Sparzwang

19. Dezember 2011 22:51; Akt: 20.12.2011 00:08 Print

Keine Hilfe für Bedürftige

Der bernische Regierungsrat macht wegen der angespannten Kantonsfinanzen Abstriche bei einem wichtigen Bestandteil seiner Sozialpolitik.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Abstriche sollen bei den Ergänzungsleistungen für arme Familien gemacht werden. Ein solches Unterstützungsmodell würde den Kanton 71 bis 144 Millionen Franken kosten. Finanzpolitisch sei eine solche Vorlage momentan nicht vertretbar, begründet die Regierung ihre Kehrtwende. Allerdings lässt sie nun kostengünstigere Alternativen ausarbeiten und will diese im Rahmen eines Massnahmenplans zur Armutsbekämpfung zur Diskussion stellen.

Nicht nur die Regierung hatte erkannt, dass eine Familiengründung selbst für Erwerbstätige ein Armutsrisiko darstellt. Auch die EVP verlangt seit Jahren mit verschiedenen Vorstössen Lösungen. Entsprechend enttäuscht ist sie vom Regierungsratsentscheid.

(mar/20 Minuten)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel am 20.12.2011 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Erbärmliches Trauerspiel

    Der Regierungsrat spart bei den Ärmsten. Wahrlich ein erbärmliches Trauerspiel. Dafür wirft man beim Strassenbau, bei der Landwirtschaft, der Spitalversorgung das Geld zum Fenster raus. Und der Kanton leistet sich eine überdimensioniert Verwaltung. Aufgaben mit Selbstbeschäftigungszweck, zuviele und unfähige Kaderangehörige, zu lange dauernde Prozesse.

  • natalie am 20.12.2011 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Am falschen Ort gespart !

    Immer wird zuerst bei den Schwachen der Sparhebel angesetzt. Warum spart man nicht endlich mal bei den Politikern.?Ich finde die Arbeit unserer Elite deutlich überbezahlt.Und die lebenslangen Renten für unsere Bundesräte ist auch völlig daneben.

  • aentz am 20.12.2011 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit!

    Aber für die Integration von Ausländern das Budget erhöhen! Ich glaubs nicht! Wo leben wir nur??

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jörg Oberli am 21.12.2011 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Stolzer Kanton?

    Was ist nur mit dem einst so stolzen Kanton Bern geworden? Die Politik mitsamt dem Regierungsrat scheint ihn nun vollends an die Wand zu fahren ... Und sowas kann den Lastenausgleich beanspruchen und gleichzeitig die eigenen Leute im Stich lassen!

  • aentz am 20.12.2011 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit!

    Aber für die Integration von Ausländern das Budget erhöhen! Ich glaubs nicht! Wo leben wir nur??

  • Daniel am 20.12.2011 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Erbärmliches Trauerspiel

    Der Regierungsrat spart bei den Ärmsten. Wahrlich ein erbärmliches Trauerspiel. Dafür wirft man beim Strassenbau, bei der Landwirtschaft, der Spitalversorgung das Geld zum Fenster raus. Und der Kanton leistet sich eine überdimensioniert Verwaltung. Aufgaben mit Selbstbeschäftigungszweck, zuviele und unfähige Kaderangehörige, zu lange dauernde Prozesse.

  • natalie am 20.12.2011 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Am falschen Ort gespart !

    Immer wird zuerst bei den Schwachen der Sparhebel angesetzt. Warum spart man nicht endlich mal bei den Politikern.?Ich finde die Arbeit unserer Elite deutlich überbezahlt.Und die lebenslangen Renten für unsere Bundesräte ist auch völlig daneben.