Bern

21. November 2014 09:12; Akt: 21.11.2014 13:23 Print

Fusion zwischen Haslital und Jungfrauregion

Die Mitglieder von Haslital Tourismus haben sich am Donnerstag für eine Beteiligung von 22 Prozent an der Jungfrau Region Marketing AG ausgesprochen.

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Das Haslital und die Jungfrauregion spannen touristisch zusammen. Durch die Integration liessen sich Kosten sparen. (Bild: Keystone/Alessandro Della Valle)

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Bereits bisher haben die Haslitaler mit der Jungfrauregion in vielen Bereichen zusammengearbeitet. Nun ist diese Zusammenarbeit auch strukturell bereinigt worden. Die Mitgliederversammlung sagte am Donnerstagabend mit 82 zu 52 Stimmen Ja zu den Vorschlägen des Vereinsvorstands, wie Nils Glatthard, Geschäftsführer von Haslital Tourismus, am Donnerstagabend auf Anfrage sagte.

Der Entscheid steht im Zusammenhang mit dem erklärten Ziel des Kantons Bern, die Tourismusdestinationen zu verdichten – von einem Dutzend auf eine Handvoll. Dabei sah es danach aus, als würde das östliche Berner Oberland zu einer einzigen Destination zusammenfinden. Kürzlich teilte die bernische Volkswirtschaftsdirektion jedoch mit, dass zwei Destinationen eigenständig bleiben sollen: Interlaken und die Jungfrauregion.

Als Miteigentümer mitwirken

Haslital Tourismus kann die von der Berner Kantonsregierung festgelegten Anforderungen nicht im Alleingang erfüllen und baute deshalb das Kooperationsnetzwerk in den letzten Jahren stetig aus. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der Jungfrau Region Marketing AG (JRM) wurde schrittweise intensiviert.

In der nun beschlossenen Zusammenarbeit sehen die Haslitaler Touristiker unter anderem den Vorteil, dass man als Miteigentümer direkt und gleichberechtigt an der strategischen Führung einer der bedeutendsten Destinationen im Alpenraum mitwirken kann, wie sie in einem Informationspapier zur Versammlung schreiben. Ausserdem liessen sich durch die Integration Kosten sparen und zusätzliche Marketingmittel generieren.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jürg Greifg am 21.11.2014 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Fusion

    Mit einer Beteiligung von 22% kann wohl kaum von einer Fusion gesprochen werden. Wenn genau hingehört wurde, wird auch klar, was mit der Zusammenarbeit gemeint und was der Nutzen ist. Also etwas genauer recherchieren und hinhören bitteschön.

  • kr am 21.11.2014 20:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lesen ist glückssache

    es geht hier nicht um die skigebiete, sondern um die tourismusdestinationen, brunoLU. besser lesen anstatt meckern...

  • vreni am 21.11.2014 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fusion

    Ach du meine Güte,Hasliberg und Jungfraujoch gebiet liegen ja so weit auseinander. Dann gehen sicher die Preise hoch vom neuen Gebiet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • vreni am 21.11.2014 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fusion

    Ach du meine Güte,Hasliberg und Jungfraujoch gebiet liegen ja so weit auseinander. Dann gehen sicher die Preise hoch vom neuen Gebiet.

  • kr am 21.11.2014 20:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lesen ist glückssache

    es geht hier nicht um die skigebiete, sondern um die tourismusdestinationen, brunoLU. besser lesen anstatt meckern...

  • BrunoLU am 21.11.2014 12:08 Report Diesen Beitrag melden

    Peinlicher Versuch

    Wahrscheinlich spricht man dann vollmundig vom Skizirkus, übersieht aber, dass die Skigebiete überhaupt nicht miteinander verbunden sind. Ein ähnlich peinlicher Versuch wie der, aus Andermatt eine Metropolregion für den Wintersport zu machen. Das ist alles kläglich. Wie es besser geht, zeigen Frankreich und Österrech

    • Urs am 22.11.2014 00:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Abwarten

      Das Projekt der Skiarena in Andermatt/Sedrun steht noch ganz am Anfang. Letzten Sommer wurde die endgültige Bewilligung erteilt, um alle benötigten Anlagen und Pisten für den Zusammenschluss zu bauen. Wenn die beiden Skigebiete in drei Jahren komplett zusammengehängt-und dazu als erstes Skigebiet in Europa 100% mit Beschneizngsanlagen ausgestattet-sind, bin ich davon überzeugt dass die beiden Destinationen sehr davon provitieren werden!

    einklappen einklappen
  • Jürg Greifg am 21.11.2014 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Fusion

    Mit einer Beteiligung von 22% kann wohl kaum von einer Fusion gesprochen werden. Wenn genau hingehört wurde, wird auch klar, was mit der Zusammenarbeit gemeint und was der Nutzen ist. Also etwas genauer recherchieren und hinhören bitteschön.