Fast & Furious in Köniz

20. August 2019 15:44; Akt: 20.08.2019 17:40 Print

Illegale Autorennen rauben Anwohnern den Schlaf

Immer wieder kommt es im bernischen Niederwangen zu illegalen Strassenrennen. Von Motorgeheule und Schussgeräuschen ist die Rede.

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«Zuerst lassen sie ihre Motoren aufheulen, dann geben sie Gas», sagt Anne Sollberger gegenüber der «Berner Zeitung». Regelmässig finden neben der Wohnung der 71-jährigen Frau in Niederwangen illegale Autorennen statt. Der Lärm der Motoren reisst Sollberger regelmässig aus dem Schlaf: «Wenn sie den Motor hochtourig laufen lassen, tönt es wie Schüsse.»

Die Kantonspolizei Bern hat mittlerweile Kenntnis vom Problem: «In den letzten Monaten haben wir von Anwohnern vermehrt Anrufe wegen Ruhestörungen erhalten», sagt Sprecherin Jolanda Egger. Wegen der Meldungen habe man die Kontrollen in Niederwangen verschärft. Trotzdem findet Anne Sollberger, dass die Situation immer schlimmer werde, denn die illegalen Rennen fänden nach wie vor statt.

Quietschende Reifen und Autos mit viel PS

Auch Karin Grunder erwacht immer wieder nachts wegen Motorenlärm. Auf dem Strassenabschnitt neben ihrer Wohnung wären eigentlich 60 km/h erlaubt: «Das wird aber bei weitem überschritten», so Grunder. Es seien grosse, schwere Autos mit viel PS, die spätabends über die anliegende Strasse rasten, sagt Grunder. Von BMW, Audi und gar Lamborghini ist die Rede.

Zudem würden sich einige Autofreaks jeweils auf dem Fust-Parklatz in Niederwangen treffen, um dort Burnouts zu ziehen und die Reifen quietschen zu lassen. «Ich kann mir vorstellen, dass das die Gleichen sind, die sich nachts Rennen liefern», meint Grunder.

Um das Raserproblem in Niederwangen zu bekämpfen, lancierten Bewohner eine Unterschriftensammlung, in der Hoffnung, dass sich die Gemeinde des Problems annimmt.

(rc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Erich am 20.08.2019 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Kurzschwänze

    Eigentlich sollte man Mitleid haben, mit diesen armen Kurzschwänzen, die sich via Statussymbol Auto definieren wollen, aber leider habe ich keine Zeit dafür.

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  • Momo am 20.08.2019 16:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rigorose Konsequenzen!!

    Diesen unreifen Kindern sollte man konsequent die Fahrzeuge für mindestens 6 Monate beschlagnahmen, egal wem das Fahrzeug gehört. Busse von mindestens CHF 5000.00 sowie Ausweisentzug. Bei Wiedererlangen des Ausweises maximalbegrenzung von 80 PS während 2 Jahren. So haben die Kinder genug Zeit um Erwachsen zu werden.

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  • Yves Rüdiger am 20.08.2019 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Auffallen

    Leasing Autos bekommen ein Pinkes Nummernschild oder einen Pinken Kleber als Zeichen des Leasings

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Die neusten Leser-Kommentare

  • B. Leifuss am 21.08.2019 23:17 Report Diesen Beitrag melden

    An alle Tesla-Fahrer!

    Wohnt niemand in der Nähe und kann mal an einem dieser Rennen alle abtrocknen? Wäre sicher heilsam ;-)

  • Maxtom am 21.08.2019 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    ---Ruhe für Anwohner---

    Es gibt schöne Dörfer die haben wegen Motorradlärm sogar leere Häuser entlang der Hauptstrasse.Die brüllen dort auch nachts viel. Es ist nur gut wenn die Fahrer es geniessen doch die Anwoner dürfen auch ihren Frieden haben und dazu gehört eine gewisse Ruhe - es ist nicht die Rede von der Totenstille. In dem Sinne: Hier wären Akkus wirklich sinnvoll auch wegen den schädlichen Emissionen.

  • bümi am 21.08.2019 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    schlimm dieser Protz ohne wirklich Geld

    Zu haben. einfach Leasings gewisser Marken, für Leute mit zu wenig Einkommen verbieten, Angaben richtig prüfen so das nicht die ganze Familie vom Bruder bis zu Onkel bezahlen kann, von mir aus in Kombination mit gewissen Nationen. Dann drastische Strafen, Auspuffanlagen demontieren, Auto einziehen, massiv hohe Bussen die sie kaum bezahlen können, da schon ein Garagenplatz oft zu teuer ist. Oder bei der Bildung ansetzen.

  • Tino am 21.08.2019 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Auto verkaufen

    Auto konfizieren und umgehend versteigern. Die Rechtsgültigkeit muss noch vorausgesetzt werden. Fahrerlaubnisentzug für mindestens 3. Jahre

  • Andi A. am 21.08.2019 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Geist

    Für viele Volksstämme östlich von Österreich gehört das zum normalen Balz- und Paarungsverhalten. Deshalb wird das auch weitgehend von linken Parteien akzeptiert, da das einen kulturellen Hintergrund hat. Diese Kulturen definieren ihren Geist und Esprit mittels Autos und Lauten Auspuffschiessen. Weibchen sprechen vor allem auf grosse und laute Autos sowie Männer die mit gefährlichen Fahrmanövern sich selber und ihr Umfeld gefährden an.