Flüchtlinge aus Nordafrika

01. März 2011 21:56; Akt: 01.03.2011 21:10 Print

Der Kanton Bern bereitet sich vor

von Nora Camenisch - Die Aufstände in Nordafrika treiben zahlreiche Flüchtende nach Europa. Auch der Kanton Bern rüstet sich, um eine Flüchtlingswelle auffangen zu können.

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Die grosse Frage: Wie viele Flüchtlinge aus den Krisengebieten kommen in die Schweiz? (epa)

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«Wir wissen bislang nicht, wie viele Flüchtlinge wir erwarten», so Thomas Lauwiner vom Migrationsdienst des Kantons Bern. Man warte auf Informationen vom Bund. Fakt ist: Die Berner Durchgangszentren sind derzeit mit rund 85 Prozent ausgelastet. «Es gibt noch rund 200 freie Plätze.» Je nach Grösse des Flüchtlingsstroms dürften diese Plätze rasch ­besetzt sein.

Deshalb trifft der Kanton nun Vorbereitungen. «Wir haben unsere Partner angewiesen, möglichst viel Wohnraum zu schaffen, damit in den Zentren Platz entsteht», so Lauwiner. Konkret bedeutet dies sowohl, dass vorhandener Wohnraum schneller besetzt wird, als auch, dass neue Wohnungen gefunden werden müssen. Dies sei aber eine Herausforderung: «Die finanziellen Mittel sind knapp und Vermieter nicht einfach zu finden.»

Einer der Partner ist die Heilsarmee.
Jakob Amstutz von der dortigen Flüchtlingshilfe: «Wir wissen nicht, welche Dimension der Ansturm erreichen wird.» Er ist aber zuversichtlich. «Wir haben ja 1998 auch die Kosovo-Krise gemeistert.» Träfe eine vergleichbare Situation ein, würde die Heilsarmee mehr Personal einstellen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Toni am 02.03.2011 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Der Kanton Bern hat ja genug Platz

    also sollen sich die Flüchtlinge auch in Bern niederlassen, und das Problem ist gelöst - das Geld kann beim IWF beantragt werden, die CH hat ja auch bezahlt.

  • Berner am 02.03.2011 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Sofort zurückschicken

    Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden. Das heisst, gar keine "Flüchtlinge" ins Land einreisen lassen. Die sind schon an der Grenze abzuweisen und in ihre Heimat zurückzusenden. Wir Schweizer müssen endlich mit dieser dummen Humanitätsduselei aufhören.

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  • Schweizerin am 02.03.2011 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Aufbau

    Wozu der Exodus? Jetzt werden alle Hände gebraucht, um die Länder wieder aufzubauen und zu organisieren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schweizerin am 02.03.2011 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Aufbau

    Wozu der Exodus? Jetzt werden alle Hände gebraucht, um die Länder wieder aufzubauen und zu organisieren.

  • Toni am 02.03.2011 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Der Kanton Bern hat ja genug Platz

    also sollen sich die Flüchtlinge auch in Bern niederlassen, und das Problem ist gelöst - das Geld kann beim IWF beantragt werden, die CH hat ja auch bezahlt.

  • Berner am 02.03.2011 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Sofort zurückschicken

    Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden. Das heisst, gar keine "Flüchtlinge" ins Land einreisen lassen. Die sind schon an der Grenze abzuweisen und in ihre Heimat zurückzusenden. Wir Schweizer müssen endlich mit dieser dummen Humanitätsduselei aufhören.

    • Hans S. am 02.03.2011 21:09 Report Diesen Beitrag melden

      Wie machen Sie das ?

      Ach ja ? Und was machen Sie wenn sich die Flüchtlinge nicht brav an der Grenze melden. Wollen Sie auch eine 3 Meter hohe Mauer bauen wie die Lega es vorschlägt ? Und woher wissen Sie welches das Heimatland ist. Und wie wollen Sie sie sofort zurücksenden ?

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  • Beni Matter, Liebefeld am 02.03.2011 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    humnitäres Zerfliessen nicht gefragt

    Kosovo-Krise auch gemeinstert? Fragt sich nur wie. Daran haben wir ja heute noch zu kauen. Man soll diese Leute in ihren Heimatländern aufklären. Und nicht Signale dorthin senden, kommt alle, bei uns liegt das Geld auf der Strasse und in den Bächen fliesst Milch. Dazu jedem sein Handy.

  • Studi am 02.03.2011 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Sind Frauen nicht betroffen?

    Irgendwie ja schon komisch, dass auf vielen Fotos vor allem junge Männer abgebildet sind. ....

    • Markus Hasler am 02.03.2011 16:34 Report Diesen Beitrag melden

      Swar immer so

      Das war schon immer so nur wollen es die Linken nicht sehen. Kunststück verlieren die Aufständischen den Krieg wenn alle jungen Männer flüchten. Kinder und Frauen können nicht gewinnen.

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