Trucks statt Trams

04. März 2015 14:46; Akt: 04.03.2015 14:53 Print

Foodtruck-Festival hat Rastplatz gefunden

Nach langer Suche hat das Berner Foodtruck-Festival beim Tramdepot Burgernziel einen Standort gefunden. Das OK denkt bereits vor der Durchführung ans Expandieren.

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Stefanie de Palma hat den Menüplan für das Foodtruck-Festival schon zusammengestellt. (Bild: miw)

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Einen Monat vor der ersten Durchführung des schweizweit ersten Foodtruck-Festivals laufen die Vorbereitungen in Bern auf Hochtouren. Mittlerweile stehen bereits 32 Foodtrucks auf der Anmeldeliste für den Event am 4. April.

Rastplatz gefunden

«Nach langem Suchen haben wir nun auch einen Festival-Standort gefunden», sagt Christoph Egli vom OK – so ist auch die letzte Hürde für die Durchführung geschafft. Auf dem alten Tram-Wendeplatz beim Burgernziel sollen die mobilen Restaurants auffahren. «Der Platz ist ideal für das Ess-Paradies», so Egli. Auch das Tor am Eingang des Tramwendeplatzes ist für die Organisatoren ideal: «So können wir das Tor schliessen und die Besucherzahl regulieren.» Aus Sicherheitsgründen sollen nicht mehr als 500 Personen gleichzeitig am Schlemmvergnügen teilnehmen.

Für die vielen erwarteten Gäste hat etwa Köchin Stefania de Palma den Menüplan für das Festival bereit – sie wird vor allem kleinere Häppchen anbieten: «Ich werde etwa spezielle Schnitzelbrote offerieren», damit würden die Besucher an mehreren Trucks Ess-Stopps einlegen können. Vom Event erhofft sich die junge Köchin nebst guten Connections auch und eine Horde neuer Kunden.

Zukunftspläne für Berner Foodszene

Nach dem erfolgreich durchgeführten Streetfood-Festival in Zürich, das vom 27. Februar bis 1. März rund 30'000 Besucher anlockte, schwelgt der Berner Organisator nun in Träumen und schmiedet bereits nächste Pläne: «Ich könnte mir gut vorstellen, bald auch noch ein Streetfood-Festival in Bern zu organisieren.» Dort würde dann nicht von Profis in Trucks gekocht, sondern Hobby-Gastgeber würden dabei mit interkulturellen Gerichten aus dem Vollen schöpfen. Auch möchte er die Foodtruck-Szene vermehrt am Abend erleben. Diesen Gedanken unterstützt auch Truck-Inhaberin de Palma: «Ich bin in der Planung und Organisation für das Abendgeschäft.»

(miw)