Bern

05. Juni 2018 16:06; Akt: 05.06.2018 16:06 Print

«Aare You Safe?» soll Schwimmer schützen

Pünktlich zur Badesaison lanciert die Stadt Bern erneut die Kampagne «Aare You Safe?», um die Aare sicherer zu machen. Dazu gehören eine App und der neue «Aare-Bütu».

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«Aareschwimmen fägt, doch oft geht vergessen, welche Gefahren lauern»: So begründet die Berner Sicherheits-, Umwelt- und Energiedirektion die Sensibilisierungskampagne «It’s not a Game – Aare You Safe?» in ihrer Medienmitteilung. Bereits in vergangenen Jahren machten die Behörden die Öffentlichkeit auf die Risiken eines Aaareschwumms aufmerksam.

App-Spiel soll aufklären

So wird das im letzten Sommer lancierte Sujet «It’s not a Game» mit einer Spiele-App im Retro-Stil wieder aufgenommen. Der Spieler ist dabei ein Aareschwimmer, der während des Schwumms unterschiedlichen Hindernissen begegnet und diesen ausweichen muss, um Kraft zu tanken. Wenn die Kraft ausgeht, muss der Schwimmer ans rettende Ufer.

Mit dieser App soll auf spielerische Art auf die Gefahren beim Baden in der Aare aufmerksam gemacht werden. Das Spiel wird für Android und iPhone gratis angeboten und kann auf Retro-Spielkästen in verschiedenen Badis gespielt werden.

Auch Touristen ansprechen

Ausserdem gibts für die neue Kampagne einen wasserdichten Wertsachenbeutel, der ab Juni in den städtischen Bädern verkauft wird. Speziell: Er wird nicht am Körper befestigt, um die Gefahr des Hängenbleibens zu minimieren. Der neu geschaffene «Aare-Bütu» ergänzt den im Sommer 2017 lancierten «Aare You Safe?»-Beutel, bei dem es sich um einen herkömmlichen Aare-Sack handelt.

Die Stadt Bern will mit der Kampagne neben Einheimischen auch auswärtige Gäste, Touristen und ausländische Staatsangehörige ansprechen. So ist die Botschaft in Englisch formuliert.

(ber)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Aareschwümmer am 05.06.2018 18:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sachen gibts

    Ach so, und wo wird der Bütu dann befestigt? Schwimmt er eigenständig hinter einem her oder zeigt er gar den Weg. Sachen gibts...

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  • Scientist am 05.06.2018 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich liebe es

    Aareschwimmen einfach herrlich im Sommer.

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  • Dr. Szell am 05.06.2018 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    .....

    Die Frage ist doch "Is it safe?" ;-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mauro am 07.06.2018 11:52 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Schwimmer

    Und am wichtigsten. Nichtschwimmer und Leute die denn Fluss nicht kennen gehören nun mal nicht in die Aare!

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    • Sebi am 06.06.2018 21:10 Report Diesen Beitrag melden

      Französisch, Deutsch

      Die zwei Sprachen in Bern haben wohl keinen Wert mehr. Schade, es wären so schöne Sprachen.

    • Jack Bauer am 06.06.2018 05:29 Report Diesen Beitrag melden

      Gilt nur für Ausländer

      Und wie so muss das auf Englisch sein?

      • Marc am 06.06.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

        Weil Englisch so ungemein cool klingt!

        Man stelle sich vor, auf dem Beutel würde einfach nur "Aare-Sicherheitspaket" stehen, niemand würde das mehr verstehen in Bern. Darum cooles Englisch, und gaaaanz witzig "AARE you save?" I'm loving it!

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    • Dabi am 05.06.2018 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Muss die Stadt private Vereine kopieren?

      Offenbar hat die Stadt zu viel Geld. Private Vereine haben in den letzten Jahren originalere Kampagnen lanciert.

      • Monika S. am 05.06.2018 21:10 Report Diesen Beitrag melden

        Grössere Reichweite

        Von denen ich als Stadtbernerin wie viele andere auch kaum etwas mitbekommen habe. Das sagt schon alles über deren Effektivität

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    • Karl der Freche am 05.06.2018 20:07 Report Diesen Beitrag melden

      Hauptsache Englisch

      In der deutschsprachigen Schweiz gibt es bald nur noch Dialekt (Büüúútu, Aareschwumm..) und peinliche Slogans im Werbe-Trivial-Englisch verfasst. Vielleicht sollte man Deutsch als offizielle Landessprache bei Gelegenheit ganz abschaffen.