Berner Fasnacht

10. Dezember 2014 15:19; Akt: 10.12.2014 15:35 Print

«Paradiesvögeli» in Berns Gassen

Farbenfroh, verspielt und exotisch: So präsentiert sich das Sujet der Berner Fasnacht 2015. Die Organisatoren schwärmen vom letzten Jahr und warnen Wildpinkler.

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Die Berner Künstlerin Judith Bärtschi hat das diesjährige Fasnachts-Sujet Paradiesvögeli kreiert. (Bild: 20 Minuten/Alessandro Meocci)

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Auch heuer macht die Befreiung des Berner Fasnachtsbärs aus seinem Winterschlaf den Fasnachtsauftakt. Dieser findet am 19. Februar statt. Danach schwärmen die Guggen in die Altstadt aus und in verschiedenen Lokalen machen Schnitzelbänke die Runde.
Am Freitag steigt die Kinderfasnacht auf dem Münsterplatz und am Samstag steht der grosse Fasnachtsumzug auf dem Programm. «48 Gruppen haben sich angemeldet», sagt Fasnachtspräsident Daniel Graf.

Frühlingsgöttin

Anders als andere Fasnachten hat Bern kein Fasnachtsmotto, sondern ein Sujet das jeweils Plakat und Plakette ziert. Dieses Jahr wurde es von der Berner Künstlerin Judith Bärtschi gestaltet. «Es ist eine Göttin des Frühlings geworden die das Licht begrüsst und die bösen Geister verabschiedet», sagt Bärtschi. Ihr Paradiesvögeli solle Freude, Lust und Ausgelassenheit symbolisieren.

Apropos Plakette: Sie ist immer noch eine der wichtigsten Einnahmequellen der Fasnacht. «Wir verlangen nicht wie andernorts explizit, dass die Besucher eine Plakette tragen», sagt Fasnachtspräsi Graf. Man erwarte aber schon, dass eine Plakette gekauft werde, um die Finanzierung des Anlasses weiterhin sicherzustellen.

Teures Wildpinkeln

Friedlich und fröhlich wie im letzten Jahr, so wünschen sich die Veranstalter die Fasnacht: «Es waren drei bombastische Tage ohne nennenswerte Zwischenfälle», schwärmt Graf. Ein altes Übel an der Fasnacht ist das wilde Urinieren. Die Lösung mit mobilen Toiletten habe die Situation verbessert, bilanzierte Graf: «Wir erhielten sogar Lob vom Leist.» Trotzdem machte die Polizei Jagd auf Wildpinkler und wird dies auch heuer wieder tun. «Entsprechende Kontrollen wurden bereits angekündigt», sagt Graf. Wer seine Blase unrechtmässig, etwa an einer Hausfassade, entleert, wird mit 90 Franken gebüsst.


(sda/meo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schreiber Tom am 10.12.2014 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommentar

    Toll, dass ich diesen belanglosen Artikel kommentieren darf. Warum ich hingegen den Artikel über den TV Beitrag der 031 Gang nicht kommentieren kann, ist mir rätselhaft.

  • Leser am 10.12.2014 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wildpinkeln

    Wildpinkeln sollte nur strafbar sein, wenn Toiletten in der Umgebung verfügbar sind und/oder das Pinkelziel nicht der Umgebung entsprechend möglichst unproblematisch ausgesucht wurde. Beispiel: Wenn jemand an einem Ort, wo keine (geöffnete) Toilette verfügbar ist, an einen Baum oder in ein Senkloch pinkelt, sollte dies nicht strafbar sein, wenn er (oder sie) hingegen in einen Hauseingang pinkelt, soll das ruhig gebüsst werden.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Leser am 10.12.2014 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wildpinkeln

    Wildpinkeln sollte nur strafbar sein, wenn Toiletten in der Umgebung verfügbar sind und/oder das Pinkelziel nicht der Umgebung entsprechend möglichst unproblematisch ausgesucht wurde. Beispiel: Wenn jemand an einem Ort, wo keine (geöffnete) Toilette verfügbar ist, an einen Baum oder in ein Senkloch pinkelt, sollte dies nicht strafbar sein, wenn er (oder sie) hingegen in einen Hauseingang pinkelt, soll das ruhig gebüsst werden.

    • Pepita am 11.12.2014 05:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wildes pinkeln

      Schau mal wer in über 90% wild pinkelt und frag dich warum es Frauen schaffen ein WC zu finden... Wildes pinkeln soll immer bestraft werden, punktfertig.

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  • Schreiber Tom am 10.12.2014 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommentar

    Toll, dass ich diesen belanglosen Artikel kommentieren darf. Warum ich hingegen den Artikel über den TV Beitrag der 031 Gang nicht kommentieren kann, ist mir rätselhaft.