufte eine Komposition der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp für eine Million Franken an ein nicht genanntes Museum. Die Zürcher Galerie Hauser & Wirth vermeldete gleich vier Verkäufe im Millionenbereich, darunter die abstrakte Plastik «Aphrodite's Lover» von Jack Whitten, die für 2,5 Millionen Dollar verkauft wurde.

Basler Baselitz unter den Top-Sellern

Begehrt sind nach wie vor Gemälde des teilweise in Basel lebenden und arbeitenden deutschen Malers Georg Baselitz. Die Londoner Galerie Thaddäus Ropac verkaufte gleich drei seiner Spätwerke für über eine Million. Auch die White Cube Gallery, London konnte ein Baselitz-Gemälde («Nachtessen in Dresden») für 2,5 Millionen Euro absetzen.

Gönnen Sie sich einen Rundgang durch die Art Unlimited im Video.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • roland moser am 12.06.2019 15:39 Report Diesen Beitrag melden

    Kunst...

    Geht endlich richtig arbeiten.

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  • Roberto Tschegger am 12.06.2019 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sparen

    Den besuch kann man sich seit jeher sparen

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  • Herr Max Bünzli in Zürich Grossstadt am 12.06.2019 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    Den Besuch in Basel kann man sich schon lange sparen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Eri am 17.06.2019 17:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jesses Gott...

    ...das kleine Mädchen dachte sich, wenn ich die Fliege die noch als solche zu erkennen ist herunter schubse, dann ist es wirklich Kunst was am Boden liegt...was für viele Möchtegern Kunstbanausen dann für viel Geld gekauft wird.

  • CUC am 17.06.2019 10:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Arme Fliege, andere Menschen leiden an Hungersnot. Himmeltraurig!!!!

  • Anna Nico am 15.06.2019 20:46 Report Diesen Beitrag melden

    Zukunft

    Kunst ist Abfall,Abfall ist Kunst! Gruss vom Planet Erde !

  • Nicht-Künstler am 13.06.2019 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich was kauft wird...

    Da ja Kunst tatsächlich Ansichtssache ( der Galerie) ist, ist sie auch relativ. Ein Kunstgegenstand hat bis zum ersten Verkauf auch nur soviel Wert wie Material und Arbeit zur Herstellung. Es gibt viele gute ( und schlechte) Künstler die nur vom Geld der Stiftungen leben um etwas herzustellen. Wenn man bedenkt, dass weltweit xxxxTausend Kunststudenten mit dem Studium fertig sind und sich "KünstlerIn" nennen.... Von denen gibt es auch immer solche, die meinen die Welt wartet auf sie.

    • Kuesche am 17.06.2019 08:52 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort an Nicht-Künstler

      Was einmal mehr beweist, dass es sehr viele Menschen gibt die nicht wissen was sie mit ihren, meist nicht mit eigenen Händen verdienten Millionen anfangen sollen und sich mit Kunstgegenständen profilieren deren Wert kaum realisitisch ist!!!

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  • Basler Beppine am 13.06.2019 01:56 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Jahr ohne ART

    Der beste und geilste Anlass in der Schweiz ist mit Abstand die ART. Jede Stadt der Welt ist scharf auf diesen Anlass und beneidet Basel darum. Top Städte wie z.B. Hong Kong oder Singapur versuchen seit Jahren vergeblich, diese Kunstmesse abzuwerben. Wer hier so dümmlich und bünzlig gegen die Art schreibt, ist doch nur extrem neidisch - oder einfach sehr bildungsresistent.