Fleissige Kerlchen

04. November 2013 22:24; Akt: 05.11.2013 11:03 Print

Biberfamilie baut neue Burg im Marzili

von Sonja Mühlemann - Manchmal muss schnell ein neuer Unterschlupf her: Die Biberfamilie im Berner Marzili legt ein hohes Tempo vor. Ein Film zeigt, wie geschickt sie dies macht.

So schnell baut die Biberfamilie im Marzili ihre neue Behausung (YouTube)
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Mutter, Vater und Baby-Biber Max schichten seit zwei Wochen Ast auf Ast - ihre neue Burg kann sich sehen lassen. «Als ich das letzte Mal daran vorbeiging, war sie schon recht hoch», erzählt Christof Angst von der Biberfachstelle.

Schock verdaut

Die fleissige Mithilfe von Baby-Biber Max zeigt, wie gut es ihm wieder geht. Offenbar hat er sein Erlebnis von Juni gut verdaut - damals musste ihn ein Wildhüter aus dem Aare-Rechen in der Matte retten. Beinahe wäre der Jungbiber unter die automatische Putzmaschine geraten.

Biber sollen «zonenkonform» bauen

Die Berner Aareschlaufe mausert sich sowieso zum regelrechten Bibermekka: Ge­gen 25 der Grossnager knabbern an Bäumen und bauen fleissig ihre Dämme. Vor wenigen Tagen wurde auch das letzte freie Revier in Beschlag genommen: Ebenfalls mit familiärer Unterstützung baut ein Jungtier an einem Damm im Dalmazibach.

Und bekam es vergangene Woche auch gleich mit der Behörde zu tun: Damit es keinen Zwist mit den menschlichen Nachbarn gibt, weist die Stadt dem Tier einen sogenannten Toleranzbereich zu. «Bis zum Dählhölzli darf er Dämme bauen und Wasser stauen, wie er mag», sagte Sabine Tschäppeler, Leiterin der Fachstelle für Natur «ohne dass die Gefahr besteht, dass die Keller überflutet werden.» Alle Bauten, die ausserhalb der Zone liegen, werden weggeräumt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gronus am 04.11.2013 23:02 Report Diesen Beitrag melden

    Bewilligung

    Hoffentlich haben die Biber die notwendigen Baubewilligungen eingeholt. Falls nicht können sie sich eine Klage vor Gericht einhandeln. :-)

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  • Dan Biber am 05.11.2013 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    der "Amtsschimmel"...!

    ...nicht zum Glauben dass jetzt auch noch die Tiere dem Amtsschimmel unterliegen...lasst doch endlich den fast ausgerotteten ihren zurückgewonnenen Lebenslauf freie Bahn...ohne das der Amtsschimmel wiehert...!

  • Willy D. am 05.11.2013 08:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Justin Biber an der Aare

    Ich habe gedacht, dass der Jung-Biber Justin heisst? Warum hier jetzt plötzlich Max? Eigentlich schade, dass dieser Bieber nicht singen kann, da wäre was los! Zudem habe ich bis jetzt immer geglaubt, dass die Biber aus den Kantonen Appenzell kommen? Ach, es ist nichts mehr wie früher, ein riesiges Durcheinander...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Willy D. am 05.11.2013 08:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Justin Biber an der Aare

    Ich habe gedacht, dass der Jung-Biber Justin heisst? Warum hier jetzt plötzlich Max? Eigentlich schade, dass dieser Bieber nicht singen kann, da wäre was los! Zudem habe ich bis jetzt immer geglaubt, dass die Biber aus den Kantonen Appenzell kommen? Ach, es ist nichts mehr wie früher, ein riesiges Durcheinander...

  • Justin am 05.11.2013 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sänger ??

    Wird es nun bald ein Bieber Konzert geben in Bern?

  • Jörg Will am 05.11.2013 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Schädigende Wildtiere

    Am Aarelauf im Oberaargau "arbeiten" Bieber seit Jahren. Sie nagen mit Ausdauer auch an grossen Bäumen. Natur- und Tierfreunde freuts. Landbesitzer tragen Konsequenzen. Grundeigentümer sind die geschädigten und Kraftwerksbetreiber tragen Entsorgungskosten. Biber- und andere Tierschäden (Wild usw.) sollten als Biodiversitätsfaktor gelten.

    • Natur- und Tierfreund am 05.11.2013 07:48 Report Diesen Beitrag melden

      Natur- und Tierfreund

      Ich glaube nicht das Bieber dort arbeiten. Sie singen lieber auf der Bühne ;-)

    • Marcel Füllemann am 05.11.2013 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      OMG tötet es

      @ Jörg Will: Den Mensch hat es Jahrtausende lang nicht interessiert, was die Tiere fühlen oder durch uns durchmachen mussten. Also werden wir diese paar Beschädigungen locker ertragen können ;). Und wenn nicht tja Gute Nacht Menschheit, ein Biber hat ne Mauer beschädigt xD

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  • Remo am 05.11.2013 07:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kann man die essen?

    Biberfell gibt warm . Der Winter kommt.

  • Joe Jäger am 05.11.2013 01:16 Report Diesen Beitrag melden

    Suuuper Bericht

    Biber-Baby Max wurde beinahe von einer Putzmaschine beim Rechen Matte getötet. Und gleich nebenen (im Bericht) zerlegt ein Zug eine andere Putzmaschine. Sehr originell! Biber: Scheinasylanten aus Osteuropa. Ohne Papiere. Im Herkunftsland nicht verfolgt. Und bald bringen sie mit ihrer subversiven Graberei noch das Bundeshaus zum abstürzen! Vermutlich wurden sie vom Russischen Geheimdienst zu uns geschickt. Wie schmeckt eigentlich Biberfleisch?