Adelboden BE

31. März 2019 15:41; Akt: 31.03.2019 15:42 Print

So findet ein Hund einen Verschütteten

Die besten Lawinensporthunde des Landes haben am Wochenende im Berner Oberland gezeigt, was in ihnen steckt.

An den Schweizermeisterschaften in Adelboden massen sich die Supernasen in dieser Hundesportdisziplin. (Video: Keystone-sda)
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Schnuppern, Wittern und Graben: In Adelboden massen sich am Wochenende die 25 besten Lawinensporthunde der Schweiz. Im Ernstfall steht jedoch lediglich ein Drittel von ihnen im Einsatz, wie Anita Rossel, vom Organisationskommitee, sagt. Denn: Nur Hunde im Berggebiet können im Notfall rasch genug zum Unfallort geflogen werden. Die Hundeführer wiederum müssen Pikettdienste leisten – auch das keine Selbstverständlichkeit.

Doch natürlich gebe es auch im Unterland Hundesportler, die gerne mit ihren Tieren im Schnee trainierten und sie entsprechend ausbildeten, führte Rossel aus. Messen können sich Hundeführer und Tier an entsprechenden Hundesportanlässen, die jeweils im Winter stattfinden. Höhepunkt ist die alljährliche Schweizer Meisterschaft der Lawinensporthunde.

Kondition und Sucheifer

Eine gute Kondition, Sucheifer und eine gute Führfähigkeit sind Grundvoraussetzungen, damit aus einem Hund ein Lawinensporthund werden kann. Besonders geeignet sind mittlere bis grosse Hunde. Ganz kleine sowie ausserordentlich grosse und schwere Hunde hingegen haben Mühe, sich im tiefen Schnee fortzubewegen.

Wichtig ist das Zusammenspiel von Hundeführer und Tier. «Der Hundeführer muss sein Tier lesen und entsprechend dirigieren können», sagte Rossel. Dafür sei eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Tier nötig. Diese erfolgt über Kommandos.

Möglichst rasch Verschüttete finden

Ziel ist es, die Hunde so auszubilden, dass sie möglichst schnell und zuverlässig vergrabene oder im Ernstfall verschüttete Personen und Gegenstände finden und dies durch anhaltendes Scharren anzeigen.

Urvater aller Lawinenhunde

Der ideelle Urvater aller Lawinenhunde ist Barry. Der Bernhardiner lebte im zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf dem Grossen Sankt Bernhard und wurde von den Mönchen des Hospizes zur Suche nach verirrten Berggängern eingesetzt.

Barry war allerdings kein Bernhardiner, wie wir sie heute kennen, sondern deutlich kleiner und schlanker. Heutige Bernhardiner wären mit ihren oft mehr als 100 Kilogramm Gewicht viel zu schwerfällig im Schnee.

Dass Barry stets mit einem Schnapsfässchen um den Hals unterwegs war, zur Stärkung der verirrten Berggänger, gehört ins Reich der Legenden. Barry starb eines natürlichen Alterstodes in Bern, wo er heute ausgestopft im Naturhistorischen Museum zu bewundern ist.

(cho)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Akli am 31.03.2019 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komisch

    Schon verrückt, Hunde retten uns das Leben und was macht der Mensch quält und tötet Tiere aus Vergnügen. Ich verstehe diese Hunde nicht.

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  • Anni am 31.03.2019 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    an die tollen Fellnasen und ihre Halter, die sich dieser anspruchsvollen und lebensrettenden Aufgabe verschrieben haben! Ihr seid toll und nicht nur deshalb ist der Hund mein Lieblingstier!:-)

  • Simon Seiler am 31.03.2019 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hundepreis Abzocke

    Da retten Hunde Menschenleben und der Hundebesitzer muss im Wallis für den Seil bahntransport von Fiesch aufs Eggishorn Fr 30. bezahlen. Ein Irrsinn!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anni am 31.03.2019 20:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    an die tollen Fellnasen und ihre Halter, die sich dieser anspruchsvollen und lebensrettenden Aufgabe verschrieben haben! Ihr seid toll und nicht nur deshalb ist der Hund mein Lieblingstier!:-)

  • Simon Seiler am 31.03.2019 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hundepreis Abzocke

    Da retten Hunde Menschenleben und der Hundebesitzer muss im Wallis für den Seil bahntransport von Fiesch aufs Eggishorn Fr 30. bezahlen. Ein Irrsinn!

  • Herr Max Bünzli am 31.03.2019 17:41 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    das kann man bequemer im Fernsehe Sessel gucken

  • marko 34 am 31.03.2019 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krass

    Krass

  • Akli am 31.03.2019 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komisch

    Schon verrückt, Hunde retten uns das Leben und was macht der Mensch quält und tötet Tiere aus Vergnügen. Ich verstehe diese Hunde nicht.

    • marko 34 am 31.03.2019 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Akli

      Krass

    • Jaga am 31.03.2019 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Akli

      Nicht jeder Mensch tötet die Hunde und nicht jeder Hund rettet die Menschen.

    • bnc am 31.03.2019 21:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Akli

      Genau so ist es Jeder Mensch macht genau das was sie schreiben voll gaga und nicht wahr

    • Sf am 01.04.2019 03:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Akli

      Du solltest die Menschen nicht verstehen!

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