Thun

08. Juni 2011 21:46; Akt: 08.06.2011 20:37 Print

Mehr Lohn gegen den Lehrermangel

Höhere Wertschätzung und bessere Anstellungsbedingungen: Damit will der Kanton den Lehrermangel bekämpfen. Die erwartete Pensionierungswelle im kommenden Jahr dürfte die Lehrerknappheit nämlich noch verstärken.

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Deshalb war das Problem Thema Nummer eins an der gestrigen Delegiertenversammlung des ­Verbandes Lehrerinnen und Lehrer Bern (Lebe) in Thun. «Wenn wir nicht genügend gut ausgebildete Lehrkräfte haben, leidet die Bildungsqualität», betonte Erziehungsdirektor Bernhard Pulver. Zwar wollten wieder mehr Junge Lehrer werden, damit könnten die Pensionierungen aber nicht kompensiert werden. Es brauche mehr Wertschätzung für den Beruf und einen einfachen Zugang zur Ausbildung. Ausserdem sei die Lohnentwicklung ein zentrales Element. Pulver ist überzeugt, dass der Kanton wieder zu einem automatischen Lohnaufstieg zurückkehrt.

(nc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Benjamin am 09.06.2011 22:48 Report Diesen Beitrag melden

    Hört entlich mit den Lohn-Anreizen auf

    Die Politik darf dieses Lohn-Spiralen-Exzesse nicht mitmachen. Ganz einfach, die Klassen-Anzahl muss erhöht werden damit das Problem gelöst wird.

  • Stefan Minder am 16.08.2011 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Hört auf mit dem Jammern!

    Als Mittelschullehrer würde ich im Kanton Aargau laut Lohntabelle im Internet als 50jähriger Fr. 150'000 verdienen. Davon kann ich als Elektroing. in einem mittelgrossen Betrieb nur träumen. Wir brauchen Lehrpersonen, die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, nicht solche, die Entschädigung/Zeitaufwand optimieren wollen, davon haben wir viel zu viele. Mehr Lehrpersonen und damit mehr Zeit für die einzelnen Schüler statt mehr Lohn wäre viel sinnvoller.

  • Viloa am 10.06.2012 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Lehrermangel

    Dieses Gejammer!Im Kanton Bern ist es eine Katastrophe.Zugang zur Ph Bern nur Gymnasien!In anderen Kantonen werden FMH Schüler angenommen.Obschon der fast gleiche Lehrstoff angeboten wird ,wie Gymasien!Schüler aus dem Kanton Bern ,mit FMH abschluss sind gezwungen,in einen anderen Kanton zu gehen,um nach Abschluss der FMH Matur in eine Ph aufgenommen werden zu können!das ist eine Schande!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Viloa am 10.06.2012 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Lehrermangel

    Dieses Gejammer!Im Kanton Bern ist es eine Katastrophe.Zugang zur Ph Bern nur Gymnasien!In anderen Kantonen werden FMH Schüler angenommen.Obschon der fast gleiche Lehrstoff angeboten wird ,wie Gymasien!Schüler aus dem Kanton Bern ,mit FMH abschluss sind gezwungen,in einen anderen Kanton zu gehen,um nach Abschluss der FMH Matur in eine Ph aufgenommen werden zu können!das ist eine Schande!

  • Stefan Minder am 16.08.2011 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Hört auf mit dem Jammern!

    Als Mittelschullehrer würde ich im Kanton Aargau laut Lohntabelle im Internet als 50jähriger Fr. 150'000 verdienen. Davon kann ich als Elektroing. in einem mittelgrossen Betrieb nur träumen. Wir brauchen Lehrpersonen, die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, nicht solche, die Entschädigung/Zeitaufwand optimieren wollen, davon haben wir viel zu viele. Mehr Lehrpersonen und damit mehr Zeit für die einzelnen Schüler statt mehr Lohn wäre viel sinnvoller.

  • Benjamin am 09.06.2011 22:48 Report Diesen Beitrag melden

    Hört entlich mit den Lohn-Anreizen auf

    Die Politik darf dieses Lohn-Spiralen-Exzesse nicht mitmachen. Ganz einfach, die Klassen-Anzahl muss erhöht werden damit das Problem gelöst wird.