04. April 2005 16:01; Akt: 04.04.2005 16:01 Print

Empa-Standort Thun

Eine Delegation der Thuner Stadtbehörden hat sich mit der Direktion der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) getroffen.

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Es ging dabei um die Zukunft des Zweigstandorts Thun der Empa. Es habe zur Zukunft der Thuner Abteilungen «nicht eindeutige» Verlautbarungen der Empa gegeben, teilte die Stadt Thun am Montag zum Treffen mit. In einem «konstruktiven Dialog» hätten beide Seiten ihre Standpunkte klar gemacht.

Definitive Entscheide der zuständigen Empa-Organe seien weder gefällt noch für einen bestimmten Zeitpunkt in Aussicht gestellt worden, heisst es weiter im Communiqué aus Thun. Die Delegation wollen in Kontakt bleiben und spätestens im Vorfeld sich abzeichnender Entscheide wieder zusammen kommen.

Solche Entscheide sind laut der Thuner Delegation nicht vor Ende 2005 zu erwarten. Die Stadt Thun möchte, dass die beiden dort domizlierten Abteilungen in der Oberländer Metropole bleiben. es geht dabei um gut 60 Arbeitsplätze, wie die zuständige Gemeinderätin Ursula Haller auf Anfrage sagte.

Zur Diskussion steht derzeit auch eine Verlegung des Empa- Hauptsitzes von Dübendorf nach Lausanne, wogegen sich der Kanton Zürich wehrt.

(sda)