Diverse Störungen

28. Juni 2019 10:55; Akt: 28.06.2019 10:56 Print

Hitzewelle verbiegt Gleise und lässt Züge ausfallen

Die grosse Hitze führte in den letzten Tagen zu vielen Ausfällen. Die hohen Temperaturen verbogen Gleise, verursachten Störungen und lange Wartezeiten.

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Viele Pendler und andere Reisende hatten schon am Donnerstag wegen der Hitze zahlreiche Umwege und Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Zusätzlich waren am Donnerstagabend aufgrund einer Stellwerkstörung im Raum Hindelbank BE die Strecken Bern-Burgdorf und die Bahn-2000-Strecke Bern-Olten nicht befahrbar.

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Die Störungen hielten zum Teil bis am Freitagmorgen an. Gegen 8 Uhr meldete die SBB via Twitter das Ende der Störung auf dem vielbefahrenen Streckenabschnitt zwischen Bern und Bern Wankdorf. Die Einschränkungen waren im Fernverkehr, im Regionalverkehr und auch im S-Bahn-Verkehr zu spüren gewesen.


Schweizweite Probleme

Auch zwischen Genf und La Plaine GE kam es am Donnerstag durch einen hitzebedingten Gleisschaden zu Verspätungen und Ausfällen im Zugverkehr. Betroffen waren auch Fernverkehrszüge wie der TGV und der ICE. Die Störung konnte aber laut dem Railinformationsdienst in der Nacht auf Freitag behoben werden.

Und schliesslich war am Donnerstag auch der Bahnverkehr zwischen Zell LU und Willisau LU ebenfalls wegen eines Gleisschadens unterbrochen. Die S-Bahn-Züge wurden durch Ersatzbusse ersetzt.

Auch der Ticketverkauf betroffen

Zusätzlichen Ärger machte der SBB am Freitagmorgen eine IT-Störung. Die Online-Fahrplanabfrage funktionierte nicht und auch die Ticket-Verkaufssysteme fielen aus.

Das Zugpersonal sei informiert und verkaufe Billette ohne Zuschläge, teilten die SBB auf Twitter mit. Die Dauer der Störung war zunächst unklar.

(rc/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • OldMan am 28.06.2019 12:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jammeris

    Da denke ich immer zurück an die 80er.. Keine überfüllten Wagons, Fenster, die man aufmachen konnte, Raucherabteile, anständige Menschen mit Respekt und Freundlichkeit, Technik, die hielt, zufriedene Leute, keine Handys, ein Foodwägeli, etc... Die Welt war zufriedener, einfacher, weniger gestresst und aggressiv ... Hört endlich auf zu jammern und seid mal zufrieden mit dem, was wir haben..

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  • Forb Hidden am 28.06.2019 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz was neues...

    Genau... So wie im letzten Jahr, dem Jahr zuvor und so weiter... Bringt doch schlaue News und legt nicht den Grundstein für die nächste ticketpreiserhöung. Ich höre den Pressesprecher der sbb schon wieder sagen: "Aufgrund unvorhersehbaren unterhaltsarbeiten an unserer Infrastruktur, sind wir auch in diesem Jahr gezwungen, die Ticketpreise anzuheben." Die Leier wird langsam alt. Da würde eine interne Untersuchung im technischen Büro der sbb auch nicht schaden.

  • Peter am 28.06.2019 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Und dann noch jedes Jahr die Preise erhöhen...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ruedi am 02.07.2019 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist denn das für Stahl?

    Unglaublich, der Stahl der Schienen verbiegt sich fast so schnell wie billiger Plastik!? Das wurde auf Kosten Dritter (Steuerzahler) wieder einmal mehr am falschen Ort gespart!

  • Walter Beutler am 29.06.2019 01:47 Report Diesen Beitrag melden

    na ja ....

    Ich war auch im Bahnhof Bern.Während der ganzen Zeit hatte es etliche Kundenlenker vor Ort. Wir haben unser Bestes gegeben. Ich finde es nicht gut, wenn man von "überfordert" spricht, wir versuchten einfach das Möglichste zu tun, ich selbst hörte während meiner Tätigkeit als Kundenlenker kein einziges, negatives Wort. Ja, es wurde teilweise gelacht und gewitzelt. Als die S 44 eingefahren ist, welche ich dann noch begleitet habe, ging ein Applaus durch die Menge, während der Fahrt habe ich die Kunden beraten, und ich konnte auch noch dafür sorgen, dass die Reisenden Richtung Olten gelangt sind

  • Voll Honk am 28.06.2019 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Statik 1 ETH Materialkunde

    Stahl mit einer Länge von 1000m hat bei Temperaturen von -20 bis +40 Grad Celsius eine Längenveränderung von +/- 70 mm! Geht man davon aus, dass diese bei +10 bis +25 Grad Celsius eingebaut werden, ergibt dies dann lediglich noch um die +/- 25-35mm je 1000m! Oder 2-3mm je 100m! Durch die kurvige Linieführung werden solche Längenausdehnungen zudem kompensiert. Also muss es ein anderes Problem. Liebe SBB, was ist es?

    • Bahn Fahrer am 30.06.2019 17:10 Report Diesen Beitrag melden

      minderwertiges Material ?

      Ob da wohl minderwertiges Material verwendet wird um auch zu sparen ? Ist ja das grosse Zauberwort der SBB. Man spart überall. Am Service, an der Sauberkeit, an der Pünktlichkeit und an der Zuverlässigkeit. Man schiebt irgendwelche Empfehlungen der suva vor um die Wagen nicht kühlen zu müssen, kühlt aber die Schalterräume in den Bahnhöfen weiter runter als es die suva empfiehlt. Warum werden da die Mitarbeiter diesen angeblich ungesunden Klimabedingungen ausgesetzt ?

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  • Daniel am 28.06.2019 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Mimimimi

    Ich wundere mich über all diese Kommentare. Sie zeugen durchwegs von ausgeprägtem Sachverstand und Liebe zu unserer SBB.

  • R. S. am 28.06.2019 17:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alle Jahre wieder

    Frage mich, wie die das in Indien machen, wo es auch Hitze und Nachts Kälte gibt. Verwerfen sich da die Geleise auch? Das Thema haben wir doch nun schon ein paar Jahre, Mal sich orientieren in anderen Ländern wäre vielleicht eine Möglichkeit.

    • Curth Milleneuve am 29.06.2019 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @R. S.

      Ja Indien ist der richtige Ratgeber die fahren da auf Gleisen die sehen aus wie legende Sauschwänzchen und die Geschwindigkeit liegt weit unter hundert kmh.

    • Bahn Fahrer am 30.06.2019 17:14 Report Diesen Beitrag melden

      @curth:

      Die Geschwindigkeit und die Pünktlichkeit in Indien bieten sicher noch Verbesserungspotential. Aber in Punkto Auslastung ist die SBB auf dem guten Weg sich an Indien zu orientieren. Könnte man so einfach auf die Waggondächer klettern, würde man das bei der SBB sicher als kostengünstige Alternative anpreisen. Und die Temperaturen in den Waggons sind sicherlich in etwa identisch

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