Bern

14. Februar 2011 22:32; Akt: 14.02.2011 21:54 Print

Ka-We-De bleibt erhalten

von Simone Hubacher - Statt nur eislaufen oder planschen kann man dort vielleicht schon bald auch klettern und auf einer stehenden Welle surfen.

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Sportamtleiter Roger Schnegg und Gemeinderätin Edith Olibet vor dem Wellenbad Ka-We-De. (sah)

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«Die Quartierbevölkerung hat sich vehement gegen die Schliessung gewehrt», sagt die zuständige Gemeinderätin, Edith Olibet. Deshalb gingen der Gemeinderat und das Sportamt über die Bücher und haben gestern folgende Vision präsentiert: Die geschichtsträchtige Ka-We-De – 1959 ­holte hier der SCB seinen allerersten Meistertitel – soll nicht geschlossen, sondern umgenutzt werden. «Wir möchten einen Treffpunkt für Sport und Bewegung realisieren», so Olibet. Präsentiert hat Roger Schnegg, Leiter Sportamt, gestern unter anderem die Idee einer stehenden Welle für Surfer im heutigen Wellenbad. Platz hätte es auch für einen Skatepark, eine Parkour/Boulder-Ecke, einen energiesparenden Kunststoff-Eispark und eine Mini-Soccer-Anlage. «Das Ziel bleibt, Betriebskosten einzusparen», so Olibet. Bis Ende Jahr will die Stadt mit der Quartierbevölkerung in Arbeitsgruppen die Ideen weiter verfolgen.

Unnachgiebig zeigt sich der Gemeinderat – ebenfalls aus finanziellen Gründen – beim Hallenbad Muubeeri. Dieses wird geschlossen, sobald ein Ersatz bereitsteht. Für die geplante 50-Meter-Schwimm­halle im Wankdorf City werden ­alternative Standorte in Zentrumsnähe geprüft. Wo genau wollte Olibet noch nicht verraten.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peschä am 15.02.2011 02:22 Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdige Pläne

    Von einer stehenden Welle für Surfer profitieren viel weniger Menschen, als von einem Wellenbad, von einem Skatepark viel weniger, als von einem Schwimmbad,... Steuergelder sollten so investiert werden, dass möglichst viele Menschen profitieren und nicht nur ein paar relativ kleine Gruppen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peschä am 15.02.2011 02:22 Report Diesen Beitrag melden

    Fragwürdige Pläne

    Von einer stehenden Welle für Surfer profitieren viel weniger Menschen, als von einem Wellenbad, von einem Skatepark viel weniger, als von einem Schwimmbad,... Steuergelder sollten so investiert werden, dass möglichst viele Menschen profitieren und nicht nur ein paar relativ kleine Gruppen.