YB-Latino

18. Januar 2012 23:02; Akt: 18.01.2012 20:08 Print

«Es gibt viele schöne Bärner Meitschi»

von Alessandro Meocci - Ihr Zuhause waren die Strände von Caracas, nun trainieren die neuen YB-Latinos in der eisigen Berner Kälte. Trotzdem sind Alexander Gonzalez (19) und Josef Martinez (18) begeistert von ihrer neuen Heimat.

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Von Bern begeistert: Die YB-Venezolaner Alexander Gonzalez und Josef Martinez. Foto: meo

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Was gefällt Ihnen an Bern?
Gonzalez:
Bern ist eine wunderschöne Stadt. Die Leute behandeln uns respektvoll und es ist sauber und sicher.
Martinez: Der ÖV ist super hier, vor allem die Trams gefallen uns sehr.

Wo wohnen Sie und wie wurden Sie aufgenommen?
Martinez: Momentan wohnen wir noch im Hotel, aber nach dem Trainingslager ziehen wir in unsere Wohnungen in einem Haus in Bolligen.
Gonzalez: Die Mitspieler behandeln uns super. Marco Wölfli und Alex Farnerud versuchen sich in Spanisch und Alain Nef macht oft Spässchen.

Wie empfinden Sie die Kälte, waren Sie schon im Schnee?
Gonzalez: Ich kann gut mit der Kälte umgehen, obschon die Temperaturen zu Hause selten unter 20 Grad sinken.
Martinez: Wie es schneit, habe ich noch nie gesehen. Ich freue mich schon auf einen Ausflug ins Berner Oberland.

Sie sind zum ersten Mal so weit von zu Hause weg. Wie gehen Sie damit um und was sagen die Freundinnen?

Gonzalez: Wir skypen regelmässig mit der Familie. Heimweh habe ich bis jetzt nicht.
Martinez: Wir sind beide Single. Bei unseren Tramfahrten durch die Stadt ist mir schon aufgefallen, dass es viele schöne Bärner Meitschi gibt.

Alexander Gonzalez, Sie haben ein auffälliges Tattoo auf dem Oberarm, was bedeutet es?
Gonzalez: Das sind meine Grosseltern. Sie beschützen mich auf meinem Weg in Europa.

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