Hanfschmuggel

24. Februar 2011 22:59; Akt: 24.02.2011 23:36 Print

Die Polizei fasste zwei grosse Fische

von Bigna Silberschmidt - Riesencoup der Kapo Freiburg: Ihr gingen zwei Mitglieder einer türkischen Drogenbande ins Netz, die tonnenweise Marihuana geschmuggelt und so Millionengeschäfte gemacht hatte.

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Hauptverdächtiger ist ein 44-jähriger Schweizer türkischer Herkunft: Ihm wird vorgeworfen, massenhaft Cannabis-Säckchen von Freiburg nach Biel geschmuggelt zu haben, wo es in Hanfläden verkauft wurde.

Aufgeflogen ist der Drogendealer Anfang 2009 auf dem Genfer Flughafen, als er mit 140 000 Franken Bargeld – versteckt auf dem Körper und im Gepäck – ein Flugzeug in die Türkei besteigen wollte. Am selben Tag konnte auch ein Komplize (49), ebenfalls ein Schweizer türkischer Herkunft, in Freiburg gefasst werden. Die Polizei stellte danach bei Hausdurchsuchungen 140 Kilo Marihuana, ein Kilo Haschisch, Tausende Franken Bargeld sowie eine geladene Waffe sicher.

Bei den beiden Angeklagten handelt es sich laut dem Untersuchungsrichteramt um Mittelsmänner einer türkischen Drogenbande. Seit 2006 habe diese mit dem Hanfschmuggel in der Schweiz über 1,5 Millionen Franken umgesetzt und mehrere Hunderttausend Franken in die Türkei geschickt. Zudem hätten die Beschuldigten Verbindungen zu einer weiteren Bande, die tonnenweise Hanf aus Holland in die Schweiz transportiere. Der inhaftierte Hauptangeklagte und sein Komplize kommen voraussichtlich im Mai vor Gericht.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ursus am 25.02.2011 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    Gute arbeit der Polizei

    aber jetzt geht es vor Schweizer Richter , das Urteil wird wohl ausfallen wie üblich vieleicht 30*120 Fr. bedingt ! Wieso machen Polizisten eigentlich noch ihre Arbeit , sinnvoller wäre es doch alle Polizisten mit Radarpistolen auszustatten , den bei den Autofahrern gibt es kein pardon da wird knallhart verurteilt und einkassiert !

  • Ein Insider am 25.02.2011 02:55 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Vorgehensweise

    Ich weiss nicht wie sich die Polizei oder das Stimmvolk dies Vorstellt, aber faktisch ist es so: Seit wieder mehr gegen Hanf vorgegangen wird, ist der Preis explodiert. Statt 5g für 50. sind es jetzt knapp 3g. Das heisst, dass der Dealer mit weniger Aufwand mehr verdient. Das macht das ganze leichter und lukrativer. Ausserdem ist Erhältlichkeit und Preis von Kokain «zufälligerweise» gleichzeitig viel erschwinglicher geworden. Folge: Mehr Umsatz auf dem Drogenmarkt, grösseres Risiko der Beschaffungskriminalität und viele Umsteiger von Gras auf Koks. Gerade die damaligen «Modekiffer».

  • Michael Meienhofer am 25.02.2011 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    So läuft die Infiltration..

    Es wäre gut, wenn die Behörden vor der Passvergabe etwas näher das Umfeld des Antragstellers nachgehen. Dass inzwischen niedergelassenen Ausländer besser überwacht werden, hat sich in diesen Staaten schon lange herumgesprochen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ursus am 25.02.2011 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    Gute arbeit der Polizei

    aber jetzt geht es vor Schweizer Richter , das Urteil wird wohl ausfallen wie üblich vieleicht 30*120 Fr. bedingt ! Wieso machen Polizisten eigentlich noch ihre Arbeit , sinnvoller wäre es doch alle Polizisten mit Radarpistolen auszustatten , den bei den Autofahrern gibt es kein pardon da wird knallhart verurteilt und einkassiert !

  • Michael Meienhofer am 25.02.2011 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    So läuft die Infiltration..

    Es wäre gut, wenn die Behörden vor der Passvergabe etwas näher das Umfeld des Antragstellers nachgehen. Dass inzwischen niedergelassenen Ausländer besser überwacht werden, hat sich in diesen Staaten schon lange herumgesprochen.

  • Peschä am 25.02.2011 04:11 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer türkischer Herkunft

    Wer hat denn diese Typen eingebürgert? Kiloweise Drogen, bündelweise Bargeld (sicher ohne Steuern zu bezahlen!), geladene Waffe (illegal?),...

  • Ein Insider am 25.02.2011 02:55 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Vorgehensweise

    Ich weiss nicht wie sich die Polizei oder das Stimmvolk dies Vorstellt, aber faktisch ist es so: Seit wieder mehr gegen Hanf vorgegangen wird, ist der Preis explodiert. Statt 5g für 50. sind es jetzt knapp 3g. Das heisst, dass der Dealer mit weniger Aufwand mehr verdient. Das macht das ganze leichter und lukrativer. Ausserdem ist Erhältlichkeit und Preis von Kokain «zufälligerweise» gleichzeitig viel erschwinglicher geworden. Folge: Mehr Umsatz auf dem Drogenmarkt, grösseres Risiko der Beschaffungskriminalität und viele Umsteiger von Gras auf Koks. Gerade die damaligen «Modekiffer».