Tödlicher Streit in Bern

27. Dezember 2011 12:14; Akt: 14.09.2015 10:03 Print

«Der Mann lag regungslos am Boden»

In Köniz bei Bern wurde ein 39-Jähriger auf offener Strasse niedergestreckt. Dem tödlichen Schuss ging offenbar ein handfester Streit voraus.

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Ein 39-jähriger Türke starb gestern im Quartier Liebefeld in Köniz auf offener Strasse – getroffen von einem Projektil. Halit Avci ist einer der letzten Personen, die mit dem späteren Opfer gesprochen hatten: «Er ass in meinem Lokal mit einem Begleiter eine Pizza. Dann fuhren sie mit ihrem weissen BMW davon», so der Wirt eines Imbisslokals. Weit kamen die Männer aber offenbar nicht.

Denn: Als Avci wenig später Schüsse hörte und aus seinem Lokal eilte, war der BMW bei der Bushaltestelle Steinhölzli - keine hundert Meter entfernt - parkiert. Die Bilder, die er dort zu sehen kriegte, wird er nie mehr vergessen: «Ein Mann lag regungslos am Boden, ein anderer hatte ein blutüberströmtes Gesicht», so der Wirt. Im Spital konnte nur noch der Tod des 39-Jährigen festgestellt werden. Zwei weitere Personen wurden ebenfalls eingeliefert, sie konnten das Spital aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Was geschah zwischen dem Zeitpunkt, als die Männer die Imbissbude verliessen, bis zum tödlichen Schuss? Wie die Kantonspolizei Bern in einer Medienmitteilung schreibt, ist der genaue Ablauf der Tat noch unklar. Offenbar ging den Schüssen aber eine Schlägerei voraus, zwei Gruppen von insgesamt rund zehn Personen seien aneinandergeraten. An der Auseinandersetzung – dessen Ursache noch unbekannt ist – sind gemäss Angaben des Polizeisprechers türkische und Schweizer Staatsangehörige beteiligt gewesen. Auch heute sind auf dem Asphalt noch Blutspuren zu sehen.

Die Polizei hat mehrere Personen angehalten und für nähere Abklärungen auf die Wache gebracht. Zudem haben die Beamten eine Waffe sichergestellt. Gemäss Angaben des Polizeisprechers befinden sich zur Stunde noch mehrere Personen in Polizeigewahrsam. Ob der Täter darunter ist, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

(fum/mar)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michael am 27.12.2011 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    Das Ergebnis unserer Wahlen

    In gewissen Ländern ist die Blutrache nach wie vor ein gängiges Mittel um sich Gehör zu verschaffen. Wir haben viele Ausländer aufgenommen, die diese Methoden auch hier zu Lande weiter praktizieren. Die "böse" Partei hat die Problematik offenbar als einzige erkannt und wollte schärfere Gesetze und härtere Bestrafungen. Dies war und ist einer Mehrheit im Volk zu extrem weshalb man genau in die Gegenrichtung drängt und Tür und Tor für viele solche Menschen öffnet. Das Ergebnis ist ab und zu ein Toter. Ich denke alle die heute links wählen finden das in Ordnung so.Denn alles andere wäre Heuchelei

  • Peter Koller am 27.12.2011 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    Kultur

    Ueber 70 % der schwersten Verbrechen werden statistisch gesehen von Einwanderer begangen. Es gab schon vor 100 Jahren Konflikte. Da flogen mal die Fäuste und dann war es wieder gut. Wenn ich mir die Tötungsdelikte der letzten paar Wochen in Erinnerung rufe waren die Täter fast ausnahmslos ausländer. Da frage ich mich natürlich warum dem so ist.

  • Daniel Lenzin am 27.12.2011 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder eine illegale Schusswaffe...

    ...müsste diese Schlagzeile eigentlich heissen. Sonst denken die meisten Leser wieder, "Oh, dann hätten wir die Waffenschutz-Initiative also doch annehmen sollen?" Es liegt wohl nahe anzunehmen, dass es sich auch um einen Türken handelt. Unter anderem dürfen auch Türken überhaupt KEINE Waffen besitzen. Also handelt es sich hier um einen illegalen Missbrauch mit einer illegalen Schusswaffe. Gegen illegale Schusswaffen gibt es bedauerlicherweise keine Patentlösung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniel Lenzin am 27.12.2011 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wieder eine illegale Schusswaffe...

    ...müsste diese Schlagzeile eigentlich heissen. Sonst denken die meisten Leser wieder, "Oh, dann hätten wir die Waffenschutz-Initiative also doch annehmen sollen?" Es liegt wohl nahe anzunehmen, dass es sich auch um einen Türken handelt. Unter anderem dürfen auch Türken überhaupt KEINE Waffen besitzen. Also handelt es sich hier um einen illegalen Missbrauch mit einer illegalen Schusswaffe. Gegen illegale Schusswaffen gibt es bedauerlicherweise keine Patentlösung.

  • Michael am 27.12.2011 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    Das Ergebnis unserer Wahlen

    In gewissen Ländern ist die Blutrache nach wie vor ein gängiges Mittel um sich Gehör zu verschaffen. Wir haben viele Ausländer aufgenommen, die diese Methoden auch hier zu Lande weiter praktizieren. Die "böse" Partei hat die Problematik offenbar als einzige erkannt und wollte schärfere Gesetze und härtere Bestrafungen. Dies war und ist einer Mehrheit im Volk zu extrem weshalb man genau in die Gegenrichtung drängt und Tür und Tor für viele solche Menschen öffnet. Das Ergebnis ist ab und zu ein Toter. Ich denke alle die heute links wählen finden das in Ordnung so.Denn alles andere wäre Heuchelei

  • Peter Koller am 27.12.2011 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    Kultur

    Ueber 70 % der schwersten Verbrechen werden statistisch gesehen von Einwanderer begangen. Es gab schon vor 100 Jahren Konflikte. Da flogen mal die Fäuste und dann war es wieder gut. Wenn ich mir die Tötungsdelikte der letzten paar Wochen in Erinnerung rufe waren die Täter fast ausnahmslos ausländer. Da frage ich mich natürlich warum dem so ist.

  • Andrea S. am 27.12.2011 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach traurig

    Unglaublich, wie in letzter Zeit gemordet wird. Was ist da nur los? Woran liegt das? Haben wir keinen Respekt mehr voreinander?

    • marc f. am 27.12.2011 20:01 Report Diesen Beitrag melden

      Wiso traurig????

      Wenn wir solche Leute einfach gewähren lassen, müssen wir uns nicht Wundern!!!!

    • Andrea S. am 27.12.2011 21:25 Report Diesen Beitrag melden

      Dabei wäre es doch so einfach!

      Ich kann mir den Hergang ganz gut vorstellen: Streit eskaliert - evtl. unter Alkoholeinfluss, einer geht mit dem Messer auf den anderen los... Dieser fühlt sich verständlicherweise bedroht und drückt ab und weiss eigentlich gar nicht, was er da gerade getan hat. Alles aus einem blöden Streit heraus. So schlimm für mich, zusehen zu müssen, wie der Mensch immer böser zu sich selbst und seinesgleichen wird. Dabei wäre es doch so einfach! Miteinander, einfach miteinander - statt gegeneinander! Mehr brauchts nicht!

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  • Ulli z.ZT Zürich am 27.12.2011 16:40 Report Diesen Beitrag melden

    .. es gibt kein problem...

    hallo Ihr Schweizer, als Deutscher ist es doch ziemlich verwirrend zu sehen das es ein Problem geben könnte; fahrt nach Berlin und schaut Euch die Szene an. Dankt Eurer Regierung wie sie Euch schüzt.. Ich glaub es heisst ausschaffe....

    • Buddy Schütz am 27.12.2011 16:57 Report Diesen Beitrag melden

      Hat was

      Was Sie sagen wird wohl wahr sein, gleich wie dies bei vergleichen mit den meisten anderen Städten der Welt zutreffen würde. Jedoch bringen uns vergleiche nicht weiter. Es braucht Lösung, die weder wie von ein par rechts ausgerichteten Kommentatoren gesagt, die Ausländer betreffen noch uns Schweizer sondern für die Gesellschaft. Als Jugendlicher in Städten oder von der Agglomeration ist es schwer sich völlig dem Gewalteinfluss, ob Opfer oder Täter, zu entziehen, darum gibt es nur eins, und zwar Prävention und höhere Strafen für die Täter.

    • Rolf am 27.12.2011 19:56 Report Diesen Beitrag melden

      Verghettoisierung

      geht weiter... schade. Das mit dem Gewalteinfluss stimmt, es schwappt von Grossstädten in die Agglo und in die Dörfer. Da hilft nur Aufklährung über Gefahren und natürlich Selbstverteidigungstrainig wie Judo oder Aikido. Ich habe schon mehrere Wegelagerer einfach weggestossen bzw ihnen den Arm verdreht. Über das Wochenende sind bei uns nächtelange Alkmobbpöbelschlägereichen mit anschliessendem Polizeiaufgebot keine Seltenheit.

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