Weiterentwicklung

14. Februar 2019 09:39; Akt: 14.02.2019 09:59 Print

Die BLS baut 170 Stellen ab

BLS will jährlich 50 bis 60 Millionen Franken sparen. Dazu werden 45 Stellen gekündigt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das zweitgrösste Bahnunternehmen der Schweiz, die BLS, baut bis 2023 170 Vollzeitstellen ab, 45 davon durch Kündigungen. Das hat das Unternehmen am Donnerstag in einer Medienmitteilung verkündet.

Support- und Management-Funktionen werden proportional am stärksten reduziert. Für die Betroffenen hat die BLS gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Sozialplan ausgearbeitet. Die übrigen Stellenreduktionen erfolgen durch Pensionierungen, natürliche Fluktuation und die Nichtneubesetzung von Vakanzen.

50 bis 60 Millionen Franken sparen

Für die Anschaffung notwendiger IT-Systeme zur Automatisierung von Geschäftsabläufen und weiteren Investitionen im Rahmen des Effizienzprogramms wendet die BLS AG insgesamt 85 Millionen Franken auf. Dieser Betrag beinhaltet auch Rückstellungen von 15,4 Millionen Franken, die dem Jahresergebnis 2018 der BLS AG belastet werden.

Damit will die BLS ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicherstellen und ihre Kundinnen und Kunden noch stärker ins Zentrum rücken. Es sollen jährlich 50 bis 60 Millionen Franken gespart werden. «Wir wollen neue Wege gehen und uns von alteingesessenen Abläufen lösen. Dabei werden wir nicht nur effizienter, sondern können auch besser auf die steigenden Kundenanforderungen eingehen», ist CEO Bernard Guillelmon überzeugt.

(doz)