Bern

30. Mai 2011 22:53; Akt: 30.05.2011 23:07 Print

Jugendmotionen rasch beantworten

«Graffiti brauchen Platz, und der steht mit der vorgeschlagenen Lösung kaum zur Verfügung», so GFL-Stadtrat Manuel C. Widmer. Er ist mit der Antwort des Gemeinderats auf die Jugendmotion Linder nicht happy.

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Laut der Regierung sollen 60 mobile Stellwände ermöglicht werden. Nun doppelt Widmer nach: «Die Stadtregierung soll prüfen, wie die lange hohe Mauer beim Loryplatz als legale Graffitiwand genutzt werden könnte», so Widmer. Ausserdem stört ihn, wie lange die Beantwortung der Jugendmotion gedauert habe – volle drei Jahre: «Wenn man den Jugendlichen ein politisches Instrument zum Mitreden geben will, macht dies nur Sinn, wenn eine Umsetzung möglich ist, bevor die Jugend der Motionäre vorbei ist!» Stadträtin Rahel Ruch (JA!) stösst ins selbe Horn: «Wir werden auf verschiedenen Ebenen Druck machen, damit Jugendmotionen schneller beantwortet werden.»

(sah/20 Minuten)