Tötungsdelikt von Frutigen

08. Februar 2019 12:23; Akt: 08.02.2019 12:26 Print

Beschuldigter bleibt weiterhin in Haft

Die Untersuchungshaft für den Beschuldigten im Tötungsdelikt von Frutigen BE ist um weitere sechs Monate verlängert worden. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Mannes abgewiesen.

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Das Bundesgericht bestätigt in einem am Freitag publizierten Urteil, dass nach wie vor ein dringender Tatverdacht gegen den Beschuldigten vorliege und Fluchtgefahr bestehe. Ihm wird vorsätzliche Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens vorgeworfen.

Der Mann wurde Februar vergangenen Jahres in Frankreich festgenommen und einen Monat später an die Schweiz ausgeliefert. Die Staatsanwaltschaft nimmt an, dass er seine Partnerin umgebracht hat. Anschliessend soll er das Haus der Frau in Brand gesetzt haben, um die Spuren zu verwischen.

Unklare Umstände

Bisher gibt es keine Beweise für die Tat, allerdings eine Reihe von Indizien. So wurde Brandbeschleuniger eingesetzt. Das Opfer lebte gemäss rechtsmedizinischem Gutachten zum Zeitpunkt des Brandes nicht mehr. Dies geht aus dem Urteil des Bundesgericht hervor.

Allerdings decken sich die Daten des Mobiltelefons des Opfers sowie die Fahrzeugdaten des Beschuldigten nicht mit der Tathypothese der Staatsanwaltschaft, wie das Bundesgericht schreibt. Es seien weitere Untersuchungen notwendig.

(sda)