Bern

03. Juli 2014 10:09; Akt: 04.07.2014 11:04 Print

Neue Schwimmhalle soll in die Länggasse

Berns 50-Meter-Schwimmhalle soll im Länggass-Quartier gebaut werden. Bis Ende Jahr will der Gemeinderat entscheiden, ob die Halle im Neufeld oder im Mittelfeld realisiert wird.

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Die neue Schwimmhalle in der Stadt Bern soll im Länggass-Quartier gebaut werden - ob im Mittelfeld (Bild) oder im Neufeld ist noch unklar. (Bild: Keystone/Alessandro Della Valle)

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Jetzt ist klar, wo die neuen Schwimmhalle in der Stadt Bern gebaut werden soll. Der Gemeinderat hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass das Hallenbad im Länggass-Quartier gebaut werden soll. Nicht mehr zur Diskussion steht das Gaswerkareal. Die Testplanung hat laut Gemeinderat gezeigt, dass es auf dem Areal im Marzili neben dem angestrebten Wohn- und Grünraum kaum Platz für die Halle hätte. Zudem sei die Frage der Verkehrserschliessung ungelöst.

Peripher und doch nahe am Zentrum

Anders sehe es im Neufeld und im Mittelfeld aus, schreibt die Stadtregierung. In ganz Bern gebe es keine anderen Standorte für eine 50-Meter-Schwimmhalle, die so peripher und doch so nahe beim Zentrum gelegen seien: «Sie sind bestens erschlossen und liegen mitten in einem wachsenden Quartier, das schon heute ein dichtes Sportangebot aufweist.»

Am Standort Mittelfeld könnte quasi auf der «grünen Wiese» – entlang der Neubrückstrasse – gebaut werden, schreibt der Gemeinderat. Allerdings ginge Wohnraum für die geplante Überbauung von Viererfeld und Mittelfeld verloren. Mögliche Standorte seien das Gelände bei der alten Buswendeschlaufe, das Rasenfeld Nord hinter dem Stadion sowie der Rasenplatz beim Gymnasium.

Alle drei Varianten bedingen laut Gemeinderat aber zusätzliche Abklärungen. In jedem Fall bewegen sich die Kosten für die Halle in der Grössenordnung zwischen 65 und 73 Millionen Franken. Den definitiven Standortentscheid will der Gemeinderat in der zweiten Jahreshälfte 2014 treffen.

Grüne für Neufeld

Das Grüne Bündnis begrüsst, dass der Gemeinderat die neue Halle im Länggassquartier realisieren will. Der Standort Neufeld wäre ideal, heisst es in einem Communiqué. So ginge kein Wohnraum verloren, und das Hallenbad wäre optimal eingebettet zwischen den Schulen und weiteren Sportanlagen.

(sda)