Jahresrückblick

30. Dezember 2015 11:48; Akt: 30.12.2015 11:48 Print

Zolli blickt auf tierisch viel Nachwuchs zurück

2015 stand ganz im Zeichen des Babybooms und wichtiger Fortschritte bei der Gestaltung neuer Tieranlagen.

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Der Besuchermagnet schlechthin: die drei Löwenjungen, die Ende Mai und Mitte Juni auf die Welt gekommen sind. Insbesondere im Herbst tollten die Jungtiere herum und erforschten eifrig die Anlage. Allein für solche Bilder waren viele Besucher bereit, Eintritt zu zahlen. Die drei «Könige der Löwen» wurden zu den absoluten Publikumslieblingen. Jöö-Alarm herrscht auch bei den Schneeleoparden: Die Jungkatzen kamen genauso wie die Löwen Ende Mai zur Welt. Die wunderschönen Katzen erforschten neugierig ihr Gehege ... ... und versuchten die Zuschauer mit ihrem Gebrüll das Fürchten zu lehren. Da braucht es aber noch ein bisschen Übung. Nach zehn Jahren verzeichnete auch die Gorilla-Familie erstmals wieder Nachwuchs. Die beiden Gorilla-Mamas Faddama und Joas gebaren jeweils ein Kind von Silberrücken M'Tongé. Zwei Tage nach der Geburt war das Giraffenjunge bereits auf der Anlage zu bestaunen - wenn auch noch etwas holprig auf den Beinen. Mitte April kam Zebrahengst Meru zur Welt. Viel Spass haben die Zwergziegen mit ihrem Nachwuchs. Immer schön weiterschnüffeln heisst das Motto der Wildschweine, ... ... auch wenn die Jüngsten im Bunde sich nicht immer dran halten und sich vor den neugierigen Augen verstecken. Erstmals seit 15 Jahren haben auch die Schneeeulen wieder Nachwuchs erhalten: Es schlüpften insgesamt sechs Junge. Viel zu lernen hat auch der Nachwuchs bei den Pinguinen. Die Esels- und Königspinguine erweiterten ihre Familie im Sommer. Die Jungstörche hatten ihre ersten Flugstunden; bisher wurden vom Zoo Basel keine Bruchlandungen gemeldet. Auch in den Vivarien schien die Balzlaune immer weiter zuzunehmen. Bei den Seepferdchen sind es die Männchen, die die Eier in ihrer Brusttasche ausbrüten. Die kleinen Ohrenquallen begeisterten am World Oceans Day die Zollibesucher. Der neue Oktopus scheint der schlauste aller Zeiten zu sein. In kürzester Zeit begrüsste er seine Pfleger mit Umarmungen, lernte, wie man Schraubverschlüsse öffnet und Muscheln knackt. Zoo-Mitarbeiter und viele Zolli-Fans schnürten im September ihre Laufschuhe und erliefen am ersten Basler Elefanten-Lauf 24'000 Franken für die neuen Anlage Tambea. Zur grossen Freude der Elefanten. Sie durften im Oktober erstmals auf die neu erbaute Bullenanlage umziehen. Ein grosser Schritt vorwärts: Für das Projekt Ozeanium ging im Frühling eine Spende von 30 Millionen Franken ein. Auch der Umbau des Zoorestaurants kam vergangenes Jahr immer gut voran: Im Juli wurde es an den Zoonächten mit einem grossen Fest eingeweiht.

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So viele süsse Tierbabys! Ende Mai und Mitte Juni kamen drei Löwenjungen zur Welt, die insbesondere im Herbst auf den Aussenanlagen herumtollten und zu wahren Publikumslieblingen wurden. Auch die drei jungen Schneeleoparden, die Ende Mai zur Welt kamen, zeigten sich im Herbst vermehrt auf der Anlage. Gleich doppelten Nachwuchs gab es nach zehn Jahren erstmals wieder in der Basler Gorillagruppe: Joas und Faddama gebaren je ein Kind von Silberrücken M'Tongé, der erst 2014 zur Gruppe gestossen war.

Grund zur Freude gab es auch Ende Juli, als das Giraffenweibchen Kianga ein Junges gebar. Nur gerade zwei Tage nach der Geburt wagten sich Mutter und Kind erstmals auf die Aussenanlage, sehr zur Freude der anwesenden Besucherinnen und Besucher. Grosser Beliebtheit erfreute sich auch der junge Zebrahengst Meru, der Mitte April zur Welt kam. Im Kinderzolli gab es Nachwuchs bei den Zwergziegen und wie jedes Jahr machten im Sommer die Jungstörche ihre ersten Flugversuche.

Die Schneeeulen hatten erstmals seit 15 Jahren wieder Nachwuchs: Mitte Juni schlüpften sechs Junge. Die Königs- und Eselspinguine bekamen mitten im Sommer Nachwuchs. Es gibt mit dem Zoo Basel europaweit nur sechs Zoos, die Königspinguine regelmässig züchten.

Persönlichkeiten unter Wasser

In Balzlaune waren im Januar die Seepferdchen im Vivarium. Je dicker der Bauch der Männchen, umso mehr beeindrucken sie die Weibchen. Schliesslich sind es auch die Männchen, die die Eier in ihrer Bruttasche «ausbrüten» und sie schliesslich zu Hunderten gebären.

In der Unterwasserwelt des Zolli sorgten 2015 auch die Ohrenquallen für Aufsehen. Sie waren im Juni besonders schön und begeisterten die Besucher des World Oceans Day am 8. Juni.
Eine wahre Persönlichkeit wurde im August der Öffentlichkeit vorgestellt: Der neue Oktopus im Vivarium ist der wohl schlauste Oktopus, den der Zoo Basel bis jetzt je hatte. Er begrüsste die Tierpfleger mit achtfachen Umarmungen und lernte in Kürze, diverse Schraubverschlüsse zu öffnen und Muscheln zu knacken.

Im Einsatz für die Zukunft

Im September schnürten Zoo-Mitarbeiter und viele Zoofreunde die Laufschuhe und erliefen am ersten Basler Elefantenlauf 24'000 Franken für die neue Elefantenanlage Tembea. Wenig später im Oktober konnten die Elefanten dann schon erstmals auf die neu erbaute Bullenanlage umziehen.

Gut voran kam im vergangenen Jahr auch der Umbau des Zoorestaurants: Im Juli wurde es an den Zoonächten mit einem grossen Fest eingeweiht. Einen grossen Schritt vorwärts machte im Frühling das Projekt Ozeanium Zoo Basel, das eine Spende von 30 Millionen Franken entgegennehmen durfte.

(cs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Elmer am 30.12.2015 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es Ihnen Gut geht!

    Ich Denke diesen Tieren im Basler Zoo geht es Gut, sonst hätten Sie nicht so viel Nachwuchs!

  • Ursus 2.0 am 01.01.2016 01:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zooooooo

    Manche Tierarten wären schon ausgestorben, gäbe es keine Zoos. Natürlich lässt sich immer was verbessern. Die meisten Zoos sind aber auf gutem Weg.

  • Beppi Schimpf am 01.01.2016 16:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jöö härzig

    Jöö Effekt lässt Kasse klingeln. Nach kurzer Zeit werden die überflüssigen Jungtiere entsorgt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • P.H. am 04.01.2016 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jööh

    So wunderschön !!! ABER,wie viele davon durften am Leben bleiben ??????

  • Peter am 03.01.2016 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Löwen

    Eigentlich Löwen bringen Babys um, um wieder Paaren zu können. Im Bild sieht es sehr friedlich aus??

  • Beppi Schimpf am 01.01.2016 16:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jöö härzig

    Jöö Effekt lässt Kasse klingeln. Nach kurzer Zeit werden die überflüssigen Jungtiere entsorgt.

  • Ursus 2.0 am 01.01.2016 01:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zooooooo

    Manche Tierarten wären schon ausgestorben, gäbe es keine Zoos. Natürlich lässt sich immer was verbessern. Die meisten Zoos sind aber auf gutem Weg.

  • Phil Schwarz am 31.12.2015 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Zoo = Tiergefängnis

    Tiergefängnisse sollten der Vergangenheit angehören. Artgerecht kann nur die Freiheit sein.