Neues Zuhause

24. Juli 2013 18:42; Akt: 24.07.2013 19:14 Print

«Berna fühlt sich im Bärenwald pudelwohl»

von Christoph Albrecht - Vom Bärenpark nach Bulgarien: Bärin Berna hat erstmals ihr neues Gehege erkundet. Bei den Bulgaren ist die Freude am Berner Neuzuzug riesig.

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Kaum im neuen Gehege in Dobric (Bulgarien), stürzte sich Berna bereits in ihren «Privatpool». «Berna hat sich prächtig eingelebt», so Bärenpark-Chefin Cornelia Mainini. Berna erkundet das stark bewaldete Gelände nahe des Schwarzen Meeres. Dem Berner Mutz gefällt die neue Umgebung und pflückt fleissig Früchte von Pflaumenbäumen. Am Dienstagabend war das Tier nach einer 36-stündigen Reise in Dobric eingetroffen. Als erstes wurde Berna mit einer frischen Gurke für die Strapazen belohnt. Helfer tragen die Bären-Box aus dem klimatisierten Transporter. Berna und Ursina (oben) nähern sich Bärenmutter Björk. Björk (rechts) und Berna geraten aneinander. Björk (links) und Berna im Kampf. Björk (hinten) und Berna. Björk (hinten) und Berna. Björk (links) und Berna. Björk (unten) und Berna (rechts), oben die Beine von Ursina. Ursina (links) beisst Björk (Mitte) seitlich in den Rücken. Rechts Berna. Gemeinsamer Angriff von Ursina (links) und Berna (rechts) auf Björk. Ursina (links) und Berna (rechts) drängen Björk den Hang hinunter ins Wasser. Ursina (links) und Berna (rechts) lassen Björk während längerer Zeit nicht aus dem Wasser. Ursina (links) und Berna (rechts) lassen Björk während längerer Zeit nicht aus dem Wasser. Ursina (links) und Berna (rechts) lassen Björk während längerer Zeit nicht aus dem Wasser. Ursina (links) und Berna (rechts) lassen Björk während längerer Zeit nicht aus dem Wasser. Ursina (links) schaut sich um und rennt dann weg. Bärenvater Finn (links) nähert sich Björk (Mitte). Jetzt weicht auch Berna zurück. Finn (links) beschwichtigt Björk (Mitte). Rechts Berna. Finn (links) liebkost Björk (Mitte). Finn (links) läuft davon. Björk (im Wasser), daneben Berna und Ursina (rechts). Björk schwimmt davon und sucht anschliessend die Nähe zu Finn.

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Nach der 36-stündigen Reise nach Osteuropa konnte Berna gestern Nachmittag endlich ihr neues Aussengehege im Zoo von Dobric in Beschlag nehmen. Im grosszügigen Bärenwald tobte sich die temperamentvolle Bärin gleich von Beginn weg aus: «Sie hat sich sofort bei den Pflaumenbäumen bedient», illustriert Cornelia Mainini. Die Leiterin des Berner Bärenparks begleitet Berna bei ihren ersten Schritten vor Ort.

«Seit Monaten habe ich sie nicht mehr so unbeschwert gesehen», freut sich die Verhaltensbiologin. Bei ihrer Entdeckungstour habe die Jungbärin zudem schon ausgiebig im Pool gebadet und zwischen den Büschen herumgetollt.
Am Schwarzen Meer ist die Freude über die verspielte Braunbärin gross: Das Lokalradio berichtete fleissig über den Neuzuzug aus Bern. Sogar einige Bärenfans fanden sich beim Zoo ein, um bei Bernas Ankunft hautnah dabei zu sein.

Badespass im Bärenpark

Im Berner Bärenpark ist derweil wieder etwas Ruhe eingekehrt. «Björk und Ursina haben seit langem wieder einmal zusammen gebadet», berichtet Co-Leiter Peter Schlup. Wie sich die Machtverhältnisse unter den beiden verbleibenden Weibchen nun entwickeln werden, sei schwer einzuschätzen: «Bei den Bären weiss man nie», so Schlup.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • miriam gösi am 25.07.2013 07:34 Report Diesen Beitrag melden

    Geld oder Tierwohl?

    Ich hoffe, dass man den unsinnigen Plan, Finn wieder zeugungsfähig zu machen fallen lässt. Sonst stehen wir in ein paar Jahren wieder vor so einem Problem. Aber die Stadt Bern-Politiker wollen gerne Jungbären, wegen dem Jööööh-Effekt für die Touristen. Da zählt dann wieder der schnöde Mammon mehr als das Tierwohl

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  • Anna am 24.07.2013 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die anderen Bären

    Frag mich gerade, warum M13 nicht auch dorthin gebracht werden konnte!:(

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  • Pedro Aldómovar am 24.07.2013 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bärenstarker Artikel

    Wo sind jetzt hier die Nörgler, die den Bulgaren keine tiergerechte Bärenbetreuung zutrauten?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mina am 26.07.2013 07:44 Report Diesen Beitrag melden

    Besser

    Ich bin froh, ist der Bär ausgeschafft und nicht erschossen worden...

  • miriam gösi am 25.07.2013 07:34 Report Diesen Beitrag melden

    Geld oder Tierwohl?

    Ich hoffe, dass man den unsinnigen Plan, Finn wieder zeugungsfähig zu machen fallen lässt. Sonst stehen wir in ein paar Jahren wieder vor so einem Problem. Aber die Stadt Bern-Politiker wollen gerne Jungbären, wegen dem Jööööh-Effekt für die Touristen. Da zählt dann wieder der schnöde Mammon mehr als das Tierwohl

    • Sara am 25.07.2013 09:56 Report Diesen Beitrag melden

      Reine Profitgier!

      Da sprechen Sie mir aus der Seele! Auch hier geht es einmal mehr nur noch um's Geld! Und die Bären müssen darunter leiden....

    • Babsi am 25.07.2013 10:28 Report Diesen Beitrag melden

      Tourismusfang!

      Der Bärenpark ist aus meiner Sicht überhaupt nicht Bärentauglich. Ein Bär braucht viel Wald. - Tierschutz sei gegrüsst. Es ist schäbig, dass immer die Tiere unter dem Menschen leiden müssen. Der Bärenpark ist nur ein Ausstellungsobjekt für den Tourismus, sonst nichts. Die Tiere passen sich zwar so gut es geht an, was wollen sie auch anders. Aber ein echtes Bärenleben sieht anders aus.

    • Maria Ammon am 25.07.2013 22:17 Report Diesen Beitrag melden

      Tierwohl...

      Genau so sehe ich auch, nichts wie Profitgier und Tourismusfang...

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  • Artemis am 24.07.2013 22:36 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Bären im Bärengraben

    Vielleicht ist das das Beste, was der Bärin passieren konnte. Der Bärengraben sieht ja langweilig aus. Da ist ein Bärenwald doch viel interessanter und bärenfreundlicher.

    • Bärli am 25.07.2013 07:50 Report Diesen Beitrag melden

      Bärengraben?

      Naja, ich weiss, nicht wo sie in den letzten paar Jahren waren, aber der "Bärengraben", gibt es in diesem Sinn schon lange nicht mehr.

    • Klassenprimus am 25.07.2013 08:02 Report Diesen Beitrag melden

      Fail

      Ist schon seit einiger Zeit ein Bärenpark draus geworden. Vielleicht wäre ein Besuch der Stadt Bern wieder mal fällig?!

    • Peter Lustig am 25.07.2013 10:20 Report Diesen Beitrag melden

      Bärenpark=knastzelle

      Der "Bärenpark" ist trotzdem um den Faktor 1000 oder mehr zu klein für Bären!! Die Reviergrösse in freier Natur liegt bei 12 bis 700 Quadratkilometern für Braunbären!! Braunbären wandern in freier Natur hunderte von Kilometern. Der Berner Bärenpark hat gerade mal 6000 Quadratmeter, also 0.006 Quadratkilometer.

    • Jean Perr am 25.07.2013 10:30 Report Diesen Beitrag melden

      BÄRENPARK?????

      Naja Bärenpark ist schon ein wenig übertrieben....Eher Bärenpärkli im Steilhang.....

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  • Marie am 24.07.2013 21:12 Report Diesen Beitrag melden

    Darauf habe ich gewartet

    Sorry, aber in einem so kleinen Gehege wie diesem öden Bärengraben in Bern - da wundert es mich nicht, dass die ausrasten.

    • Ideomatic Zodiak am 24.07.2013 22:26 Report Diesen Beitrag melden

      Ist ja auch kein Graben mehr....

      ... sondern ein Park, und da haben sie wirklich guten Auslauf und viel Platz.

    • Sonja Loetscher am 25.07.2013 08:39 Report Diesen Beitrag melden

      Update =??

      Marie, du bist wohl seit Jahren nicht auf dem laufenden Warst du schon mal im Bärenpark in Bern ? Auch wenn er noch "Bärengraben" genannt wird, ist es längst kein Graben mehr. Ansonsten gibts sogar eine HP. Also bitte besser informieren!

    • hans kurve am 25.07.2013 08:49 Report Diesen Beitrag melden

      Hmmm

      ... dann lieber Bulgarien... der Bärenpark ist also nicht ganz so ideal ... ausserdem wurde der Park in Bulgarien von 4Pfoten gegründet.

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  • Andrea S. am 24.07.2013 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Anmassung

    Tut mir Leid für den ausgeschafften Bär! Wir Menschen mischen uns schon überall ein und massen uns allerhand an. Und dann schaffen wir diese Tiere aus, wenn sie nicht so tun, wie wir das gerne sehen möchten! Sollte man mal viel härter mit den uns zugewanderten Menschen machen! Aber eben: da triffts immer die Falschen. Die, die ausgeschafft werden müssten, lassen sie untertauchen und dann, tja - lesen wir ja jeden Tag in den Zeitungen von. Regt mich so auf!

    • Preisig am 24.07.2013 20:58 Report Diesen Beitrag melden

      Macht sehr wohl Sinn.

      Tut mir leid aber du hast wohl den Sinn der Aktion nicht ganz verstanden. In natürlicher Umgebung könnten sich die Bären aus dem Weg gehen und der Schwächere sich zurückziehen. Nicht so in einem räumlich begrenzten Bärenpark. Daher macht es sehr wohl Sinn die Bärengruppe zum Wohl aller zu reduzieren. Beim Menschen ist es halt ein bisschen komplizierter. Musst dich deswegen nicht aufregen ;)

    • Wander-Bär am 24.07.2013 21:17 Report Diesen Beitrag melden

      Auslandschweizer-Bär

      Tja, schlussendlich wissen wir nicht, ob es der Bärin vielleicht sogar sehr gut gefällt am neuen Ort. Auch wir haben manchmal erst Heimweh an einem neuen Ort, und schliesslich bleiben wir dort "hängen" und finden neue Freunde. Nicht immer ist das Vertraute auf immer das Richtige und Beste für uns. Hoffen wir, dass es Berna dort gefällt!

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