Asiaten in Interlaken

17. Januar 2013 20:35; Akt: 17.01.2013 20:35 Print

Jetzt sprechen gar die Verkäufer chinesisch

von Stefanie Nopper - Chinesen fahren auf Interlaken ab. Um die asiatischen Touristen optimal beraten zu können, stellt nun eine bekannte Bijouterie Chinesisch sprechende Verkäufer ein.

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Wegen Chinesen-Ansturm gibts beim Uhren- und Schmuckgeschäft Bucherer chinesisch-sprechendes Verkaufspersonal.

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Chinesen stürmen nach Interlaken: So verzeichnete die Stadt im vergangenen Jahr über 40 Prozent mehr chinesische Touristen als noch im Vorjahr. Die Asiaten kaufen oftmals gleich reihenweise Luxusuhren. Darum sucht nun die bekannte Bijouterie Bucherer in Interlaken via Stelleninserat «Chinesisch sprechende Verkaufsberater».

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Dies, weil man laut Silvia Oberhänsli von Bucherer den vielen chinesischen Touristen in Interlaken in ihrer eigenen Sprache begegnen möchte. «Das vereinfacht die Verkaufsgespräche und die Chinesen fühlen sich als Kunden ernster genommen», so Charlotte Frieden vom Handels- und Industrieverein des Kantons Bern.

Chinesischkurse für Arbeiter

Auch in anderen Branchen wird der verstärkte Einfluss Chinas spürbar: «Wir unterstützen unsere Schweizer Mitarbeiter, wenn sie die chinesische Sprache lernen wollen. Dies, indem wir ihnen etwa einen Sprachkurs bezahlen», sagt Werner Buchholz vom Thuner Industriekonzern Meyer Burger AG, der eng mit China verbandelt ist.

Dass Chinesisch gerade im Geschäftsbereich immer bedeutsamer wird, bestätigt auch Yiwen Dong, Leiterin der Sprachschule Dong für Chinesisch. «Die Zahl der Sprachschüler in Bern hat sich in den letzten zwei Jahren verfünffacht», so Dong. Eltern schickten gar ihre Kinder in den Unterricht, damit sie für die Zukunft besser gerüstet seien.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dom am 17.01.2013 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bucherer in Luzern

    Das ist doch schon lange so im Bucherer in Luzern. Ich empfehle jedem der in Luzern ist, mal den Bucherer aufzusuchen. Besonders dann, wenn 2 oder 3 Reisecars ankommen. Das Erlebnis ist sehr bereichernd.

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  • carlottabauer am 17.01.2013 21:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum nicht?

    in Italien spricht auch jeder deutsch.. -für uns!

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  • Lala am 17.01.2013 22:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Diese Verkaufsart gefällt mir. Je mehr man auf seine Kunden eingeht, desto professioneller wirken die Beratungen. Besonders wegen den Touristen, die eher bereit sind zum ihr Geld auszugeben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • rsc brn am 18.01.2013 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    jaja frau swaizer

    rauf mit den Verkäuferlöhne! min. 7000chf

  • Hans Nüssli am 18.01.2013 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Interlaken und Co

    Was soll da neu daran sein? Interlaken ist z.B. seit 1978 Schwesterstadt von Otsu in Japan. Asiaten strömen schon seit Jahrzehnten nach Interlaken und es gibt auch schon seit Jahren entsprechende Sprachen sprechende Mitarbeiter. Schlimm ist z.B. in Interlaken die Entwicklung generell. Billige Schmuck, Uhren und Juwellierläden am Band, Fastfood Lokale a gogo, Souvenirläden zum abwinken, viele uralte Hotels, Pensionen und Restaurants, wenige moderne oder renovierte Betriebe. Ein Verkehrspuff im Zentrum. Wahrlich kein Grund um in Interlaken Urlaub zu verbringen; ausser die Berge rundherum.

  • Dölphi am 18.01.2013 12:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deutsch auch

    In Luzern sprechen die meisten Verkäufer sogar auch dutsch.

  • Claudio Brunner am 18.01.2013 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Gut gemacht, 20min...

    Wow, dass diese weltbewegenden Neuigkeiten den Weg in die Zeitung finden, lässt fast erahnen, dass Bucherer (jaaa, man erkennt es auf dem Bild) Geld hat spielen lassen - auch schmieren genannt - um kostenlose Werbung zu erhalten.

    • berner am 18.01.2013 12:22 Report Diesen Beitrag melden

      bitte genau lesen

      ??? 20 Min erwähnt es ja auch das es sich um Bucherer handelt..mal besser zuerst lesen statt übereilig zu kritisieren..und Werbung ist das ja kaum..oder denkst du dass die UBS, Facebook etc. auch dafür bezahlen damit sie täglich in den Medien erwähnt werden?

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  • Sepp am 18.01.2013 07:50 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ein alter Käse

    Das gab es schon vor Jahren in Luzern oder auf dem Titlis.