Lörrach D

17. Dezember 2019 02:39; Akt: 17.12.2019 10:09 Print

Zwei Schweizer wegen Geisterfahrer verletzt

Ein 79-Jähriger ist im deutschen Landkreis Lörrach auf zwei Autobahnen in die falsche Richtung gefahren, bis er mit einem Auto aus Zürich kollidierte.

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Im deutschen Landkreis Lörrach hat sich am Montagabend auf der A5 Richtung Basel ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 79-jähriger Mann fuhr auf zwei Autobahnen in die falsche Richtung. Dabei wurden Schweizer verletzt.

Laut einer Medienmitteilung der deutschen Polizei von der Nacht auf Dienstag befuhr der Geisterfahrer zunächst die A98 in die falsche Richtung bis zum Autobahnende und wechselte dann ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung auf die A5. Trotz eindeutiger Anhaltezeichen habe der Geisterfahrer nicht gestoppt und sei unbeirrt fast 25 Kilometer lang und mit hoher Geschwindigkeit weitergefahren.

Auf der A5 streifte er dann den Angaben zufolge ein Schweizer Fahrzeug hart und die Fahrzeuge verunfallten. Die beiden 49-jährigen Insassen des Schweizer Wagens mussten durch die Feuerwehr aus dem Auto herausgeschnitten werden.

Weitere Schweizer als Unfallbeteiligte

Der Fahrer erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und musste notoperiert werden. Die Beifahrerin wurde nur leicht verletzt. Die Schweizer Staatsbürger stammten aus dem Gebiet Zürich, gaben die deutschen Sicherheitskräfte an.

Zum Zustand der schwerverletzten Schweizer Person könnten derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, hiess es von der Einsatzzentrale der deutschen Polizei in Freiburg (D) in der Nacht auf Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Ein Ergebnis der Operation liege derzeit nicht vor.

Die 79-jährige Geisterfahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, wie es weiter hiess. An den beiden Fahrzeugen sei Totalschaden entstanden.

Ein weiteres Schweizer Auto fuhr laut dem Communiqué noch auf die verunfallten Fahrzeuge auf. Es sei Sachschaden entstanden – aber die Schweizer Insassen aus dem Raum Bern seien unverletzt geblieben. Wie viele Personen genau in diesem Fahrzeug sassen, sei derzeit Gegenstand von Ermittlungen, hiess es von der deutschen Polizei gegenüber Keystone-SDA weiter.

(chk/sda)