Ständerat

22. Oktober 2019 12:13; Akt: 22.10.2019 16:38 Print

Grünen-Chefin Rytz rüstet sich für Stichwahl

Am 17. November finden im Kanton Bern die Stichwahlen für den Ständerat statt. Es kommt zum linken Doppelangriff.

Rytz spricht über ihre Chancen für den Ständerat und ob sie bald auch als Bundesratskandidatin antreten will. (Video: keystone-sda)
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Mit einem Zweierticket steigt das rot-grüne Lager in die Berner Ständerats-Stichwahl. Hans Stöckli (SP) und Regula Rytz (Grüne) treten beide erneut an, wie sie am Dienstag an einem Point de Presse in Bern erklärten.

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«Kontinuität und Wandel» lautet das Motto des rotgrünen Lagers für den zweiten Wahlgang. Dieser findet am 17. November statt. Stöckli und Rytz treten gegen ein bürgerliches Duo mit Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP) an.

Dass die linksgrüne Lager die Kräfte bündle, habe ja Tradition, sagte Mirjam Veglio, Co-Präsidentin der bernischen SP. Die zwei ersten Plätze im ersten Umgang «nehmen wir als klaren Wählerauftrag».

Die grüne Co-Präsidentin Natalie Imboden erklärte, Stöcklis hervorragendes Resultat zeige seine starke Verankerung in der Bevölkerung. Der bisherige Ständerat aus Biel vertrete die Fragen der ökologischen Wende mit. Die Grüne Regula Rytz wiederum stehe für den Wandel.

Stöckli will auch Romands vertreten

Stöckli warb vor den Medien um die Gunst der französischsprachigen Wähler. Am Sonntag sei bekanntlich der letzte Vertreter des Berner Juras im Bundeshaus nicht wiedergewählt worden. Das sei für den Kanton Bern eine grosse Herausforderung.

Grüne-Chefin will in den Ständerat

«Mit meinen Kenntnissen und meinen Verbindungen werde ich versuchen, den französischsprachigen Teil des Berner Juras zu vertreten», sagte Stöckli. Das sei ein kleines Korrektiv immerhin im Ständerat.

Das Resultat vom Sonntag verpflichte ihn, im zweiten Wahlgang präsent zu sein, unterstrich Stöckli. «Er sei voll motiviert, das zusammen mit Regula Rytz zu machen. »Wir ergänzen uns, nicht nur vom Geschlecht her, sondern auch von den Themen.«

Rytz: »Bevölkerung hat eine Auswahl«

Am Sonntag sie »Unglaubliches passiert«, sagte Regula Rytz. Es habe eine Verschiebung gegeben, die es in dieser Dimension noch nie gegeben haben. Zudem seien viele Frauen gewählt worden. Die Veränderung habe sie so nicht vorausgesehen. Entsprechend gebe es nun die Diskussion um die richtige Zusammensetzung des Bundesrats.

»Für mich als Grüne ist es klar, dass ich versuchen möchte, an der Seite von Hans Stöckli meine Politik im Ständerat umzusetzen«, sagte Rytz. Dass es zwei Tickets geben wird, ein bürgerliches und ein rotgrünes, hat aus ihrer Sicht einen positiven Effekt: »Die Bevölkerung im Kanton Bern hat eine Auswahl."

Die Stimmenzahlen vom Sonntag

Die rotgrünen Kandidierenden hatten im ersten Wahlgang die besten Ergebnisse erreicht. Stöckli obsiegte mit 122'263 Stimmen vor Regula Rytz mit 119'960 Stimmen. Salzmann folgte knapp dahinter mit 119'630 Stimmen.

Die Ränge 4 und 5 belegten Beatrice Simon (BDP) mit 82'283 Stimmen und Christa Markwalder (FDP) mit 61'904 Stimmen. Simon gab am Dienstag morgen ihren Verzicht auf die Stichwahl bekannt.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Uschle am 22.10.2019 12:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ständerat

    Oh nein Bitte nicht, meine Stimme hat Sie nicht.

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  • Peter I am 22.10.2019 12:47 Report Diesen Beitrag melden

    Scherbenhaufen

    Hier kommt die Gier ans Tageslicht. Ist denn der Scherbenhaufen den die Grünen bereits angerichtet haben nicht schon gross genug?

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  • Supermuus am 22.10.2019 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur nicht grüne Rytz

    Ich bete zu Gott dass die Grüne Rytz nicht gewinnt,irgendwann muss doch Schluss sein mit dem Klimawahnsinn.Wer wählt eigentlich solche Frauen habt ihr nichts anderes im Kopf.Ich drücke Salzmann die Daumen und hoffe er kommt weiter.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Grünea Ersche am 26.10.2019 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Im bin stolz auf euch

    Wählt diese unfähige Grüne in den Ständerat. Mit ihrer Aussage " Wir haben so viele Dächer in der Schweiz, da können wir überall Solaranlagen installieren " hat sie sich als echte Expertin erwiesen. Auch die neue Flüchtlingswelle werden die Grünen und linken Super meistern.

  • Martial2 am 25.10.2019 15:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grün Farbe der Hoffnung...

    Hübsche Dame, aber bei Grün sehe ich immer Rot...!

  • Reto Jendly am 25.10.2019 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht?

    Regula wird es hoffentlich weit bringen. Sozial, Kompetent, Sympatisch Für eine nachhaltige Schweiz.

    • Spider5 am 25.10.2019 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto Jendly

      Nachhaltig Schweiz? Meinst du jetzt die nachhaltig leeren Portemonnaies der Bürger, oder was? Diese Dame ist der absolute Super-Gau. Wenn man das Parteiprogramm dieser Grünen liest, war Frau Sommaruga das reinste Waisenkind, was den Schaden des Landes und deren Bevölkerung anbelangt.

    • The Fiend am 25.10.2019 19:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto Jendly

      Die und Sympatisch? Wohl eher beim Falsch Grinsen!^^

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  • Steve Urkel am 22.10.2019 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte ein Programm für die Grünen/Linken

    Man muss am Morgen aufstehen, wenn mann etwas erreichen will. Das Linke/Grünen Programm" Gleichheit für alle" kann man kübeln. Wenn soweit kommt, dass Leistung nicht mehr zählt, dann gute Nacht.

  • Rob de Bob am 22.10.2019 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Geteilte Standesstimme

    Die einzig vernünftige Lösung für den Kanton Bern heisst die geteilte Standesstimme und zwar Stöckli Salzmann. Alles andere würde den geteilten Kanton Bern nicht widerspiegeln