Kirche in Herzogenbuchsee BE

25. Dezember 2019 09:22; Akt: 25.12.2019 14:31 Print

Drohnenbilder zeigen Aufräumarbeiten mit Kran

In Herzogenbuchsee stand am Heiligabend ein Kirchturm in Flammen. Das Gebiet um die Kirche ist noch immer abgesperrt.

Drohnenbilder zeigen Schaden und Aufräumaktion der Feuerwehr. (Quelle: Julia Schmucki / DOSA film und fernsehproduktion)
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Der Brand bei der reformierten Kirche in Herzogenbuchsee, welcher am Dienstagmorgen ausgebrochen war und sich in den Abendstunden erneut entfacht hatte, konnte in der Nacht auf Mittwoch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des Kupfer-Daches als schwierig. Marc Häusler, Regierungsstatthalter Verwaltungskreis Oberaargau, sagt: «Es hat beinahe keine Löcher zugelassen, damit man das Feuer mit Wasser hätte bekämpfen können. Man hat sich entschieden, den Turm ausbrennen zu lassen.» Anschliessend fiel der Turm aufs Kirchendach. Dieses wurde beschädigt.

Wie die Polizei mitteilt, bleibt aufgrund der Gefahr herunterfallender Gebäudeteile die Kirche und das umliegende Kirchengelände bis auf Weiteres gesperrt. Die Bewohner der beiden vorübergehend evakuierten Liegenschaften konnten aber mittlerweile wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Brandspezialisten vor Ort

Der entstandene Sachschaden ist gemäss einer ersten Begehung bei Tageslicht beträchtlich und dürfte ersten Schätzungen zufolge über eine Million Franken betragen.

Ausser einem Feuerwehrmann, der während des Einsatzes vor Ort medizinisch versorgt worden war, wurden keine weiteren Personen verletzt. Die Kantonspolizei Bern, darunter Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen, führen derweil die Ermittlungen zur Brandursache fort. Wie es von Seiten der Polizei heisst, gestalten sich die Ermittlungen aufgrund des Schadenausmasses als sehr aufwändig.

Die Aufräumarbeiten nach dem Brand:

(woz/fss)