«Berner für Bern»

16. Juni 2014 13:23; Akt: 16.06.2014 15:34 Print

Mobiliar investiert in WankdorfCity

Die Mobiliar investiert in das grosse Stadtentwicklungsprojekt WankdorfCity. Neben Firmenhauptsitzen sollen auch Wohnungen, ein Hotel, Läden und Restaurants entstehen.

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Die Berner Stadtregierung hat der Mobiliar den Zuschlag für die letzten zur Verfügung stehenden Baubereiche der sogenannten Phase zwei in der WankdorfCity gegeben. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

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Die Berner Stadtregierung hat dem Bieterkonsortium um die Mobiliar den Zuschlag für die letzten zur Verfügung stehenden Baubereiche der sogenannten Phase zwei in der WankdorfCity gegeben, wie aus einer Mitteilung des Gemeinderates vom Montag hervorgeht.

Die Umgestaltung des ehemaligen Schlachthofareals hat bereits vor einiger Zeit begonnen. In einer ersten Phase entstehen die Konzernsitze von SBB und der Schweizerischen Post. Die Losinger Marazzi AG und die KPT Versicherungen werden ihre Hauptsitze ebenfalls in die WankdorfCity verlegen.

In einer zweiten Phase sollen nun auch Wohn- und Dienstleistungsnutzungen entstehen. Für die verbleibenden Baubereiche wurden in einem Bietverfahren Investoren gesucht.

Den Zuschlag erhielt das Mobiliar-Konsortium. Nach Angaben der Stadt offerierte das Konsortium einen jährlichen Baurechtszins von über einer Million Franken. «Das Mobiliar-Projekt ist zukunftstauglich, man kann in WankdorfCity wohnen, arbeiten und die Freizeit verbringen», sagte Mobiliar-CEO Markus Hongler laut Mitteilung.

Vielfältiger Mix

«Berner für Bern» nennt sich das Projekt. Die Mobiliar strebt zusammen mit ihren Partnern Kursaal Bern, Verein Berner Studenten Logierhaus, Migros Aare, SCB Future und Losinger Marazzi AG einen vielfältigen Nutzungsmix an.

Vorgesehen ist ein Hotel im Drei- bis Viersternebereich, das durch die Kongress und Kursaal AG Bern betrieben wird. Daneben wird es Restaurants, Bars, Läden und ein Fitnesszentrum geben. Auch Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Rund 50 Prozent der Fläche sind für Wohnnutzungen reserviert. Entstehen sollen rund 150 Wohnungen.

In einem nächsten Schritt wird nun unter der Federführung der Stadt Bern die Entwicklungsplanung gestartet. Dann werden Projektwettbewerbe durchgeführt. Mit der Baubewilligung rechnen die Verantwortlichen Ende 2016. Zwei Jahre später sollen die Gebäude realisiert sein.

(sda)