Schlafstörungen

03. Oktober 2011 21:25; Akt: 03.10.2011 21:35 Print

Hilfe durch neuen Ratgeber

von Bigna Silberschmidt - Schlafwandeln, Schlaflosigkeit oder Schlafsucht: Forscher des Inselspitals zeigen in einem neuen Buch, wie man mit Insomnie fertig werden kann.

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Die Lektüre für besseren Schlaf.

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Der Mensch verschläft rund 25 Jahre seines Lebens. Doch jede dritte Person in der Schweiz klagt über Schlafprobleme. ­Johannes Mathis, Leiter des ­Zentrums für Schlafmedizin des Berner Inselspitals, weiss: ­«Gesellschaftliche Phänomene wie Schichtarbeit, Druck am Arbeitsplatz, Vielfliegerei oder erhöhte Stressempfindlichkeit führten in den letzten Jahren zu einer starken Zunahme von Schlafstörungen.» Viele Hirne hätten zudem einen chaotischen Rhythmus, weil sich der Mensch rund um die Uhr Licht aussetzen könne. Die Konsequenzen dieser Entwicklungen sind gravierend: «Zu wenig Schlaf kann zu Leistungsminderung, schweren Unfällen und einer Belastung in Familien und Beziehungen führen», so Mathis.

Zusammen mit weiteren Wissenschaftlern hat der Schlaf­forscher nun einen Ratgeber herausgegeben, der Insomniegeplagten – vom Morgenmuffel über den Schlafwandler bis hin zum Schnarchpatienten – den Weg zu einem erholsamen Schlaf zeigen soll (siehe Box). Den Lesern werden weitere spannende Erkenntnisse der Schlafforschung nicht vorenthalten: «Leute, die wenig schlafen, weisen ein grösseres Gewicht auf», so Mathis.

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