Bern

20. Februar 2011 21:30; Akt: 20.02.2011 20:04 Print

6i-Tram: «Demo» gegen den Lärm

Im Streit um das quietschende 6i-Trämli ist noch kein Ende in Sicht: Am Samstagmorgen haben sich rund 200 Fischermätteli-Anwohner und andere Lärmgeplagte auf dem Cäcilienplatz versammelt, um Bernmobil-Direktor René Schmied ihre Forderungen kundzutun.

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«Wir wollen die ­sofortige Entfernung des Blauen Bähnlis», so ein Anwohner. Die Trams am Abend durch Busse zu ­ersetzen, reiche nicht aus, denn spätestens im Frühling stünden bei vielen tagsüber die Fenster offen, Kinder spielten draussen oder man sitze im Garten – bei unerträglichem Lärm. Zudem seien die RBS-Trams nicht behindertengerecht und verkehrten unpünktlich. All diese Kritikpunkte wurden von 1282 Personen unterschrieben und in Form einer Petition überreicht.

Besserung ist derzeit aber nicht in Sicht: Bernmobil verwies einmal mehr auf die fehlenden ­finanziellen Ressourcen des Kantons.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Markus Oehrli upstairs am 22.02.2011 22:27 Report Diesen Beitrag melden

    Neu

    Trotz massiver Überschreitung der Alarm-Lärmgrenzwerte auf der Linie 6 greift niemand ein. (Lärmschutzverordnung des Bundes LSV) Wo ist unser Gemeinderat, unser Stadtpräsident und unsere Behörden? Haben wir noch einen Rechtsstaat, wenn die LSV von allen ignoriert wird?

  • Peschä am 20.02.2011 22:27 Report Diesen Beitrag melden

    Lärm ist absolute Zumutung

    Das hätte man schon vorher wissen müssen. Es ist doch nicht schwer, ein paar Testfahrten zu absolvieren. Vielleicht wären die alten Trams aus den 70er Jahren besser geeignet gewesen für diese Strecke, aber die wurden wohl verschenkt...

  • Renu am 21.02.2011 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    17er Bus ist hier die Lösung!

    Wie wäre es wenn der 17er Bus (Köniz) ab Fischermätteli via Pestalozzi statt via Loryplatz fahren würde??? Mit null Aufwand eine super Lösung! Zumindest bis die akuellen Pobleme gelöst sind.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus Oehrli upstairs am 22.02.2011 22:27 Report Diesen Beitrag melden

    Neu

    Trotz massiver Überschreitung der Alarm-Lärmgrenzwerte auf der Linie 6 greift niemand ein. (Lärmschutzverordnung des Bundes LSV) Wo ist unser Gemeinderat, unser Stadtpräsident und unsere Behörden? Haben wir noch einen Rechtsstaat, wenn die LSV von allen ignoriert wird?

  • Altstadtbewohner am 22.02.2011 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Scheindebatte

    Wer behauptet, es gehe um andere Beweggründe als das Gequietsche, hat das Glück nicht in Hörweite dieser Linie zu wohnen. Mit Einführung der Linie 6 begann am Zytglogge eine Quietschorgie im 6-Minuten-Takt: Die RBS-Kompositionen sind engen Kurven schlicht nicht gewachsen. Ich wohne an der Kramgasse, von den Tramgeleisen durch mehrere Häuserblocks getrennt, und höre das Gequietsche auch bei geschlossenen Fenstern wie wenn das Ding vor dem Haus hindurch-gyren würde. Es ist für Anwohner unerträglich, und bei den zahlreichen Touristen in dieser Gegend macht sich Bern schlicht lächerlich.

  • Renu am 21.02.2011 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    17er Bus ist hier die Lösung!

    Wie wäre es wenn der 17er Bus (Köniz) ab Fischermätteli via Pestalozzi statt via Loryplatz fahren würde??? Mit null Aufwand eine super Lösung! Zumindest bis die akuellen Pobleme gelöst sind.

  • reto_25@hotmail.com am 21.02.2011 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Thomas Fuchs mein Held!

    Danke Thomas Fuchs von der SVP! Dank dir wurde die erste Variante verhindert und der Kanton Bern um mehrere hundert Millionen Fördergeld vom Bund gebracht. Der Berner Steuerzahler und die Berner Industrie danken dir! Schön das wir nun zu wenig Kohle für die geplanten Trams haben und das Geld in die Glattalbahn investiert wurde. TipTop gemacht!

  • Berner Bär am 21.02.2011 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Es geht nicht um das Gequietsche!

    Den Leuten geht es nur darum, dass auf ihrem Linienast nun auch Fahrzeuge mit einem Niederfluranteil von nur noch 30% verkehren, mehr nicht. Das zeigt auch ihre Opposition gegen die betrieblich ineffiziente und teure "Notmassnahme" mit der abendlichen Umstellung auf Busbetrieb. Also wenn alle Viertelstunde ein Bus vorbeifährt, ist dies auch bei bestem Wohlwollen kein "unerträglicher Lärm". Uebrigens, liebe Fischermätteler, regt Euch nun nicht über die Unpünktlichkeit eures Trams auf: Ihr hattet dem TBW grossmehrheitlich zugestimmt. Mehr Trams im "Rohr", da sind Verspätungen vorprogrammiert