Nur mit Taxi-Lizenz

27. Februar 2020 12:14; Akt: 27.02.2020 14:59 Print

Ab heute gibt es Uber auch in Bern

Seit langem versucht Uber, sich in Bern breitzumachen. Nun ist es dem Fahrdienstvermittler gelungen. Halbwegs zumindest: Nur offizielle Täxeler dürfen den Service anbieten.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Fahrdienstvermittler Uber bietet den Service UberX ab Donnerstag auch in der Stadt Bern an. Aufgrund des strikten Berner Taxireglementes werden die Fahrten ausschliesslich an selbständigerwerbende Taxifahrer vermittelt.

Die «unabhängigen Fahrer» müssten alle lokalen Anforderungen zum berufsmässigen Personentransport sowie die Taxihalter- und Taxiführerbewilligung vorweisen, schreibt Uber in der Medienmitteilung. Im Gegensatz zu anderen Städten sähen die lokalen Regeln keine sogenannten Limousinenfahrten vor.

Gemäss dem Stadtberner Taxireglement braucht jeder Taxifahrer in Bern eine Taxiführerbewilligung. Wer selbständig einen Taxibetrieb führt, braucht zudem eine Taxihalterbewilligung. Nicht vorgeschrieben sind im Taxireglement die Tarife. So dürfen auch Pauschalpreise vereinbart werden.

Nachfrage existierte bereits

Mit dem Anbieten der Uber App wolle man den lokalen Taxifahrern eine neue Möglichkeit geben, ihre Auslastung zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen, schreibt der Fahrdienstvermittler. Laut dem Unternehmen wurde im Jahr 2019 in Bern 130'000 Mal versucht, eine Fahrt über die Uber App zu bestellen.

Bern sei die neunte Schweizer Stadt, in welcher die Fahrtenvermittlungs-App zur Verfügung stehe, schreibt Uber weiter. In der Bundesstadt ist der US-Konzern seit Januar bereits mit dem Essenslieferdienst Uber Eats präsent.

Täxeler gegen Uber

Im 2016 demonstrierten Berner Taxifahrer vehement gegen das Unternehmen. Hunderte Taxichauffeure fuhren mit ihren Taxis in einem Taxicorso durch die Berner Alstadt und protestieren gegen den US-Dumpingkonkurrenten.

(miw/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Collin am 27.02.2020 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    What???

    Die eigenartige Konsequenz der Taxifahrer. Zuerst gegen UBER demonstrieren, dann selbst mitmachen. Das ist doch ziemlich fragwürdig.

    einklappen einklappen
  • Pet Er am 27.02.2020 13:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pro Uber Contra Dumping

    Die Taxifahrer haben wohl was gegen Uber. Bei Uber müssen Fahrten genommen werden egal wie kurz, die Fahrer müssen freundlich sein und dürfen keine Horrorpreise oder fantasietaxen verrechnen. Das stört die meisten Taxifahrer natürlich sehr.

    einklappen einklappen
  • Protektionist am 27.02.2020 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Hab's vergessen

    Und wo liegt jetzt der Unterschied zum Taxitransport?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marco am 29.02.2020 19:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ubee dumping und kleine Taxi Firmen kapput machen

    Mafia strategie die zahlen keine sozial beiträge die profitieren lücke im Gesetz die machen jedes mal rekurs wie letzte mal in Genf die gewinnen Zeit die verbreiten sich in andere Kantonen wie in Luzern und Bern die haben Taci zentralen kapput gemacht in jeden Tag neue propaganda ein Uber chauffeur hat ekn Buch geschrieben über Uber ein Uber Chauffeur hat Volovo Auto gratis ein Uber hat pizza gegessen ein Uber war im klo in Basel Taxihalter die kennen nicht mehr überleben wegen Uber Baselland die darfen nicht im Stadt Arbeiten aber trotz dem Lampe an und die wischen im Stadt

  • Martin Schneeberger am 29.02.2020 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Berner Taxi Unternehmen endlich zum Handeln gezwun

    Es wird höchste Zeit, dass die traditionellen Taxiunternehmen zum Handeln gezwungen werden. Über Jahrzehnte hinweg wurde der Markt untereinander aufgeteilt, die Preise unflexibel und hoch gehalten und der Kundenservice stagnierte. Eine App eines Berner Taxiunternehmens wurde nach kurzer Zeit wieder eingestellt, als sich der angestrebte Markteintritt von Uber vermeintlich verhindern liess. Ab sofort müssen sich die Unternehmen mit einem Player messen, der sich den Kundenbedürfnissen verschrieben hat: volle Transparenz bei den Kosten, Fahrt und Service! Endlich!

  • Der Denker am 29.02.2020 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    UBER freiwillige Sklaverei

    Es werden die fahren als Sklaven die nicht rechnen können. Die Vollkasco für einen Geleasten S 350 sind nur 3x höher bei einem Taxi als bei einer Privaten Person. Und Bern kassiert natürlich auch keine Gebühren von den Taxifahre. Die Unterhaltskosten der Wagen sind auch Tief. Das Benzin ist auch Gratis. Und zum Schluss noch: Man kauft einmal ein Auto ind fährt es dann 30 Jahre kang. Die realität sieht anders aus!! Wer mit oder für UBER fährt soll auf 25% seiner altervorsorge etc. verzichten. Damit die Plünderung nur bei denen statfindet die sie ausrauben wollen.

  • Marco am 29.02.2020 04:44 Report Diesen Beitrag melden

    Uber kleine regular Firmen kapput machen mit dumpi

    Nicht jeder Taxi ist Stadt Bern Taxi bei andere orte wie Biel oder Lyss die darfen nicht im Bern Arbeiten weil die haben kein Stadt kenntnisse Prüfung absolviert das heisst die sind nicht kualifiziert und das wegen stimmt gar nicht was die zellen manche das ist wie unterschied zwichen Türartzt und Hausartzt was was bitte keine Propaganda für uber üben wir sind wach genuck

  • R.H. am 28.02.2020 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist das Problem

    Der Taxiverband forderte, dass Uber erst in Bern an den Start darf wenn die Uber - Chauffeure , Taxi121 im Ausweis, Taxihalter und Taxifahrerprüfung haben. Die Chauffeure müssen alle eine Taxifahrer und Taxihalterbewilligung der Stadt Bern haben. Das Auto muss voll und ganz Taxiausgerüstet sein. Der Chauffeur darf in keinem Anstellungs- Verhältnis stehen, er muss Selbständig sein. Jetzt ist alles erfüllt und Uber darf an den Start und jetzt wird weiter gejammert. Sorry selber schuld, Ihr habt Bedingungen gestellt und die wurden erfüllt, wo ist jetzt das Problem.