Bern

30. Mai 2011 23:03; Akt: 30.05.2011 23:13 Print

Grosse Pläne mit Solarprojekt in Afrika

Das Berner Projekt Solafrica heimste schon wieder einen Preis ein – und will jetzt die Kinder der afrikanischen Pfadi zu Solarexperten ausbilden.

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Stolz präsentieren Mitwirkende des Projekts die neuste Kibera-Solarlampe.

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Alles begann 2009 in Kenia mit ein paar ­Solarpanels auf dem Dach des Hauses von Barack Obamas Grossmutter. Heute werden in einer Werkstatt im kenianischen Slum ­Kibera jeden Monat rund hundert mit Sonnenlicht betriebene Lampen hergestellt und in Afrika und der Schweiz verkauft. «In der Schweiz kosten die Lampen 99 Franken – so wird der günstige Preis in Kenia ­subventioniert», erklärt Stefanie Luginbühl von Solafrica. Das Berner Jugendprojekt, das einerseits Licht in die afrikanischen Slums bringen will und andererseits Jugendlichen ohne Ausbildung Wissen und Fähigkeiten vermittelt, kommt gut an: 2010 gewann es den Prix Nature, letztes Wochenende landete Solafrica zudem beim Schweizer Umweltpreis auf dem ersten Platz.

Um noch mehr Teenager zu erreichen, setzen die Initianten jetzt auf die afrikanische Pfadi: Die Kinder können dort durch Teilnahme an einem Workshop Abzeichen ergattern. «Das Know-how hilft ­ihnen zudem in der Zukunft», so Luginbühl. Denn in Afrika mangle es an Solarfachkräften. 30 Techniker zwischen 16 und 25 Jahren hat Solafrica schon ausgebildet, viele weitere sollen folgen.

(nj/20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gregor beck am 31.05.2011 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    ein Weg

    Gute Sache! Auf jeden Fall ein Weg in die richtige Richtung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • gregor beck am 31.05.2011 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    ein Weg

    Gute Sache! Auf jeden Fall ein Weg in die richtige Richtung.