Hohe Ansteckungsgefahr

31. Mai 2012 20:40; Akt: 31.05.2012 20:48 Print

Asylsuchende an Windpocken erkrankt

von N. Jecker / A. Meocci - Epidemie-Alarm im Asylzentrum Hochfeld: Mehrere Bewohner sind an den hochansteckenden Windpocken erkrankt.

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Zivilschutzanlage Hochfeld: In diesen Räumlichkeiten sind die Asylsuchenden untergebracht. (Bild: Keystone)

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Das Asylzentrum Hochfeld im Berner Länggassquartier kommt nicht aus der Kritik. Nachdem Anfang Mai linke ­Organisationen gegen die unterirdische Unterbringung demonstriert hatten, meldete sich am Donnerstag erneut das Kollektiv Bleiberecht Bern zu Wort: Im Hochfeld seien mehrere Personen an Windpocken erkrankt, würden aber nicht von den anderen getrennt. «Nun besteht für alle andern eine hohe Ansteckungsgefahr», so Elango Kanakasundaram von Bleiberecht Bern. Besonders riskant sei dies für mehrere schwangere Bewohnerinnen. Eine Infektion kann zu Fehl­geburten oder Missbildungen des ungeborenen Kindes führen.

Kantonsarzt ist informiert

«Drei Männer, eine Frau und ein Kind waren an Windpocken erkrankt», bestätigt Iris Rivas vom Amt für Migration. Zwei Männer und das Kind seien wieder gesund, die anderen beiden auf dem Weg der Besserung. Eine weitere Frau, die vermutete, schwanger zu sein, ist im Inselspital medizinisch abgeklärt worden. «Der Befund betreffend Windpocken war bei ihr aber negativ», sagt Rivas. Wie immer beim Ausbruch einer ansteckenden Krankheit in einem Asylzentrum habe man zudem den Kantonsarzt über die Fälle informiert.

Weitere Vorwürfe des Kollektivs wie etwa schlechter Zugang zu Medikamenten werden entschieden zurückgewiesen. «Asylsuchende Personen sind krankenversichert und haben damit Zugang zu jeglicher medizinischer Versorgung», so Rivas.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Francesco am 02.06.2012 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Weiterverbreitung gut untersuchen

    Die Weiterverbreitung solch gefärlicher Krankheiten muss gut untersucht werden, damit Gegenmassnahmen durchgeführt werden können. Z. B. Zwangsimpfprogramme für die ganze Bevölkerung.

  • Sandra am 02.06.2012 04:12 Report Diesen Beitrag melden

    Heupfnüsel reicht mir

    Windpocken ist hoch ansteckend. Am besten diese Orte meiden, wo die Viren zirkulieren. Solchen Krankheiten muss man aus dem Weg gehen. Es gibt immer wieder Komplikationen! Wird das Zeugs auch noch von Stechmücken verbreitet?

  • guntern georg am 02.06.2012 02:12 Report Diesen Beitrag melden

    ausgehverbot

    dann heisst das ja, ausgehverbot für die asylanten... damit diese nicht andere anstecken......

Die neusten Leser-Kommentare

  • Francesco am 02.06.2012 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Weiterverbreitung gut untersuchen

    Die Weiterverbreitung solch gefärlicher Krankheiten muss gut untersucht werden, damit Gegenmassnahmen durchgeführt werden können. Z. B. Zwangsimpfprogramme für die ganze Bevölkerung.

  • Xaver Gobet am 02.06.2012 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Aerzte undKrankenkasse!!!

    Wer bezahlt die Kosten von den Asylanten für die Aerzte und Zahnärzte? Für uns Schweizer sind Honorare viel zu hoch,wir möchten uns auch gratis behandeln zu lassen.Wir möchten gerne viel billigere Pramien ür die Krankenkasse

  • Sandra am 02.06.2012 04:12 Report Diesen Beitrag melden

    Heupfnüsel reicht mir

    Windpocken ist hoch ansteckend. Am besten diese Orte meiden, wo die Viren zirkulieren. Solchen Krankheiten muss man aus dem Weg gehen. Es gibt immer wieder Komplikationen! Wird das Zeugs auch noch von Stechmücken verbreitet?

  • guntern georg am 02.06.2012 02:12 Report Diesen Beitrag melden

    ausgehverbot

    dann heisst das ja, ausgehverbot für die asylanten... damit diese nicht andere anstecken......