Bern

03. Juli 2014 14:17; Akt: 04.07.2014 11:36 Print

Gaswerk-Areal soll aufgewertet werden

Drei Planerteams aus Bern, Basel und Rotterdam haben untersucht, wie das Gaswerkareal neu genutzt werden könnte. Jetzt ist klar: Das Areal soll zum öffentlichen Freiraum werden.

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Das Gaswerk-Areal soll in Zukunft auch der breiten Bevölkerung zur Verfügung stehen.

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Rund sechs Monate dauerte die Planung für die Entwicklung des Gaswerkareals. Das Areal, das heute für die Öffentlichkeit weitgehend gesperrt ist, wird grösstenteils zum öffentlichen Freiraum, während sich eine künftige Bebauung entlang der Sandrainstrasse und im Bereich der Monbijoubrücke konzentriert. Die Sandrainrainstrasse wird dabei zu einer verkehrsberuhigten Quartierstrasse. Wertvolle historische Gebäude – etwa der heute privat genutzte von Guten-Bau in der Nähe des Gaskessels oder die ehemalige Direktorenvilla an der Sandrainstrasse – werden mitsamt ihrer Umgebung aufgewertet und neu genutzt. Wichtige Naturräume wie der Auenwald werden ebenfalls aufgewertet und besser vernetzt.

Gaskessel solls auch in Zukunft geben

Auch die Option des Baus einer Schwimmhalle wurde geprüft. Das sei grundsätzlich möglich, allerdings auf Kosten der Wohnnutzung und der Aufwertung des Freiraums. Eine Vorgabe des Gemeinderats an die Planer war, dass die Existenz des Jugendkulturbetriebs Gaskessel auch in Zukunft möglich sein muss.

In einem nächsten Schritt werden nun die Beiträge der Planerteams ausgewertet und als Gesamtkonzept der Öffentlichkeit präsentiert.

(tok)