Auktion

06. Juni 2011 20:47; Akt: 06.06.2011 20:59 Print

Weltraritäten kommen unter den Hammer

von Denise Dollinger - Sie sind zwar nur einige Zentimeter gross, aber immens wertvoll: In diesen Tagen kommen in Basel Briefmarken mit einem Schätzwert von rund 30 Millionen Euro unter den Hammer.

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Diese und weitere Briefmarken sollen 30 Millionen Euro bringen.

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Was sich bis am Freitag in ­Basel abspielt, gab es so noch nie: Die Galerie Dreyfus organisiert im UBS-Zentrum an der Viaduktstrasse 33 die weltgrösste Auktion für Briefmarken. Bereits zum Auftakt gibt es einen philatelistischen Paukenschlag: Die bedeutende Sammlung «Wellington» mit alten Briefmarken aus England wird versteigert – Schätzwert rund fünf Millionen Euro. Am Donnerstagnachmittag kommen Weltraritäten unter den Hammer. «So etwa die ungebrauchte, legendäre Hepburn-Marke, von der es nur zehn auf der Welt gibt», sagt Auktionator Jean-Paul Bach. Die Marken wurden kurz nach dem Druck vom Sohn der Ikone zurückgezogen. «Das ist die erste Marke, die einzeln zur Versteigerung kommt», so Bach. Startpreis: 65 000 Euro. Eine Million Euro kostet auch der Farbfehldruck einer gebrauchten sizilianischen Marke. Von ihr gibt es weltweit nur zwei Stück, eine von ihnen ist kaputt.


Um die Briefmarken kann via Livestream oder vor Ort gebuhlt werden. Dort gibt es denn auch klare Sicherheitsvorkehrungen. Bach: «Beim Eingang wird der Pass kopiert, beim Anschauen der Brief­marken wird man gefilmt. Zudem ist ein Sicherheitsmann mit dabei.»