Bern

03. März 2011 23:02; Akt: 03.03.2011 21:49 Print

Amstutz-Fans beleidigen Wyss schwer

von Sophie reinhardt - Die Emotionen gehen hoch kurz vor der Wahl vom Sonntag: SVP-Anhänger werfen auf Facebook mit harten Worten um sich.

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SP-Ständeratskandidatin Ursula Wyss wird auf einer Facebook-Seite von Fans ihres Politgegners Adrian Amstutz heftig beleidigt. Ein User beschimpft sie gar als «Stück SP-Scheisse» und will nicht noch mehr von diesem «faschistoiden Sozipack». Der Kommentar stand über zehn Tage auf der Page und wurde von mehreren Leuten mit dem «Gefällt mir»-Button quittiert. Seit gestern ist er von der Seite verschwunden.

Rechtsanwalt Sascha Patak: «Erstere Aussage geht auch im emotionalen Wahlkampf zu weit – Facebook gilt nicht als rechtsfreier Raum.» Beschimpfungen wie diese könnten eine Anzeige nach sich ziehen. Die diffamierte Politikerin will die Sache nicht vor den Richter bringen. Wyss sagt aber: «Äusserungen wie ­diese gehören weder in die Politik noch in den Wahlkampf. Streitereien mit Argumenten genügen.»

Amstutz wollte sich gestern zu den verbalen Entgleisungen seiner Fans nicht äussern. Er habe weder einen Facebook-Account noch Zeit, solchen Internet-Angelegenheiten nachzugehen. Aliki Panayides, Geschäftsführerin der SVP Kanton Bern, sagt, Herr Am­stutz werde von Fans der SP-Frau schliesslich auch als «dumm und stur» betitelt.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zazou am 07.03.2011 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    SP....

    Bravo. Die SP ist für einigermassen klar denkende Menschen nunmal nicht wählbar. Die Sp wird dieses Jahr eine Schlappe nach der anderen einfahren und dabei hoffentlich bemerken, dass sie hier fehlt am Platz sind.

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  • Bebbi us Basel am 06.03.2011 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Kein EU-Beitritt !

    Der EU-Beitritt ist wieder weiter weg - und das ist gut so. Ich hoffe, Adrian gewinn im Herbst erneut und kann im Ständerat verbleiben. Beleidigungen an die Adresse von Politkern soll man gefälligst unterlassen. Jede und jeder Politiker/in hat das Recht, sein politisches Programm kund zu tun.

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  • Wenzin am 04.03.2011 07:43 Report Diesen Beitrag melden

    Man darf seine Meinung

    kund tun. Man darf auch ein bisschen härtere Reden schwingen. Jedoch gibt es eine Grenze. Ich bin mit Frau Wyss auch nicht einer Meinung. Aber die oben genannte Aussage gegen sie zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz. Wahrscheinlich weiss diese Person nicht einmal, was "faschistoid" bedeutet. In diesem Sinne: Kompliment an die Reaktion von Frau Wyss.

Die neusten Leser-Kommentare

  • carto am 24.04.2011 00:24 Report Diesen Beitrag melden

    Kindergarten

    Ein politischer Kindergarten von rechts bis links.

  • reto am 07.03.2011 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    recht so!

    Eine supper Retourkutsche nenne ich das! Wir haben genug vom linkslastigen Gehabe! Der Misserfolg hat sie sich selber zu verdanken! Freude herrscht!

    • liana am 07.03.2011 15:58 Report Diesen Beitrag melden

      bravo Adrian Amstutz

      Bravo!Wer vor die Nase heraus denken kann, hat Adrian Amstutz gewählt. Keine EU Diktatur und keine Bodenverstaatlichung etc...

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  • Zazou am 07.03.2011 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    SP....

    Bravo. Die SP ist für einigermassen klar denkende Menschen nunmal nicht wählbar. Die Sp wird dieses Jahr eine Schlappe nach der anderen einfahren und dabei hoffentlich bemerken, dass sie hier fehlt am Platz sind.

    • Meada am 08.03.2011 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Der Satz gilt übrigens auch 1:1 für die SVP.

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  • David am 06.03.2011 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Weg mit den Extremen

    Genau meine Meinung. Habe auch langsam aber sicher genug von diesen Links-Rechts Extremisten denen das normale Volk völlig egal ist und die nur an ihre oder den Interessen der Partei denken. Hoffentlich wacht das Schweizer Volk bald auf und unterstützt weder SVP noch SP weiter sondern nur noch solche die sich wirklich für die Bürger einsetzen.

    • jasmin am 08.03.2011 07:19 Report Diesen Beitrag melden

      SVP

      ja das machte ich deshalb werde ich nur noch SVP wählen da auch die CVP, FDP in die EU will kann man auch diese parteien nicht mehr wählen

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  • Bebbi us Basel am 06.03.2011 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Kein EU-Beitritt !

    Der EU-Beitritt ist wieder weiter weg - und das ist gut so. Ich hoffe, Adrian gewinn im Herbst erneut und kann im Ständerat verbleiben. Beleidigungen an die Adresse von Politkern soll man gefälligst unterlassen. Jede und jeder Politiker/in hat das Recht, sein politisches Programm kund zu tun.

    • hubikus am 06.03.2011 18:05 Report Diesen Beitrag melden

      Nichts ändert sich

      Wer wirklich glaubt, dass durch einen Wechsel eines Politikers vom Nationalrat ins Stöckli etwas verändert, ist schon sehr naiv. Soo wichtig und gewichtig ist der Oberländer nun wirklich nicht.

    • Beobachter am 07.03.2011 07:48 Report Diesen Beitrag melden

      Eigenartige Idee, Bebi

      Die Schweiz mit dem SVP-Anteil im Parlament hat sich soweit durchgerungen dass wir EU-Recht übernehemn müssen ohne was zu können. Das ist mit das Verdienst der SVP. Ich möchte in der Misere wenigstens noch was zu sagen haben.

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