Kallnach BE

17. Januar 2020 11:41; Akt: 17.01.2020 11:44 Print

Affe nach 96-stündiger Flucht eingefangen

Im Kleinzoo in Kallnach BE sind am Sonntag Berberaffen ausgebüxt. Jetzt wurde auch der letzte Ausreisser eingefangen – mit einem Betäubungspfeil wurde er vom Baum geholt.

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Der Kallnacher Zoo Johns kleine Farm ist wieder offen. Den Tierpflegern gelang es am Donnerstagabend, das ausgebüxte Berberaffenweibchen Lilo einzufangen. Nach ihrer 96-stündigen Flucht ist sie nun wieder hinter Schloss und Riegel. Die Zoo-Mitarbeiter schauen jetzt erleichtert auf hektische Tage zurück: Anfang der Woche vermeldete Johns kleine Farm nämlich, dass zwei Affen aufgrund «menschlichen Versagens» aus ihrem Gehege entkommen konnten und sich nun auf dem Zoogelände herumtrieben. (Symbolbild). Einen der ausgebüxten Affen konnten die Wärter schnell wieder einfangen. Affen-Lady Lilo hingegen verschanzte sich in der Fuchsanlage. Stundenlang sass sie dort auf einer Esche – unerreichbar in 30 Metern Höhe. (Symbolbild) «Der Affe wurde mit einem Blasrohr betäubt und eingefangen», sagte Bauder am Freitagmorgen zu 20 Minuten. Am Donnerstag um 18.12 Uhr traf der Pfeil das Tier, das zu diesem Zeitpunkt noch immer gemütlich auf dem Baum im Fuchsgehege hockte. Die Aktion sei für alle gut ausgegangen, alle hätten wieder festen Boden unter den Füssen. Affe Lilo wurde zudem noch medizinisch untersucht – die Ausreisserin sei wohlauf, sagte Bauder erleichtert: «Lilo ist wieder zurück in der Anlage bei ihrer Gruppe und isst. Alles ist wieder normal.» Im Herbst 2019 war Johns kleine Farm wegen eines Brandschadens in eine finanzielle Notlage geraten. Über 100'000 Franken kamen durch eine Crowdfunding-Aktion innerhalb kürzester Zeit zusammen. Dadurch konnte das Überleben des Zoos gesichert werden.

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Der Kallnacher Zoo Johns kleine Farm ist wieder offen. Den Tierpflegern gelang es am Donnerstagabend, das ausgebüxte Berberaffenweibchen Lilo einzufangen. Nach ihrer 96-stündigen Flucht ist sie nun wieder hinter Schloss und Riegel.

Durch menschliches Versagen entkommen

Die Zoo-Mitarbeiter schauen jetzt erleichtert auf hektische Tage zurück: Anfang der Woche vermeldete Johns kleine Farm nämlich, dass zwei Affen aufgrund «menschlichen Versagens» aus ihrem Gehege entkommen konnten und sich nun auf dem Zoogelände herumtrieben. Einen der ausgebüxten Affen konnten die Wärter schnell wieder einfangen. Affen-Lady Lilo hingegen verschanzte sich in der Fuchsanlage. Stundenlang sass sie dort auf einer Esche – unerreichbar in 30 Metern Höhe.

Mit einem Blasrohr betäubt

Erst wollte man Lilo Zeit lassen, aus eigenen Stücken zurückzukommen. Doch am Donnerstagabend hatten die Zoobetreiber genug: «Der Affe wurde mit einem Blasrohr betäubt und eingefangen», sagte Zoo-Chef Bauder am Freitagmorgen zu 20 Minuten. Am Donnerstag um 18.12 Uhr traf der Pfeil das Tier, das zu diesem Zeitpunkt noch immer gemütlich auf dem Baum im Fuchsgehege hockte.

«Wir mussten den betäubten Affen danach mit einer Leiter herunterholen», erzählte Bauder. «Keine ungefährliche Aktion, bei einer Steigung von 18 Prozent», fügte er an. Doch die Aktion sei für alle gut ausgegangen, alle hätten wieder festen Boden unter den Füssen. Affe Lilo wurde zudem noch medizinisch untersucht – die Ausreisserin sei wohlauf, sagte Bauder erleichtert: «Lilo ist wieder zurück in der Anlage bei ihrer Gruppe und isst. Alles ist wieder normal.»

Durch Spendenaktion gerettet

Im Herbst 2019 war Johns kleine Farm wegen eines Brandschadens in eine finanzielle Notlage geraten. Über 100'000 Franken kamen durch eine Crowdfunding-Aktion innerhalb kürzester Zeit zusammen. Dadurch konnte das Überleben des Zoos gesichert werden.

(km)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Raphi S. am 17.01.2020 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Aktion

    Wenigstens wurde er nicht erschossen so wie es andere getan hätten. Weil sie zu faul sind dem Tier hinterherzu rennen. Danke dafür

  • Urs Kuhn am 17.01.2020 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Das man die Zoos unterstützt mit Spenden die sonst vor dem aus wären samt den vielen Tieren ! Danke an JEDEN der da gespendet hat !!! Bravo

  • Nix verstehn am 17.01.2020 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    18 Prozent

    Bitte mir mal die 18 Prozent Steigung erklären!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roger Campos am 18.01.2020 08:41 Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Brändli am 17.01.2020 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Äffchen

    Wie heisst es doch in der Serie Medical Detectivs "sie verbüsst eine lebenslange Gefängnisstrafe ohne aussicht auf Bewährung"

  • Claudia Marten am 17.01.2020 17:26 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Schön endlich haben die den Affen der seit Freitag radau macht.. Zum Glück ohne solche Verwüstungen die die Waschbären hier im Dorf jedes mal hinterlassen..

  • Runser Caroline am 17.01.2020 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Affe nach 96 Stunden wieder eingefangen

    Eigentlich tut mir dieser Affe sehr leid . Der schaut so traurig durch die Gitterstäbe . Der wird sich denken auch in der Freiheit were es schön .

  • MAX am 17.01.2020 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich...

    ...ist es auch der richtige Affe den sie eingefangen haben!!! Ich könnte sie nicht unterscheiden, es laufen noch so viele rum!!!