Nach dem Regen

23. Juli 2014 10:27; Akt: 23.07.2014 12:52 Print

Hochwasserlage in Bern entspannt sich

Die Gefahrenlage wird kleiner: Langsam trocknet es ab, die Pegel der Flüsse und Seen dürften langsam sinken. Der Berner Matte sollte keine Überschwemmung mehr drohen.

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Arbeiter entfernen verkeiltes Schwemmholz bei der Schwelle in der Berner Matte. (Bild: Leser-Reporter)

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Langsam können die Bewohner der Berner Matte aufatmen: Die Aare ist zwar noch randvoll, doch ihr Pegel sinkt stetig.
Um 10 Uhr am Mittwoch führte die Aare beim Schönausteg gut 379 Kubikmeter Wasser pro Sekunde – um Mitternacht hatte die Abflussmenge noch 387 Kubikmeter betragen. Die Schadensgrenze liegt bei 420 Kubikmetern.


Hochwassersperren bleiben vorerst

Die Berufsfeuerwehr Bern gibt deshalb langsam Entwarnung: «Die Situation ist stabil und wir sind nun daran, die Hochwassersperren langsam zurückzubauen», sagt Walter Pfeiffer von der Berufsfeuerwehr. Die Uferwege habe man am Mittwochmorgen bereits wieder freigegeben. «Wir beobachten die Situation aber weiterhin», hält Pfeiffer fest. Auch die Kapo ist unterwegs: «Die Seepolizei kontrolliert auf Schwemmholz und ist beispielsweise auf dem Wohlensee unterwegs», sagt Christoph Gnägi, Mediensprecher der Kapo Bern.

Intensive Regenfälle im Berner Oberland haben die Pegelstände von Brienzer- und Thunersee am Dienstag stark ansteigen lassen. Die kantonalen Behörden sahen sich gezwungen, so viel Wasser wie möglich in die Aare abfliessen zu lassen. Das trug massgeblich zum raschen Anstieg des Aarepegels in Bern bei.

(smü/sda)