Basel

28. April 2011 22:58; Akt: 28.04.2011 23:38 Print

Wegen Basel müssen Rikschas weichen

SVP-Grossrat Edi Rutschmann machte sich Anfang Jahr dafür stark, dass Basel Rikscha-Taxis erhält.

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Das Basler Rikscha-Verbot hat wohl landesweite Konsequenzen. (Foto: dd)

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Die Basler Regierung zeigte sich wenig begeistert ob dieser Idee – Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) liess sie zudem behördlich prüfen. Fazit: Da die Taxis einen Elektromotor haben, handelt es sich um Töffs, die auf dem Veloweg nichts verloren haben. Dies löste eine Kettenreaktion aus – auch andere kantonale Behörden prüften ihre Praxis. Nun sieht es danach aus, dass Rikscha-Taxis schweizweit verboten werden. Über 200 Mitarbeiter würden dadurch ihren Job verlieren. «Das geht nicht an», ärgert sich Rutschmann. «Ich finde es schlimm, was Herr Gass da angerichtet hat.» Da sich die FDP Schweiz für die Dreiräder stark macht, hofft er, dass auch Gass nochmals über die Bücher geht. «Ich hoffe, er findet eine Lösung für die Velostadt Basel», so Rutschmann.

(dd/20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heinz Hauser am 03.05.2011 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Im Sinne der Umwelt und für Touristen

    Ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Ich bin in der Meinung, das eine Rikschas kein Hindernis auf dem Veloweg darstellt. Überholen kann man auch sonst. Ein Rikscha ist nicht breiter als ein Fahrradanhänger. Sonnst müsste mann alle Kinderanhänger ect. auch verbieten! So wie ich mich erkundigt habe, entsprechen die Rikschas einen Fahrrad nur mit viel besseren Bremsen ect. ! Weshalb sind wir Schweizer immer so kritisch bei neuem? Immerhin werden die Fahrzeuge bereits Weltweit eingesetzt und dies mit Grossem Erfolg. Die Rikschas werden hauptsächlich für Touristen benötigt.

  • Delta Lee am 29.04.2011 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Muskelkraft statt Strom

    Velorikscha? Ja, bitte. Aber bitte ohne Hilfsmotor!

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  • van Göppel am 30.04.2011 09:31 Report Diesen Beitrag melden

    Abgefahren...

    Typisch! Rikscha = Grün/ökologisch. Daher spielt es keine Rolle mehr ob Elektromotor oder nicht (Strom kommt ja aus der Steckdose), ob zu schnell oder nicht. Weil "Grün" sollten sie natürlich auch auf Trottoir, Velowegen, Fahrverbotszonen - einfach überall fahren dürfen und möglichst noch subventioniert werden und eigene Standplätze mit Steckdosen bekommen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Heinz Hauser am 03.05.2011 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Im Sinne der Umwelt und für Touristen

    Ich verstehe die Diskussion nicht ganz. Ich bin in der Meinung, das eine Rikschas kein Hindernis auf dem Veloweg darstellt. Überholen kann man auch sonst. Ein Rikscha ist nicht breiter als ein Fahrradanhänger. Sonnst müsste mann alle Kinderanhänger ect. auch verbieten! So wie ich mich erkundigt habe, entsprechen die Rikschas einen Fahrrad nur mit viel besseren Bremsen ect. ! Weshalb sind wir Schweizer immer so kritisch bei neuem? Immerhin werden die Fahrzeuge bereits Weltweit eingesetzt und dies mit Grossem Erfolg. Die Rikschas werden hauptsächlich für Touristen benötigt.

  • Hans am 02.05.2011 20:38 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht im Sinne der Velofahrer

    Wie ein Fahrer weiter unten schon geschrieben hat, fahren die Dinger ja nicht schneller als 15km/h, und das ist selbst für den Veloweg zu langsam. Besonders wenns eng wird gibts stau, was ja nicht sein kann. Velowege müssen attraktiv gehalten werden, indem sie hindernislos befahrbar sind, oder indem man Hindernissen zumindest vernünftig überholen kann. Und wenn da so eine Rikschakutsche vor einem herdümpelt... gibt sicher tolleres.

  • Kreti am 02.05.2011 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wo liegt das Problem?

    Es ist kein Velo. Also hat es auf dem Veloweg nichts verloren. Auf den Strassen will man sie auch nicht, weil sie Hindernisse sind. Wo bringt mich ein Velotaxi hin, was ich nicht auch mit ÖV oder Auto erreichen kann? Nirgends, und daher ist es unnötig.

    • Dominik am 03.05.2011 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      unnötig? NEIN nötig!

      Hallo Kreti Die Rikschas sind ökologische Fahrzeuge und sind sehr sinnvoll für Touristen, Gehbehinderte, Shopping Touren, Events ect. Ich habe eine Gehbehinderung, und war sehr froh, als ich die Rikscha zum Shoppen buchen konnte. Dies erleichtert mir sehr viel. Leider geht dies zurzeit nicht! Du kannst dies nicht mit einem Taxi vergleichen aber sicherlich mit einem Velo. Es gibt noch junge Leute, die etwas für die Umwelt, Tourismus, Behinderte ect. machen. Ich denke man muss diese Unterstützen. Diese Leute machen was und reden nicht nur um den heissen Brei! Hut ab

    • Kreti am 04.05.2011 07:54 Report Diesen Beitrag melden

      Jajaja...

      Immer das Gelaber von wegen Umwelt. Damit lässt sich wohl jeder Blödsinn rechtfertigen.

    • Monika Röthlisberger am 15.05.2011 11:58 Report Diesen Beitrag melden

      Grosses Vorbild für viele!

      Blödsinn? Blödsinn ist es, wenn man für 10 Minuten Fussweg das Auto nimmt. Rikschas ersetzten natürlich die Autos und den ÖV nicht, aber es ist eine Sinnvolle Ergänzung für Touristen, Geschäftsleute, Betagte ect. Es ist innovativ, lukrativ, ökologisch und bringt neue Arbeitsplätze in der Schweiz, genau das was immer gefordert wird. Dieses Projekt kostet den Staat keinen Rappen, im Gegenteil es ist ein sinnvolles Projekt von drei Jungunternehmern aus Bern, die den Mut haben was sinnvolles auf die Beine zu stellen. Weiter so! Ihr seit ein grosses Vorbild für viele!

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  • Nemo am 02.05.2011 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Absolut richtig!

    Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. Hr. Rutschmann lamentiert nachträglich. Hätte man halt vorher abklären sollen. Jetzt einfach mit dem Argument von Arbeitsplätzen zu kommen ist nur billig.

  • Marc Müller am 02.05.2011 13:26 Report Diesen Beitrag melden

    Rikschas sollen bewilligt werden.

    Ich finde die Idee sehr gut! Typisch Schweiz, diese Fahrzeuge fahren seit über 10 Jahren in ganz Europa. Macht weiter so! never give up! Hoffe auch dass Doris zur Vernunft kommt!