Neuer Lehrgang

21. September 2018 15:45; Akt: 21.09.2018 15:45 Print

Erster Cyber-Lehrgang für Rekruten angelaufen

Die Schweizer Armee bildet erstmals Rekruten zu Cyber-Spezialisten aus. Damit haben die jungen Männer auch im Zivilleben etwas in der Hand.

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Cyber-Attacken sind heute eine ernst zu nehmende Bedrohung, sei es im zivilen oder militärischen Bereich. Sie können anonym ausgeführt werden und kosten wenig Geld. Ihre Häufigkeit und Komplexität dürften weiter zunehmen.
«Für die Armee heisst das, dass sie die bestehenden Fähigkeiten ausbauen muss», betonte der Chef der Armee, Korpskommandant Philippe Rebord.

Die anonyme Gefahr

Um der zu erwartenden Entwicklung Rechnung zu tragen, braucht die Armee mehr gut ausgebildetes Personal. Genau hier will der neue Cyber-Lehrgang für Rekruten ansetzen. Er soll ab 2019 zweimal jährlich im Rahmen der Rekrutenschule angeboten werden.

Ideale Voraussetzung ist eine abgeschlossene Lehre im ICT-Bereich. Nicht ungelegen kommen auch besondere Sprachkenntnisse in Russisch, Ukrainisch, Chinesisch und Koreanisch, wie einer Broschüre zum Lehrgang zu entnehmen ist.

Wichtig ist auch die Bereitschaft der Absolventen zum «Weitermachen», denn der Lernstoff ist komplex und kann nicht in einer normalen 18-wöchigen RS vermittelt werden.

Aufstocken

Um sich vor Cyber-Attacken zu schützen oder sie abzuwehren, setzt die Armee Teile der Berufsorganisation der Führungsunterstützungsbasis ein. Diese werden durch Milizangehörige der Armee unterstützt.

Zu ihnen gehören dereinst auch die heutigen «Cyber-Rekruten», wenn sie ihre Wiederholungskurse leisten. Die Armee strebt gemäss Rebord an, den Bestand der Miliz bis 2020 auf bis zu 600 Soldaten und Kader auszubauen. Auch die Berufsorganisation soll mit 64 Spezialisten erweitert werden.

(rc/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Wolf am 21.09.2018 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Informationen, sind Alles.

    Das Bankgeheimnis, dass der Schweiz Kunden beschafft hatte, ist nicht mehr der Rede wert. Das Einzige was wir noch haben, ist Wissen. (Welches zu billig oft ins Ausland verkauft wird, damit sich ein paar Wenige Manager eine goldene Nase verdienen) Da wir keine Rohstoffe haben, wäre es sicher richtig wenn die Schweiz sich zu einem Art Silicon Valley innerhalb Europas positionieren könnte. Ob dass möglich wäre, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass Informationen etc., Alles bedeuten. Wenn wir uns hierbei unentbehrlich machen könnten, wäre dies doch ein in die Zukunft weisende Idee?

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  • Spacy Willi am 21.09.2018 16:14 Report Diesen Beitrag melden

    Swiss Cyber Division Command

    Aufstocken um jeden Preis! Die Schweizer Armee braucht ein Cyber Division Command, das bedeutet Geschützte Mega Rechen Center, eigene Geschützte Satteliten, Schweizer Aufklärungs und Überwachungs Satteliten! Das bedeutet die Schweiz braucht auch eine Startanlage für Raketen, um die Schweizer Satteliten selbstständig ins All zu befördern, ebenso müssen eigene Satteliten komplett in der Schweiz und unter ausschliesslicher Kontrolle dess Militär gebaut werden! Dies wird einiges kosten, aber ist jeden Rappen wert für die Schweiz, der erste Schritt in die richtige Richtung wurde getan!

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  • Grund Gütiger am 21.09.2018 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Möchte der Text etwa...

    ...insgeheim der Eindruck erwecken, dass Russland, etc., die Wurzel allen Böses ist? Wer war es nochmal, der die Merkel abhören liess? Wer war es nochmal, der die Meinungs- und Redefreiheit der UNO verletzt, indem auf Youtube und Instagram einfach kritische Konten löscht? Wer ist es, der dafür gesorgt hat dass Videos länger brauchen um raufgeladen zu werden, in der Hoffnung dass die breite Masse die Geduld verliert, diese überhaupt noch sehen zu wollen? Wer speichert sämtliche Eingaben bei Googel und Co?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hellraiser am 22.09.2018 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Berufsmilitär

    Man sollte Berufsmilitär das machen lassen,alles andere bringt nichts....

  • uumegaaaa am 22.09.2018 00:50 Report Diesen Beitrag melden

    Was wird bezweckt?

    Etwa ein neuer Zweig von Spannern, mit dem Grundgedanken, Wirtschaftsspionage zu betreiben um sich dann über die Börse zu bereichern?

  • Andi am 21.09.2018 17:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cyber

    Der Bericht ist gut und informativ, aber hört auf den Begriff "Cyber" zu nutzen, den benutzen nur Bundesräte, die schon längst übers Ablaufdatum hinaus sind.

    • Sander am 21.09.2018 20:00 Report Diesen Beitrag melden

      Aber sicher doch...

      ...und woher hat die Armee die Ausbildner für den "Cyber Lehrgang"? Glaubt etwas jemand, dass auch nur ein einziger kompetenter IT-Sicherheitsspezialist bei unserer Armee arbeiten würde? Wohl kaum.

    • Mc Loch am 21.09.2018 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sander

      Die Lehrer kommen von der RUAG. Das sind Spezialisten im abgegriffen werden

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  • IT ler am 21.09.2018 16:49 Report Diesen Beitrag melden

    IT-ler

    Schade, ich habe alle Voraussetzungen, die da gesucht werden, darf aber nicht mitspielen, weil ich kein Schweizer bin. Muss ich mir also im kommerziellen Sektor die Zeit vertreiben... bei einem super miesen Lohn ...

    • Grund Gütiger am 21.09.2018 16:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @IT ler

      IT? Super mieser Lohn? Ist dies nicht ein Gegensatz?

    • Normalo am 21.09.2018 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Grund Gütiger

      Nein ist es nicht, ITler werden meistens keine Grossverdiener nach der Lehre.

    • Cyberfuzzi am 21.09.2018 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Grund Gütiger

      Nein ist es nicht ;-) Ich verstehe den OP zu gut ...

    • Sander am 21.09.2018 17:55 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn man als ITler einen miesen Lohn hat

      ... dann ist man entweder nicht so kompetent wie man glaubt (die meisten taugen ja nichts) - oder man macht irgendwas falsch.

    • Matthias Schweizer am 22.09.2018 05:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @IT ler

      Falls du unzufrieden bist im Job und dich weiter entwickeln willst, sollten wir uns mal unterhalten.

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  • Peter Wolf am 21.09.2018 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Informationen, sind Alles.

    Das Bankgeheimnis, dass der Schweiz Kunden beschafft hatte, ist nicht mehr der Rede wert. Das Einzige was wir noch haben, ist Wissen. (Welches zu billig oft ins Ausland verkauft wird, damit sich ein paar Wenige Manager eine goldene Nase verdienen) Da wir keine Rohstoffe haben, wäre es sicher richtig wenn die Schweiz sich zu einem Art Silicon Valley innerhalb Europas positionieren könnte. Ob dass möglich wäre, weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass Informationen etc., Alles bedeuten. Wenn wir uns hierbei unentbehrlich machen könnten, wäre dies doch ein in die Zukunft weisende Idee?

    • Heiri Bär am 21.09.2018 19:05 Report Diesen Beitrag melden

      Bankgheimniss ?

      Wo bitte ist der Zusammenhang mit dem Artikel und dem Bankgeheimniss. Mehr lesen und weniger träumen. Ich unterstütze deine Kommentar in, Zeile 7 die Wörter 7/8/9.

    • Peter Wolf am 21.09.2018 20:27 Report Diesen Beitrag melden

      @ Heiri..

      ...wenn Sie darauf nicht kommen, kann Ihnen niemand helfen.

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