26. April 2005 04:24; Akt: 25.04.2005 22:11 Print

In handbedruckten Slips gegen das Wef antanzen

Polizeilich bewilligt kann die zweite Dance-Out-Wef-Parade diesen Samstag durch Bern ziehen.

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Mindestens sieben Soundmobiles, 80 Künstler und sogar Trychler aus dem Oberland sollen sich der Kundgebung anschliessen. «Wir haben einen neuen Weg des Protests gefunden», sagt Stephanie Spiess. In ihrem Estrich bedrucken die Organisatoren Shirts, Slips und Bikinis als Ausdruck ihrer kunterbunten Globalisierungskritik.

Die Parade formiert sich am Mittag auf dem Helvetiaplatz, und zieht dann während sieben Stunden durch die Matte und Altstadt, bevor sie auf dem Waisenhausplatz endet. Ein Kompromiss: Ursprünglich wollten die Wef-Gegner auf den Bundesplatz. «Das ist eine der längsten Umzugsrouten, die es je gab», sagt Bruno Gurtner von der Stadtpolizei. Es brauche einen besonderen Einsatz, um den Verkehr zu regeln.

(mar)