Wegen Krawallen

27. September 2016 16:29; Akt: 27.09.2016 16:29 Print

Ist der Marsch fürs Läbe nun am Ende?

Die Zukunft des Marsches fürs Läbe ist ungewiss: Die Organisatoren wollen den Anlass vielleicht nicht mehr durchführen. Schuld sind die ständigen Krawalle.

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Der siebte Marsch fürs Läbe ging am 17. September nur dank eines massiven Polizeiaufgebots friedlich über die Bühne. Das stimmt die Organisatoren nachdenklich. Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) schreibt heute in einer Mitteilung, dass sich bezüglich der Form der zukünftigen Durchführung Fragen stellen würden. Ob und wo 2017 wieder ein Marsch fürs Läbe stattfinden wird, haben die Organisatoren noch nicht definitiv entschieden.

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Für die SEA ist der Anlass zwar «durchaus gelungen»: Die Stimme auf dem Bundesplatz sei gehört worden. Generalsekretär Marc Jost zieht jedoch ein gemischtes Fazit: «Ich bin dankbar, dass es nicht zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen ist. Die Störaktionen durch die illegale Gegendemo stimmen aber nachdenklich. Wer sich heute für Menschenwürde und Lebensrecht für alle einsetzt, soll offenbar von gewissen Mitbürgern mundtot gemacht werden.»

Polizei verhinderte Eskalation

Wie bereits bei früheren Durchführungen in Zürich war auch der diesjährige Marsch fürs Läbe, der zum ersten Mal in Bern stattfand, nur unter starkem Polizeischutz möglich. «Wir haben einen Riesenaufwand, weil eine wachsende linksradikale Szene anderen ihre Meinungsfreiheit nicht zugesteht» bemängelte Beatrice Gall, Medienverantwortliche von Marsch fürs Läbe Schweiz.

Der Anlass beschränkte sich auf den Bundesplatz, da nach vorgängigen Abklärungen mit der Polizei klargeworden war, dass bei einem Marsch durch die Stadt die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleistet werden konnte. Während der Kundgebung am Samstagnachmittag sorgten dann Polizeikräfte dafür, dass es nicht zu Ausschreitungen der Gegendemonstranten kam.

Farbanschläge im Vorfeld

Diverse Farbanschläge in den Tagen vor der Kundgebung hatten ebenfalls für Aufsehen gesorgt. Beispielsweise wurden in Bern das Sekretariat der EVP und das Büro des ICF mit Farbe beworfen und mit Sprüchen besprayt. Auch die Garage des SEA-Präsidenten Wilf Gasser fiel einem Farbanschlag zum Opfer. «Unser Engagement für das Leben hat offensichtlich einen Preis», kommentierte Gasser den Anschlag auf Facebook.

(ct)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Claire M. am 27.09.2016 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Intolerante Linksextreme

    Unbedingt weiterführen, sonst haben die Linksextremen erreicht was sie wollten! Diese fordern dauernd Toleranz und sind die intolerantesten Mitbürger, die ich kenne!

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  • H.S am 27.09.2016 17:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Marsch für s Läbe

    Obwohl ich noch nie an dieser Demo war finde ich es eine gute Sache wenn die Ungeborenen eine Stimme bekommen ..selbst wenn jede Frau (Paar) einen Schwangerschaftsabbruch für sich entscheiden muss.

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  • ivo_ry am 27.09.2016 16:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gegen Abtreibungsverbot

    War auch friedlich an der Gegendemo, dies aus dem Grund weil ich mich vorher informieet hatte und weil ich finde das eine Abtreibung die Sache der schwangeren Frau ist!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sparta am 28.09.2016 00:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiterführen!

    Es ist wichtig, dass wir Abtreibungsgegner diesen falsche Kravallkreaturen die Stirn bieten!

  • Seka am 27.09.2016 22:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mein körper meine entscheidung ???

    ja es ist so dein körper deine entscheidung, denoch ist der körper deines babys nicht deiner, es gehört dem ungeborene kind.also wer gibt uns das recht einen menschen zu töten. ja meiner meinung nach ist es mord nur wird es verharmlost angesehen....

  • H.S am 27.09.2016 17:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Marsch für s Läbe

    Obwohl ich noch nie an dieser Demo war finde ich es eine gute Sache wenn die Ungeborenen eine Stimme bekommen ..selbst wenn jede Frau (Paar) einen Schwangerschaftsabbruch für sich entscheiden muss.

    • loquito am 28.09.2016 09:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @H.S

      Die ungeborenen? Das sind noch Zellhaufen unter Bohnengrösse... Sry aber bei der heutigen Weltbevölkerung und den Zustände unter welchen einige Kinder aufwachsen ist die Abtreibung manchmal nicht die dümmste Entscheidung...

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  • Peter Herzog am 27.09.2016 16:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht harmlos

    Naja, wem Menschenwürde und Lebensrecht von Föten wichtiger sind als von lebenden Frauen, die aus legitimen Gründen das Kind nicht bekommen wollen, darf man schon widersprechen. Der "Marsch fürs Läbe" will Abtreibungen und PID verbieten. Zudem sind diese Organisationen gegen Homosexuelle und wollen die Schweiz wieder "zu Gott" führen. Was das heisst, kann sich jeder selbst ausdenken. Harmlos ist das alles nicht, eher menschenverachtend.

  • ivo_ry am 27.09.2016 16:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gegen Abtreibungsverbot

    War auch friedlich an der Gegendemo, dies aus dem Grund weil ich mich vorher informieet hatte und weil ich finde das eine Abtreibung die Sache der schwangeren Frau ist!

    • Stefan am 27.09.2016 17:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Mutter?

      Eigentlich wäre es die Sache vom Kinde, nicht der Mutter und ich bin sicher es wäre fürs Leben.

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